Befristeter Arbeitsvertrag 9 Irrtümer rund um Befristungen
5 vor 12: Läuft ein befristeter Arbeitsvertrag aus, ist eine Verlängerung aus juristischer Sicht nicht mehr möglich.

5 vor 12: Läuft ein befristeter Arbeitsvertrag aus, ist eine Verlängerung aus juristischer Sicht nicht mehr möglich.© sto.E / photocase.de

Macht der Arbeitgeber beim befristeten Arbeitsvertrag Fehler, gilt er als unbefristet. Verlängerung, Kündigung, Befristungen mit und ohne Sachgrund - das sollten Arbeitgeber wissen.

Befristete Arbeitsverträge sind beliebt bei Unternehmern: Mit ihnen können sie Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum ausprobieren und haben die Möglichkeit, flexibel auf die Auftragslage zu reagieren. Wer Personal aufstocken will, aber noch nicht sicher ist, ob sich die Investition lohnt, kann das dank Befristungen problemlos tun: Stimmt die Bilanz nicht, lässt man die Verträge einfach auslaufen und vermeidet so langwierige und teure Kündigungsklagen nach betriebsbedingten Kündigungen. Auch als Vertretung bei Elternzeit und längeren Krankheiten sind befristet beschäftigte Mitarbeiter unverzichtbar. Kein Wunder, dass im Jahr 2016 laut Statistischem Bundesamt 4,856 Millionen Menschen befristet beschäftigt waren – 13 Prozent der Angestellten. Die Zahl dürfte weiter steigen: Denn nach Auskunft der Bundesregierung wurde fast jeder zweite neu eingestellte Arbeitnehmer im Jahr 2016 befristet eingestellt.

Chefs sollten allerdings nicht nur die Vorteile befristeter Verträge sehen, sondern auch die Tücken des Arbeitsrechts kennen. Den rechtlichen Rahmen für befristete Arbeitsverträge liefern die Paragrafen 14 bis 21 im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Und Paragraf 16 stellt eindeutig fest: „Ist die Befristung rechtsunwirksam, so gilt der befristete Arbeitsvertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen.“

Anzeige

Unterläuft also einem Arbeitgeber bei einem befristeten Arbeitsvertrag ein Fehler und der Mitarbeiter verklagt ihn deswegen, kann das schwerwiegende Konsequenzen haben: Bei einer erfolgreichen Klage hat der Arbeitnehmer ein Recht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag – mit vollem Kündigungsschutz. Um Klage einzureichen, hat der Arbeitnehmer nach Vertragsende laut Paragraf 17 TzBfG drei Wochen Zeit.

Damit Sie nicht versehentlich eine ungültige Befristung aussprechen, klären wir hier verbreitete Irrtümer rund um befristete Arbeitsverträge auf.

Irrtum 1: Ein befristeter Arbeitsvertrag ist auch dann gültig, wenn er mündlich geschlossen wurde.

Dass mündlich geschlossene Verträge vor Gericht Bestand haben, haben wohl die meisten schon mal gehört. Für den befristeten Vertrag gilt hier jedoch eine Einschränkung: Laut Paragraf 14, Absatz 4 TzBfG muss die Vereinbarung über die Befristung schriftlich fixiert werden. Ist das nicht der Fall, gilt der Arbeitsvertrag als unbefristet.

Irrtum 2: Einen Mitarbeiter darf man maximal zwei Jahre befristet beschäftigen.

In der Tat darf ein Arbeitgeber einen Mitarbeiter grundsätzlich nicht länger als zwei Jahre lang befristet beschäftigen, wenn kein sachlicher Grund vorliegt – so ist es in Paragraf 14, Absatz 2 TzBfG geregelt. Es gibt jedoch mehrere Ausnahmen von dieser Regel:

  • So ist im selben Absatz festgelegt, dass die Tarifpartner eine abweichende Höchstdauer für die Befristung festlegen können. Wie das Bundesarbeitsgericht 2012 entschied, kann dies auch ein längerer Zeitraum sein als zwei Jahre (Az.: 7 AZR 184/11).
  • Bei neu gegründeten Unternehmen ist der Gesetzgeber von vornherein etwas großzügiger: In den ersten vier Jahren nach der Gründung dürfen Mitarbeiter bis zu vier Jahre lang befristet beschäftigt werden (§ 14 Abs. 2a TzBfG).
  • Eine weitere Ausnahme gilt für Arbeitnehmer, die mindestens 52 Jahre alt sind und vor der Anstellung mindestens vier Monate arbeitslos waren. Sie dürfen laut Paragraf 14, Absatz 3 TzBfG bis zu fünf Jahre befristet angestellt werden.
  • Den meisten Arbeitgebern dürfte bekannt sein, dass mit Sachgrund befristete Verträge länger laufen dürfen als zwei Jahre. Ein solcher Sachgrund kann beispielsweise eine Elternzeitvertretung sein, aber auch eine Krankheitsvertretung. Alle Sachgründe listet Paragraf 14, Absatz 1 TzBfG auf.

Irrtum 3: Wer einmal befristet angestellt war, den darf ein Arbeitgeber nicht noch einmal befristet anstellen.

Auch hier kommt es auf die Details an. Denn in Paragraf 14, Absatz 2 TzBfG heißt es zwar: „Eine Befristung nach Satz 1 [d. h.: ohne Sachgrund] ist nicht zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.“ Dennoch kann eine Befristung zulässig sein – wenn ein Sachgrund vorliegt. Diese Regelung ermöglicht es beispielsweise einem Arbeitgeber, einen Mitarbeiter erst ohne Grund befristet einzustellen und im Anschluss als Elternzeitvertretung zu beschäftigen.

2011 entschied das Bundesarbeitsgericht zudem, nach einer dreijährigen Wartezeit sei sogar eine erneute Befristung ohne Sachgrund zulässig (Az.: 7 AZR 716/09): Das Verbot der „Zuvor-Beschäftigung“ dürfe nicht zu einem Einstellungshindernis werden. Dieser Einschätzung hat das Bundesverfassungsgericht 2018 in einem Beschluss allerdings widersprochen – eine neuerliche Befristung ohne Sachgrund ist also auch nach einer solchen Wartezeit unzulässig.

Mehr zum Thema: Kettenbefristung: Wann Befristungen zulässig sind und wann nicht

Arbeitgeber sollten sich daher gut überlegen, ob es Alternativen zur Mehrfach-Befristung gibt: Bei Differenzen mit dem Arbeitnehmer riskieren sie einen jahrelangen Rechtsstreit. Wer einen Sachgrund anführen kann, ist auf der sicheren Seite – allerdings …

Irrtum 4: So lange ein Sachgrund vorliegt, kann man einen befristeten Vertrag immer wieder verlängern.

