Kleinunternehmerregelung Diese 7 Fehler sollten Sie vermeiden
Die verflixte 7: Wir zeigen die häufigsten Fehler rund um die Kleinunternehmerregelung.

Die verflixte 7: Wir zeigen die häufigsten Fehler rund um die Kleinunternehmerregelung.© Ahkka / ptohocase

Die Kleinunternehmerregelung erspart Firmenchefs viel Papierkram. Wer die Regelung 2020 anwenden darf - und welche Fehler dabei lauern.

Einmal im Monat die Umsatzsteuervoranmeldung ausfüllen, penibel Buch führen – bürokratische Hürden kosten Gründer und erfahrene Unternehmer Zeit und Nerven. Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt und die Kleinunternehmerregelung anwenden darf, erspart sich viel Arbeit: Er ist von der Umsatzsteuer befreit und hat es bei der Steuererklärung leichter.

Wer gilt als Kleinunternehmer? Und welche Fehler sollten Unternehmer vermeiden, wenn sie die Regelung anwenden?

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Wer darf die Kleinunternehmerregelung nach 19 UStG anwenden?

Kleinunternehmer können Einzelunternehmer, Freiberufler oder auch Teams sein, die zum Beispiel als GbR organisiert sind – die Rechtsform ist nicht entscheidend. Sie müssen nach §19 UStG zwei Voraussetzungen erfüllen, damit das Finanzamt sie als Kleinunternehmer einstuft:

  • Ihr Umsatz im vergangenen Kalenderjahr muss unter 22.000 Euro liegen (Diese Grenze gilt seit dem 1.1.2020 – vorher lag sie bei 17.500 Euro Vorjahresumsatz. Grundlage für die neue Regelung ist das Bürokratieentlastungsgesetz III)
  • Ihr Umsatz im laufenden Kalenderjahr darf maximal 50.000 Euro betragen

Für angehende Unternehmer gilt: „Gründer dürfen im ersten Jahr hochgerechnet nicht über 22.000 Euro kommen“, sagt Andreas Lutz, Vorstandsvorsitzender des Verbands für Gründer und Selbstständige. „Hochgerechnet“ bedeutet: Wer im Juli gründet und damit rechnet, bis zum Jahresende 15.000 Euro Umsatz zu machen, fällt nicht unter die Kleinunternehmerregelung, da er hochgerechnet aufs Jahr 30.000 Euro Umsatz macht und damit die Umsatzgrenze übersteigt.

Wichtig: Die neue Umsatzgrenze von 22.000 Euro gilt auch rückwirkend für 2019. Kleinunternehmer, die 2019 zwischen 17.500 und 22.000 Euro Umsatz gemacht haben, dürfen also weiterhin die Kleinunternehmerregelung anwenden – vorausgesetzt, sie ihr Umsatz 2020 unterschreitet 50.000 Euro.

Wer jedoch beide Kriterien erfüllt, der kann die Kleinunternehmerregelung nutzen und sich von der Umsatzsteuer befreien lassen – und darf/muss dann keine Mehrwertsteuer in seinen Rechnungen ausweisen und keine Vorsteuer abziehen.

Die Regelung ist freiwillig, denn sie lohnt sich nicht für jeden.

Wie beantragt man die Kleinunternehmerregelung beim Finanzamt?

Gründer müssen auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung den Umsatz für das laufende Jahr und das folgende Jahr schätzen und ankreuzen, ob sie die Kleinunternehmerregelung beanspruchen oder darauf verzichten. Freiberufler schicken einfach ein formloses Schreiben ans Finanzamt. Auch um von der Regelbesteuerung in die Kleinunternehmerregelung zu wechseln genügt ein formloses Schreiben.

Übrigens: Für Kleinunternehmer genügt eine formlose Gewinnermittlung seit Beginn 2018 nicht mehr für die Steuererklärung. Sie müssen für die Steuererklärung ab dem Kalenderjahr 2017 eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (Anlage EÜR) elektronisch übermitteln. Das hat das Bundesfinanzministerium mitgeteilt.

1. Fehler: Die Kleinunternehmerregelung anwenden, obwohl sie sich nicht lohnt

Weil Kleinunternehmer keine Mehrwertsteuer berechnen, können sie günstigere Preise anbieten als die umsatzsteuerpflichtige Konkurrenz – oder sie machen bei gleichen Preisen mehr Gewinn, weil sie keine Umsatzsteuer abführen müssen.

Für viele ist das vorteilhaft. Ein Stadtführer beispielsweise, der sein Geld mit privaten Kunden verdient und