Ganz so einfach ist es nicht. Zwar ist dem Gesetz zufolge eine Befristung grundsätzlich zulässig, so lange es einen sachlichen Grund gibt. Mögliche Sachgründe sind etwa vorübergehender Bedarf an Arbeitskräften oder wenn der Arbeitnehmer als Vertretung beschäftigt wird. Das Bundesarbeitsgericht hat den Arbeitgebern bei so genannten Kettenbefristungen aber Grenzen gesetzt. So gaben die Richter 2012 einer Justizangestellten recht, deren befristeter Arbeitsvertrag  binnen elf Jahren 13 Mal verlängert worden war: Die lange Gesamtdauer und die hohe Anzahl der Verlängerungen lege einen Missbrauch nahe (Az.: 7 AZR 443/09).

Andere Regeln gelten übrigens bei sachgrundlos befristeten Verträgen: Sie dürfen ohnehin maximal dreimal verlängert werden (§ 14 Abs. 2 TzBfG).

Mehr zu diesem Thema finden Sie im Artikel: „So sind Chefs bei Kettenbefristungen auf der sicheren Seite“.

Irrtum 5: Bei der Verlängerung eines befristeten Vertrags kann man Vertragsdetails ändern.

Häufig nutzen Mitarbeiter die Gespräche rund um die Vertragsverlängerung, um bessere Bedingungen auszuhandeln: mehr Gehalt, Aufstockung von Teilzeit auf Vollzeit oder weitere Änderungen. Willigt der Arbeitgeber hier ein, handelt er sich unter Umständen Ärger ein: Denn durch eine Änderung entsteht ein neuer befristeter Arbeitsvertrag – und da eine Mehrfach-Befristung ohne Sachgrund nach Paragraf 14, Absatz 2 TzBfG rechtlich unwirksam ist, gilt der Vertrag als unbefristet.

Eigentlich soll die Änderungssperre den Arbeitnehmer schützen: Durch sie kann der Arbeitgeber keine Vertragsverlängerung zu schlechteren Bedingungen anbieten. Doch auch eine Gehaltserhöhung führt nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2006 zu einem neuen Vertrag (Az.: 7 AZR 12/06).

Sind Vertragsänderungen geplant, sollten diese also unbedingt während der Vertragslaufzeit erfolgen, nicht im Rahmen der Verlängerung.

Irrtum 6: Ist ein befristeter Arbeitsvertrag ausgelaufen, ist das Arbeitsverhältnis auf jeden Fall beendet.

Manche Arbeitnehmer greifen zu verzweifelten Mitteln, wenn es darum geht, ihren Job zu behalten: etwa weiter zur Arbeit gehen, obwohl der Vertrag ausgelaufen ist. Das sollte der Arbeitgeber unbedingt unterbinden und den Arbeitnehmer nach Hause schicken. Denn nach Paragraf 15, Absatz 5 TzBfG kommt es zu einer stillschweigenden Verlängerung des Vertrags, wenn der Arbeitgeber nicht „unverzüglich widerspricht“.

Irrtum 7: Wann der Arbeitsvertrag verlängert wird, ist egal.

Einen Vertrag kann man nur verlängern, so lange er läuft. Endet beispielsweise ein Jahresvertrag am 31. August 2018 und die Vertragsverlängerung wird erst am 1. September 2018 unterzeichnet, ist es juristisch gesehen ein Neuabschluss – und wie immer gilt auch hier: Weil zwei ohne Sachgrund befristete Verträge nacheinander nicht rechtens sind, ist der neue Vertrag unbefristet.

Irrtum 8: Sofern nichts anderes vereinbart ist, gelten für einen befristeten Arbeitsvertrag die gesetzlichen Kündigungsfristen.

Von wegen! In Paragraf 15, Absatz 3 TzBfG, steht eindeutig: „Ein befristetes Arbeitsverhältnis unterliegt nur dann der ordentlichen Kündigung, wenn dies einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist.“ Der Vertrag endet also erst zu dem Datum, das vertraglich festgelegt ist – und das gilt für beide Seiten: Auch der Arbeitnehmer kann nicht vorzeitig kündigen. Wer das nicht will, muss eine abweichende Regelung explizit in den Arbeitsvertrag aufnehmen. Außerordentliche Kündigungen, z. B. wegen Diebstahls oder Betrugs, sind allerdings auch bei befristeten Arbeitsverträgen möglich. Was Arbeitgeber sonst noch über Kündigungsfristen wissen sollten, lesen Sie hier.

Irrtum 9: Wird eine Mitarbeiterin mit befristetem Vertrag schwanger, kann der Vertrag nicht auslaufen.

Von wegen! Wenn Frauen während der Vertragslaufzeit in den Mutterschutz gehen, beeinflusst das die Befristung nicht. „Das Arbeitsverhältnis läuft also am vereinbarten Datum aus, beziehungsweise wenn der Angestellte seinen Zweck erfüllt hat“, sagt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht und Sozialrecht. Das gilt auch, wenn Arbeitnehmer Elternzeit nehmen: Der Vertrag verlängert sich durch diese Pause nicht – er endet zum vertraglich vereinbarten Termin.

Einen umfassenden Überblick zum Thema Mutterschutz und Elternzeit gibt es in unserem Artikel „Elternzeit und Mutterschutz: Das müssen Arbeitgeber beachten, wenn Mitarbeiter Eltern werden“.

Der Newsletter für Unternehmer

Erfolgsrezepte für Mitarbeiterführung, Produktivität, Recht und Steuern, Kundengewinnung, Selbstmanagement und Motivation - montags bis freitags in Ihrem Postfach. Jetzt kostenlos anmelden! Unternehmer-Newsletter
76 Kommentare
  • Avatar
    Jutta Günther 29. Juni 2020 18:07

    wenn ich die Anmerkung der Redaktion lese, finde ich, dass sämtliche Beiträge verschwendete Zeit und Mühe sind. Wozu soll das hier nutzen??
    Ist ja klar, dass die Redaktion keine Rechtsb eratung durchführt, also—-sooo viel verschendete Zeit. :-(

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 30. Juni 2020 08:11

      Guten Tag Frau Günther,

      Sie haben unter jedem Artikel unseres Portals die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Diese Möglichkeit wird von vielen Lesern genutzt, etwa um Feedback zum Artikel zu geben oder um eigene Meinungen oder Erfahrungen zu teilen.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Sandra Uwadia 15. Juni 2020 20:28

    Ein Mitarbeiter arbeitet seit 17,5 Monaten in einem größen Unternehmen und wurde ursprünglich für die erste 6 Monate zur Erprobung befristet. Weder der Vertrag noch der anwendbare KV sehen Bestimmungen zur Beeindigung vor. Kurz vor Ablauf der Befristung hat der Führungskraft ihn auf die Zusammenarbeit angebrochen und mitgeteilt, dass er zwar sehr zu frieden mit ihn ist, ihn gerne behalten würde, aber leder kein Budget für eine unbefristete Vollzeitstelle hätte. Da befristete Mitarbeiter aber von einer anderen Kostenstelle abgerechnet werden, könne er ihn anbieten die Befristung erneut um 6 Monate zu verlängern und so das System zu umgehen. Dies wurde nun zwei mal so gemacht. Seit der letzten Verlängerung hat er aber eine neue Führungskraft bekommen, mit der die Zusammenarbeit eher schwierig ist. 2 Wochen vor Auslaufen der 3. Befristung informiert der neue Führungskraft, dass eine erneute Verlängerung nicht in Frage kommt und das Dienstverhältnis daher in 2 Wochen endet

    Wie kann der Mitarbeiter vorgehen? Welche Ansprüche kann er geltend machen und warum?

    Bitte Hilfe
    Danke im voraus!

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 16. Juni 2020 09:28

      Hallo Sandra Uwadia,

      als Redaktion können und dürfen wir keine Rechtsberatung in Einzelfällen geben.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Alee 13. Juni 2020 00:41

    Ich arbeite ab September 2018, mein Vertrag wurde dreimal verlängert, ich habe keine Krankheiten und keine Unfälle, in meinem Vertrag ist die Kündigungsfrist nicht festgelegt. Zum Beispiel zwei oder vier Wochen vor dem Ablaufdatum. Wenn mein Vertrag nach zwei Jahren automatisch endet oder Der Arbeitgeber muss mich vor Vertragsende schriftlich informieren, wenn der Arbeitgeber meinen Vertrag nicht verlängern möchte.
    .

  • Avatar
    frankkiefer1@aol.com 8. Juni 2020 18:56

    Hallo. Meine Frage ist bißchen komplex. Habe mein meinem Arbeitgeber erst die Ausbildung gemacht danach als Geselle gearbeitet mich dann als Service Techniker weitergebildet. Seit 2 Jahren arbeite ich als servictechniker.. Mir wurde damals gesagt das ich nach Tarif bezahlt werde und ich mich fuer 5 jahre verpflichten muss da diese Weiterbildung ohne das ich Nachweise zu sehen bekam 16000 euro kosten sollte. Nun habe ich im Vertrag dann kleine Klausel gefunden das er nicht nach Tarif bezahlen muss laut Tarifvertrag warten das 3100 brutto mein brutto ist 2600. Meiner Meinung Betrug des Arbeitgeber. Kann ich dagegen Klagen bzw Vergleich um die Firma dann zu verlassen

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 9. Juni 2020 11:00

      Hallo,

      als Redaktion können wir keine Beratung in Einzelfällen geben, bitte wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Alex 7. Juni 2020 01:35

    Hallo
    Ich bin seit 03.April 2018 als Maschinen und Anlageführer in einem Führenden Edelstahl Rohr Hersteller eingestellt. Anfangs hab ich ein befristetes Arbeitsverhältnis von 1. Jahr bekommen – bis zum 3.April 2019. Danach eine Vertrags Verlängerung um 1 Jahr bis zum April 2020. Danach 6 Monate Vertragsverlängerung bis zum 30.09.2020
    Mittlerweile arbeite ich mehr als 2 Jahre in dem Betrieb. Müssteich ich nicht einen Fest Vertrag bekommen?

    Folgender satz in dem Vertrag irretiert mich:
    1. Wir vereinbaren die Anwendung des Paragrafen 3 des Tarifvertrages zur Kurzarbeit/Qualifizierung und Beschäftigung 2009/2010 vom 15.04.2009.
    Darin ist festgelegt, dass ein befristetes Arbeitsverhältnis inerhalb von 4 Jahren insgesamt höchstens 6 mal verlängert werden kann.

    2. Der Arbeitsvertrag wird bis zum 30.09.2020 verlängert

    Danke für Ihre Hilfe

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 8. Juni 2020 11:30

      Hallo Alex,

      als Redaktion können und dürfen wir keine Rechtsberatung in Einzelfällen geben. Bitte wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Susanne 26. April 2020 15:03

    Hallo Paul,
    mir geht es genauso.
    Was hat die Anwältin geraten?

  • Avatar
    Anonymous 9. April 2020 03:55

    Wozu existiert diese Seite und die Möglichkeit zum Fragestellen, wenn immer der gleiche Satz kommt…?

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 9. April 2020 08:48

      Guten Tag Anonymous,

      Sie haben unter jedem Artikel unseres Portals die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Diese Möglichkeit wird von vielen Lesern genutzt, etwa um Feedback zum Artikel zu geben oder um eigene Meinungen oder Erfahrungen zu teilen. Als Journalisten leisten wir aber keine individuelle Rechtsberatung. Für diese Dienstleistung wenden Sie sich bitte an einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt.

      Freundliche Grüße von der impulse-Redaktion

  • Avatar
    Moldovan Paul 22. März 2020 17:06

    Bin seit 2 Jahren beschäftigt und am ende April läuft mein Vertrag aus. Ich sollte ein festes Vertrag bekommen aber durch Corona die Firma macht keine Verträge mehr. Mir wurde gesagt wenn das Problem mit dem Virus weg ist dann bekomme ich ein festes Vertrag falls ich inzwichen nicht bei eine andere Firma arbeite.
    Soll ich erstmal warten und ALG 1 bekommen?

  • Avatar
    Architekt 9. März 2020 12:20

    Wenn wir einen Mitarbeiter auf 6 Monate befristet einstellen, weil er in 6 Monaten weiter studieren will, hat er dann gesetzlichen Urlaubsanspruch über 10 Tage?

    Und wenn man einen Studenten auf Stundenbasis einstellt, also nur die tatsächlich gearbeiteten Stunden bezahlt, wieviel Urlaub muss man gewähren? Weil wenn der mal einen Monat gar nicht zum arbeiten kommt, bekommt er ja auch gar kein Geld.

  • Avatar
    Anonymous 22. Januar 2020 09:11

    Hallo,
    wenn der Vertrag befristet ist, muss man sich vor Ablauf arbeitssuchend melden. Mündliche Zusagen auf mögliche Weiterbeschäftigung sind nichts Wert, solange kein neuer Vertrag abgeschlossen wurde. Deine „Entschädigung“oder ähnliches gibt es nicht, da ja das Ende der Befristung fest steht.

  • Avatar
    Rasha 8. Januar 2020 17:09

    Hallo ,
    Mein Arbeitsvertrag wird bald abgelaufen und es war einen befristet Areitsvertag .
    Der Arbeitsgeber hat Nix gesagt ,ob er meinen Vertrag verlängern will.
    Die Frage bekomme ich eine Erstattung ,weil er keinen klarer und schriftlich Anwort mir geben oder nicht?
    Vielen Dank

  • Avatar
    Jutta 16. Dezember 2019 16:20

    Hallo,

    mein befristeter Vertrag (mdl. ohne schriftliche Festlegungen) begann im Juli 2014.
    Er wurde seitdem (mit Unterbrechungen) ca. 20 mal verlängert (tage-, monate- und z.T. auch jahresweise) jeweils mit Sachgrund.
    Er endete nun zum 30.11.2019. Bestand hier ein unbefristeter Vertrag?
    Evlt. mit Kündigungsfristen? Wenn ja, was kann ich noch tun (Fristen)?
    Der Urlaub wurde immer ausbezahlt (2 Tage/Monat), die Stammbeschäftigten (ohne TV) haben jedoch 26 Tage im Jahr Urlaub. Ist dies in Ordnung?

    Viele Grüße und vielen Dank

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 17. Dezember 2019 12:20

      Hallo Jutta,

      Rechtsberatung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    H.Groß 26. November 2019 15:42

    Hallo,
    Ich hab einen befristeten Vertrag (für ein Jahr) unterschrieben, mir wurde vor der Unterschrift gesagt “wenn ich nicht einen goldenen Löffel klaue, müsste ich mir keine gedanken machen, dann würde mir noch einmal für ein Jahr verlängert und dann bekomm ich einen unbefristeten Vertrag“ jetzt läuft mein Vertrag aus und mir wurde mitgeteilt das ich nicht verlängert bekomme, obwohl ich mir nichts zu schulden kommen gelassen habe. Ich hätte nie unterschrieben, wenn sie das nicht gesagt hätten, da ich bei meiner alten Firma einen unbefristeten Vertrag hatte. War nie krank, hab alle Schulungen und Prüfungen bestanden.
    Kann ich da rechtlich was machen?

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 27. November 2019 08:37

      Hallo H. Groß,

      Rechtsberatung in Einzelfällen geben wir als Redaktion nicht.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Gerd 19. September 2019 13:13

    Gibt es hier also doch (für Arbeitgeber) Rechtsberatung in Einzelfällen?

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 19. September 2019 13:23

      Hallo Gerd,

      darf ich fragen, was der Hintergrund Ihrer Frage ist?

      Viele Grüße aus der impulse-Redaktion

  • Avatar
    leo 7. August 2019 10:54

    Hallo,
    ich war lange arbeitslos, habe dann aber glücklicherweise einen befristeten (14.05.2018-30.04.2019) Arbeitsvertrag bei einem Arbeitgeber erhalten, der für die Abarbeitung eines befristeten Projektes genau meine Fachkompetenz braucht. Da ich verhindern will, das sich mein neuerworbener Arbeitslosengeldanspuch betragsmäßig verringert, habe ich meinerseits eine Verlängerung ausgeschlossen. Ich bin 61 Jahre alt.
    Ich habe nunmehr 2 Fragen:
    Wann könnte ich einen neuen befristeten Arbeitsvertrag bei dem gleichen Arbeitgeber
    unterschreiben ohne Reduzierung des Arbeitslosengeldes?
    Kann ich einen neuen befristeten Arbeitsvertrag bei dem gleichen Arbeitgeber für das noch nicht abgeschlossene Projekt abschließen, ohne dass der Arbeitgeber riskiert, mich in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernehmen zu müssen?

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 7. August 2019 12:35

      Hallo leo,

      Rechtsberatung in Einzelfällen geben wir als Redaktion nicht.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Andi 26. Juli 2019 12:25

    Hallo :),

    Person A hat einen befristeten 2-Jahres-Vertrag der am 14.10.2019 endet.
    Welcher Urlaubsanspruch besteht bei einer Kündigung zum 30.08.2019? Im Vertrag sind beispielsweise 27 Urlaubstage im Jahr notiert.
    Nach der Rechtssprechung hat der Arbeitnehmer bei einer Kündigung nach dem 30.06.2019 einen Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub, egal wann das Arbeitsverhältnis in der zweiten Jahreshälfte endet, wenn ich das richtig weiß?
    Wie sieht es bei befristeten Verträgen aus, bei dem der Arbeitnehmer (in diesem Beispiel Person A) bereits über 1,5 Jahren bei dem Unternehmen arbeitet, einen befristeten Vertrag hat (Beispielsweise bis zum 14.10.2019) und diesen nach dem 30.06, beispielsweise zum 30.08.2019 kündigt?
    Welchen Urlaubsanspruch hat man generelle bei solch einem Szenario?

    LG
    Andi

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 26. Juli 2019 15:21

      Hallo Andi,

      Rechtsberatung in Einzelfällen geben wir als Redaktion nicht.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    bergthomas 22. Juli 2019 11:48

    Hallo
    was soll ich machen ?
    Mein Vertrag läuft 31.07.2019 aus ( Öffentlicher Dienst Jobcenter)
    Bis zum heutigen Datum keine offizielle Beendigungsnachricht/ Fortsetzungsnachricht
    Auf Anfragen meinerseits, keine Antwort auf die Frage.
    Soll ich am 01.08.2019 pflichtbewußt zur Arbeit gehen?
    gruß bergthomas

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 22. Juli 2019 11:57

      Hallo bergthomas,

      Rechtsberatung in Einzelfällen geben wir als Redaktion nicht.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Franz 10. Juli 2019 17:46

    Also entweder raus aus dem Glashaus, oder aufhören, mit Steinen zu werfen.
    Letzteres dürfte weniger schwer sein.

  • Avatar
    Anonym 8. Juli 2019 13:41

    Hallo,
    wie würde es sich denn bei dieser theoretischen Situation verhalten:
    EIn AN hat aktuell eine unbefristete Stelle in einem Unternehmen und wechselt intern. Der neue Vertrag wird als unbefristet von der Personalabteilung unterschrieben, der AN unterschreibt und sendet den Vertrag zurück. Allerdings sollte ursprünglich ein befristeter Vertrag erfolgen. Nun geht zwei Monate nach Vertragsschluss die Personalabteilung wieder an den AN und sagt, es müsse ein neuer Vertrag geschlossen werden (kein BR / Gewerkschaft!). Die neue Stelle wurde noch nicht angetreten (Eintrittsdatum noch nicht erreicht).
    Kann sich der AN einfach zurücklehnen und auf den bestehenden Vertrag berufen?
    Vielen Dank im Voraus!

  • Avatar
    Maria 6. Juni 2019 11:51

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich befinde mich gerade in einem befristeten Arbeitsverhältnis. Der Vertrag läuft zum 31.11.2019 aus. Im Arbeitsvertrag befindet sich folgende Klausel: „Der Arbeitgeber verpflichtet sich, dem Arbeitnehmer 6 Monate vor dem Vetragsende mitzuteilen , ob das Arbeitsverhältnis verlängert wird.“ Bis jetzt habe ich gar keine Information bezüglich der Vertragsverlängerung erhalten.

    Vor diesem Hintergrund habe ich folgende Frage: Welche Rechtsfolge hat die o.g. Klausel. Hat man lediglich einen rechtlichen Anspruch darauf, 6 Monate vor dem Vertragsende informiert zu werden? Möglicherweise verlängert sich der Vertrag stillschweigend dadurch, dass keine Benachrichtigung trotz vertraglicher Selbstverpflichtung des Arbeitgebers erfolgte?

    Vielen Dank im Voraus

    • Julia Müller
      Julia Müller 6. Juni 2019 13:00

      Hallo Maria,
      als Redaktion können und dürfen wir leider keine Rechtsberatung in Einzelfällen leisten. Danke für Ihr Verständnis.
      Viele Grüße aus der impulse-Redaktion

  • Avatar
    Anonymous 21. Mai 2019 09:24

    Guten morgen,
    Ich arbeite als minijob seit einem Jahr bei eine firma.
    die erste sechs monaten bin ich im Probezeitverhältnisse gewesen , dannach die sechs monaten wurde mir noch mal eine neue vertrag mitgebrach als probezeit. Jezt , nachdem diese sechs monaten, sie wollte nochmal als probezeit für sechse monaten auf eine neue vertrag einstellen.
    Sie meinten ,das sie in zwei jahren mehr als drei mal befristete vertrag machen können.

    Meine fragen sind:

    Dürfen sie 3 mal probezeit schreiben, anstatt befristet ?
    Welche unterschiede gibt zwischen Probezeit und befristete Arbeitsvertrag, damit sie schreiben immer probezeit anstatt befristet?
    Welche vorteile haben wenn sie mir immer in die probezeitverhältniss einshreiben?
    Ein befristete Arbeitsvertrag wie kann miendesten dauern?

    (Ich hoffe das mein Deutsch verständniss ist)
    Vielen dank

    • Nicole Basel
      Nicole Basel 21. Mai 2019 10:01

      Hallo,

      als Redaktion dürfen und können wir leider keine Rechtsberatung in Einzelfällen leisten.

      Viele Grüße aus der impulse-Redaktion

  • Avatar
    Fink 19. April 2019 10:18

    @ Oliver:
    … sagt der, der in 4 kurzen Zeilen 5 Fehler drin hat ;)

  • Avatar
    Angela Hirche 6. April 2019 16:33

    Ich finde es stets ekelerregend wenn Seiten in erster Linie aufgebaut sind um den Arbeitgeber zu stärken der eh schon in Geld schwimmt statt die vielen Menschen die in unserer Zeit physisch und psyschich versklavt und ausgenutzt werden !!! Pfui !!1 Einfach abartig und ekelerregend !

  • Avatar
    Donat S. 5. April 2019 19:54

    Eine Stellenausschreibung war im Job Portal eines Konzerns als „unbefristet“ gekennzeichnet. Der ausgewählte Mitarbeiter bekommt dann aber einen auf 2 Jahre befristeten Vertrag vorgelegt und unterschreibt diesen. Er vertraut auf die mündliche Zusage der Führungskräfte, dass die Entfristung nach zwei Jahren nur eine Formalie sei.
    Jetzt nähert sich das Ende des befristeten Arbeitsvertrags. Eine Weiterbeschäftigung soll es nicht geben wegen wirtschaftlicher Zwänge. Lässt sich aus der Stellenausschreibung „unbefristet, Vollzeit“ ein Anspruch auf eine unbefristete Anstellung herleiten, bzw. war die Befristung vor diesem Hintergrund wirksam oder unwirksam?
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung

  • Angelika Unger
    Angelika Unger 21. Januar 2019 08:46

    Bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung in Einzelfällen nicht leisten können und dürfen.

    Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Sabine S. 18. Januar 2019 15:53

    Ich befinde mich in einem befristeten Arbeitsverhältnis.
    Für mich ist klar, dass ich diesen befristeten Arbeitsvertrag auslaufen lassen möchte und zum Ende des Vertrags die Firma verlassen möchte.
    Muss ich trotzdem eine Kündigung schreiben oder kann ich den Vertrag „einfach auslaufen lassen und nicht mehr kommen“?

  • Avatar
    Jens N 22. Dezember 2018 13:42

    Nachdem ich 9 Monate befristet angestellt war, bin ich jetzt zwei Monate wegen Auftragsmangel arbeitslos, worüber ich eigentlich nicht böse bin. Danach soll ich für ca 18 Monate angestellt werden und danach wieder kurzzeitig arbeitslos. Wie oft ist das erlaubt?

  • Avatar
    Brendemühl 10. November 2018 09:41

    Mein befristeter Arbeitsvertrag wurde 2 mal verlängert mit einer 30 Std.Woche und endet
    jetzt nach 2 Jahren am 13.11.2018.
    Jetzt habe ich aber vom 12.11.-16.11.2018 mein Resturlaub von 5 Tagen genommen
    (auch gehnemigt).wie sieht es da mit einem unbefristeten Vertrag aus?
    Und wie sieht es mit den 30 Stunden aus, können sie mich auf 20 Stunden runtersetzen?
    Für eine Antwort auf meine Mail währe ich ihnen sehr dankbar.

  • Avatar
    Oliver 23. August 2018 09:31

    Interessanter Artikel leder grauenhaft geschrieben. Formulierungen wie „Von wegen! “ haben wirken doch eher unpassend. Und das gleich 2 mal nacheinander Das wirkt leider nicht sehr seriös. Und das einige Arbeitnehmer zur Arbeit kommen solange sie nicht gekündigt wurden als „verzweifelte Maßnahme“ zu bezeichnen ist auch etwas gewagt.

  • Avatar
    MODWULF 3. August 2018 19:59

    Gilt Irrtum 6 auch für den Arbeitnehmer im negativen Sinne?

  • Avatar
    Bianca 23. Juli 2018 13:08

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich war bei einem Arbeitgeber für 4 Wochen tätig, dann musste ich dort aufhören, weil meine Aufenthaltsgenehmigung leider nicht verlängert wurde. Jetzt nach der Eheschließung, darf ich wieder dort anfangen, der Arbeitgeber ist auch gewillt mich einzustellen allerdings nur befristet, er sagte aber , dass er mich unbefristet einstellen müsste, da ich schon mal bei ihm tätig war. Hat er denn keine andere Möglichkeit mich einzustellen ? ich hab gegoogelt und als Vertretung möchte er mich nicht im Fahrdienst einstellen. Was gibt es für Möglichkeiten…. vielen Dank für die Rückmeldung

  • Avatar
    Lenamina 21. Juli 2018 16:34

    Moin,moin, ich brauche einen Tipp. Ich arbeite in einer KiTa. Ich kam erst als Vertretung für eine Erzieherin die im Schwangeschafsurlaub war.Das dauerte fast ein Jahr. Dann vor einem Monat war plötzlich eine andere Kollegin krank (die hat Burnout). Ich habe damals anderen Zweckvertrag bekommen, als Vertretung für diese andere Kollegin. Obwohl der erste war noch nicht abgelaufen Dieser neue Vertrag wurde immer verlängert , als neue Krankenscheine vorgelegt wurden und manchmal sogar später als der vorrige beendet wurde. Der Zweck war aber Vertretung der kranken Kollegin. Letzte Zeit schickt sie monatlich ihre Krankenscheine. Deswegen musste ich mit ihr persönlich reden, damit ich weiss, ob sie bald kommt. Die Frau meint, sie ist berufsunfähig entlassen und möchte gar nicht in die Kita zurück. Im August geht sie zum Arbeitsamt. Somit gehe ich zu meinem Chef und erzähle es ihm. Dann frage ich ob ich die Stelle bekommen kann, da ich eigentlich 2 Jahre arbeite und es ist genug um zu wissen ob ja oder nein. Nochmal dazu er dachte, dass die Kollegin, die ich vertrete, nicht mehr bis zur Rente kommt und bis zur Rente dauert es 3 jahre. Es wurde immer geredet, dass ich sie weiterhin vertrete. Nun aber, als er das wusste, dass die Stelle bald frei ist, sagt er Folgendes: Ich weiss es nicht ob du sie bekommst, Ist es gerecht?

  • Avatar
    Arne 11. Juli 2018 11:00

    zu Irrtum 9

    sehe ich das dann Richtig ?

    Wenn ein Mitarbeiter/in in der 6 monatigen Probezeit nach 3 Monaten und 2 Jährigen Befristung für mehrere Monate erkrankt (z.B: Unfall) oder Schwanger wird (z.B: Beschäftigungsverbot), ergibt sich folgendes:
    1. Die Probezeit läuft nach den 6 Monaten in der Erkrankung/Beschäftigungsverbot aus.
    2. Sofern keine Befristung vereinbart wurde, kann nach der Probezeit eine Befristigung in länge der Krankheit angehängt werden. (Gelten hier auch die 2 Jahre ab Einstellung?)
    3. Die getroffene Befristung läuft nach 2 Jahren aus
    4. Eine Kündigung ist während der Erkrankung, Beschäftigungsverbot oder Mutterschutz nicht möglich

    Gruß Arne

  • Avatar
    E.Klotz 9. April 2018 08:28

    Sehr geehrte Damen und Herren
    ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag dieser endete am 28.02.2018 nun haben mein Arbeitgeber wie auch ich dieses Datum nicht im Kopf und ich habe weiter gearbeitet und auch Gehalt erhalten allerdings wenn ich das jetzt richtig sehe ohne einen Arbeitsvertrag gehabt zu haben.Wie muss ich jetzt reagieren bzw muss mein Arbeitgeber mich jetzt kündigen,habe ich überhaupt irgend etwas weil ich müsste ja dann jetzt zum Arbeitsamt?Und wie ist es aus der Sicht des Arbeitgeber?Könnt ihr mir helfen?
    Danke L.G.Klotz

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 9. April 2018 09:28

      Hallo L.G.Klotz,

      rechtliche Beratung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben.

      Herzliche Grüße vom impulse-Team

      Lisa Büntemeyer

    • Avatar
      Ralf Roscher 12. Mai 2018 23:39

      Herzlichen Glückwunsch, liebe E. Klotz .Sie haben durch fehlerhaftes Verhalten (Versäumnisse)bzw. Handeln des Arbeitgebers Anspruch auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Gratulation. Mein Rat:Unterschreiben Sie bitte keine zurückdatiert,das heißt vor dem 28.02.2018 datierte Neubefristung, egal mit welchen Methoden ihr Arbeitgeber sie bedrängt. Die besten Grüße kommen von Ralf Roscher

  • Avatar
    Jorgi 16. März 2018 11:19

    Hallo Impulse Team,

    wie ist es wenn Mitarbeiter XY einen AV hat, der EINMALIG BEFRISTET IST, dieser kurz vor dem Fristende verlängert wird aber der Anschlussvertrag auch nochmal BEFRISTET?

    Der Anschlussvertrag müsste laut 1. AV dann doch unbefristet sein, oder?

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 16. März 2018 11:28

      Hallo Jorgi,

      siehe Irrtum 4: Sachgrundlos befristet Verträge dürfen maximal dreimal verlängert werden. Für Befristungen mit Sachgrund gilt die Regel nicht.

      Herzliche Grüße vom impulse-Team

      • Avatar
        Tina 9. April 2019 13:44

        Ist ja plausibel, ABER wie sieht es denn aus, wenn vor den 3 Befristungen bereits ein Vertrag über eine kurzfristige Beschäftigung bestand? Hätte dann die 3. Befristung eine unbefristete sein müssen? LG

  • Angelika Unger
    Angelika Unger 1. Februar 2018 15:59

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    wir können keine Rechtsberatung im allen Einzelfällen leisten.

    Herzliche Grüße vom impulse-Team

    Angelika Unger

  • Avatar
    Hamestuck 1. Februar 2018 15:52

    Guten Tag,

    Einige Kollegen und ich Hatte einen befristeten Vertrag. Uns wurde bei einer Besprechung gesagt, dass es keine Verlängerungen geben wird.
    Plötzlich nach Ablauf unserer Verträge musste ich von einem Kollegen erfahren, dass es nun doch Verlängerungen für alle übrigen gab.

    Kann das der Arbeitgeber bzw. DAS LAND Baden-Württemberg machen?? Kann man dagegen vorgehen??

  • Avatar
    Aouni 12. Dezember 2017 14:31

    G.T,
    man hat mit mir einen befristeten Arbeitsvertrag von einen Frist von 2 Jahren und 2 Monaten. Es steht keinen Beringungsfund im Vertrag.
    der Arbeitgeber möchte nicht mehr verlängern.habe ich Recht auf eine Unbefristete Stelle?
    würde mich auf eure Antworte freuen….

  • Avatar
    Lisa Schmidt 2. Dezember 2017 15:14

    Ich bin seit ende Oktober schwanger, also in der 2. Woche und ab nächster Woche habe ich eine neue Arbeitsstelle für 2 Jahre befristet. Die Schwangerschaft dauert in der Regel 9 Monate und danach nehme ich keine Elternzeit.
    Kann ich dann in meinen Beruf zurück, denn dieser läuft ja 2 Jahre.

    Vielen Dank für die Antwort

  • Avatar
    Andrea Gast 20. November 2017 09:12

    Hallo,

    wir möchten einem Mitarbeiter den auf ein Jahr befristeten Vertrag erneut um ein Jahr verlängern. Bis wann müssen wir Ihm diese erneute Befristung vorlegen?
    Ablauf des ersten Vertrages am 25.01.2018

    Vielen Dank und lieben Gruß

  • Avatar
    Thomas 10. November 2017 12:52

    Zum Schriftformerfordenis nach §14 Abs. 4:

    Wie sieht es aus, wenn der Vertrag zunächst nur mündlich vereinbart und die Arbeit aufgenommen worden ist.
    Erst 2 Monate später bemerkt der Arbeitgeber sein Versäumnis und legt einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit Befristung vor?

    Fall 1: Arbeitnehmer unterschreibt diesen.
    Fall 2: Arbeitnehmer unterschreibt diesen nicht.

    Was ist die jeweilige Folge – Befristeter Vertrag oder unbefristeter Vertrag?

  • Avatar
    Jens 5. Oktober 2017 13:15

    Ist es möglich einen ohne Sachgrund befristeten Arbeitsvertrag durch eine Vertragsergänzung zu verlängern (Befristung jetzt neu nach § 14 (1)) und gleichzeitig in einen befristeten Vertrag mit Sachgrund zu ändern, ohne dass eine Sachgrund genannt wird?

    • Nicole Basel
      Nicole Basel 5. Oktober 2017 15:40

      Hallo Jens,

      wir wollen und dürfen leider keine Rechtsberatung im Einzelfall geben.

      Mit herzlichem Gruß aus der impulse-Redaktion,

      Nicole Basel

  • Avatar
    Stefan 18. September 2017 12:13

    Hallo
    habe einen Befristeten Vertrag (Zeitarbeit)man sagte mir wenn der Kunde mich weiterhin haben möchte wird mein Vertrag Verlängert.
    Muss die Zeitarbeit mir rechtzeitg bescheid geben das die meinen Vertrag Verlängert ?
    Weil ich weiß das der Kunde weiterhin mich möchte .

    Viele Zeitarbeitsfirmen haben mit dem Groß Kunden Verhandelt wegen den Neuem Gesetz (Nach 9 Monaten gleichen Lohn) .
    Daher sind viele Große Leihfirmen weiter hin beim Kunden , die nicht damit Einverstanden waren wurden vom Kunden gekündigt.

  • Avatar
    Tanja Güssow 15. September 2017 08:39

    Habe fast 2 Jahre in einer Firma mit Zeitvertrag , jeweils 1 Jahr befristet. Jetzt geht es um die Entfristung und ich wüsste gerne ob es einen zeitraum gibt an den sich ein Arbeitgeber halten muss, um den Mitarbeitern, Bescheid zu geben, da man sich 3 Monate vor Ablauf, beim Arbeitsamt wieder Arbeitssuchend melden muss, wenn man keine Sperre bekommen möchte. Gibt es dazu eine gesetzliche Regelung?

    • Avatar
      Peter Warn 21. September 2017 05:13

      @Tanja Güssow

      Sie müssen sich 3 Monate vor Ablauf ihres befristeten Vertrages Arbeitssuchend melden.
      Wenn sie es nicht tuen, kriegen sie bei der Bekanntgabe der Arbeitslosigkeit, nachdem der Vertrag ausgelaufen ist eine 3 wöchige Sperre. Haben Sie sich jedoch Arbeitssuchend gemeldet in diesem Zeitraum, können Sie sich bedenkenlos nach dem Auslaufen des Vertrages Arbeitslos melden. Jedoch sollte das nach max. 3 Tagen des Verlustes des Jobs passieren. Ich hoffe ich habe ihnen dabei geholfen

      Gruß Peter

  • Avatar
    Rudolf 31. Juli 2017 18:06

    Mein befristeter Arbeitsvertrag ist zweimal verlängert worden. Vor der zweiten
    Verlängerung, also noch in der vorangehenden Vertragslaufzeit, wurde die
    Stundenzahl deutlich reduziert. Bei der ersten Verlängerung wurde meine
    Stundenzahl jedoch deutlich erhöht und war Bestandteil der Verlängerungsvereinbarung. Da ich keine dritte Verlängerung bekomme, frage ich mich nun, ob bei der ersten Vertragsverlängerung die Befristung rechtsunwirksam geworden ist und diese Rechtsunwirksamkeit fortwirkt, auch wenn der Vertrag danach noch einmal befristet wurde?

    • Nicole Basel
      Nicole Basel 31. Juli 2017 21:45

      Liebe Leser,

      rechtliche Beratung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben.

      Herzliche Grüße
      Nicole Basel vom impulse-Team

  • Avatar
    Johanna 30. Juli 2017 19:48

    Hallo,

    ich hatte bis anfang 2017 einen Halbjahresvertrag beim Bamf. Nun sind wieder Stellen ausgeschrieben mit diesem Passus: Da die Einstellung nach § 14 Abs. 2 der Teilzeit-
    und Befristungsgesetzes befristet ist, können Bewerberinnen und Bewerber, die innerhalb der letzten drei Jahre bereits in einem Arbeitsverhältnis zum Bund gestanden haben bzw. derzeit stehen, nicht berücksichtigt werden. (BAG vom 06.04.2011, 7 AZR 716/09)

    ich bin anfang 60 und habe keine Lebensarbeitszeit mehr um drei jahre zu warten!

    Eilt Johanna

  • Avatar
    Rahim 18. Juli 2017 22:54

    Ich gätte gerne Ihre Meinung.
    Ich bin ausländicher Arzt und habe mich ich bei einem Klinik beworben. Der Chef hat mir einen Vertrag für 12 Monaten zur Weiterbildung angeboten. Aber hat er mir gesagt dass ich weiter machen kann.
    Der Vertrag endet in Oktober , ich habe gedacht dass er den Vertrag verlängen wird. Heute wurde ich informiert dass keine Verlängerung für mich ist. Ich will nicht noch mal umziehen und nach einer anderen Stelle suchen. Ich möchte weiter in diesem Klinik arbeiten.Was muss ich machen. Danke.

  • Angelika Unger
    Angelika Unger 7. Juli 2017 14:53

    Liebe Leser,

    rechtliche Beratung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben.

    Herzliche Grüße
    Angelika Unger vom impulse-Team

  • Avatar
    Claudia Tellermann 7. Juli 2017 13:20

    Hallo,

    mein befristeter Arbeitsvertrag (das zweite Jahr in Folge) endet am 06.08.2017 (wurde jeweils für 1 Jahr vertraglich vereinbart).
    Jetzt soll nach dem 06.08.2017 mein Arbeitsvertrag in einen unbefristeten Arbeitsvertrag abgeändert werden.
    Hierzu erhielt ich ein Schreiben wo jedoch „Verlängerungsvertrag“ drüber steht und das mit Wirkung zum 06.08.2017 folgende Änderungen zum Arbeitsvertrag vereinbart werden:

    㤠Befristung
    Das bisher befristete Arbeitsverhältnis wird über die Befristung hinaus fortgesetzt.“

    Sonst steht nichts weiter drin. Was heißt das jetzt aber genau? Ist mein befristeter Vertrag nur verlängert widerum um 1 Jahr? Oder ist er damit tatsächlich umgewandelt in einen unbefristeten Arbeitsvertrag?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückantwort.
    Herzlichst
    Claudia

  • Avatar
    syed 4. Juli 2017 11:13

    Hi mein name ist syed

    Ich habe einen Teilzeitvertrag für zwei Jahre(von 2016 bis 2018). Ich arbeite mehr als Teilzeitstunden. Mein Arbeitgeber hat mir einen zusätzlichen Vollzeitvertrag gegeben, ohne den Teilzeitvertrag zu streichen. Es ist ok, zwei Verträge Vollzeit und Teilzeit zu haben. Gibt es rechtliche Notwendigkeit, den Teilzeitvertrag zu stornieren. Oder der Teilzeitvertrag wird automatisch abgebrochen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tahir

  • Avatar
    Kim viethen 3. Juli 2017 15:56

    Hallo,
    Ich habe vor fast zwei Jahren einen befristeten Vertrag für ein Jahr unterschrieben.
    Arbeite aber noch immer dort…
    Mir wurde gesagt, dass dieser Vertrag dann einfach in einen unbefristeten überläuft, ohne dass daran noch Änderungen vorgenommen werden müssten.
    Ist das nun so korrekt?
    Vielen Dank schonmal.

  • Avatar
    Heike 23. Juni 2017 15:30

    Hallo,

    ich bin derzeitig in einem befristetem Arbeitsverhältnis bis zum 30.06.2017,
    nun hat unsere Leitung mir mitgeteilt, das mein Vertrag sich um ein weiteres Jahr verlängern würde. Ich habe dies aber noch nicht Schriftlich und auch noch nichts Unterschrieben. Wenn ich nun den Nachtdienst in unserem Hause am 30.6. antreten würde, so arbeite ich bis morgen ca 8:00 sprich ich würde am 1.7.2017 arbeiten ohne einen Unterschriebenen Vertrag zu haben.
    Bin ich in dem Falle dann Unbefristet eingestellt, und könnte auch auf dieses Berufen? Das schlimmste was mir in dem Falle passieren könnte wäre doch eine Fristgerechte Kündigung oder kann mein Arbeitgeber dadrauf pochen das er mir vorher mitteilte das der Vertrag sich um ein Jahr verlängern würde?

    Wir sind dem TvÖd unterstellt falls dies Relevant sein sollte.

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 23. Juni 2017 15:35

      Hallo Heike,

      rechtliche Beratung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben.

      Herzliche Grüße
      Angelika Unger vom impulse-Team

  • Avatar
    Riemann 20. Februar 2017 23:06

    Guten Abend,mein Sohn hatte einen Vertrag auf Grundlag des §14 Abs.3 TzBfG befristet für ein Jahr. Jetzt wurde sein Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Wie oft darf der Arbeitgeber den Vertrag immer wieder für ein Jahr verlängern? Wann muss er ihn fest einstellen? Vielen Dank

    • Verena Bast
      Verena Bast 21. Februar 2017 10:13

      Sehr geehrter Herr Riemann,

      Arbeitgeber dürfen Mitarbeiter grundsätzlich zwei Jahre lang befristet beschäftigen, ohne dass sie dafür einen sogenannten Sachgrund haben. Ein Sachgrund wäre zum Beispiel eine Elternzeitvertretung. Innerhalb dieser zwei Jahre darf ein Arbeitsvertrag maximal drei Mal ohne Sachgrund verlängert werden. Das heißt: Man darf einen neuen Mitarbeiter zum Beispiel zunächst für sechs Monate befristet einstellen und den Arbeitsvertrag dann noch drei Mal um jeweils sechs Monate verlängern. Oder ihn zunächst für ein Jahr befristet einstellen und dann noch einmal für ein Jahr. Erst danach braucht man einen Sachgrund für eine Befristung.

      Es gibt jedoch mehrere Ausnahmen von dieser Regel: Welche das sind, können Sie in diesem Artikel nachlesen: 8 Irrtümer rund um Befristungen.

      Eine Rechtsberatung zu Ihrem konkreten Fall können und dürfen wir jedoch nicht leisten. Falls Sie weitere Fragen haben, müssten Sie sich an einen Anwalt wenden.

      Herzliche Grüße aus der impulse-Redaktion

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Die Redaktion schaltet Kommentare montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr frei. Die Angabe von Name und E-Mail-Adresse ist freiwillig. IP-Adressen werden nicht gespeichert. Mit der Abgabe eines Kommentars stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu.)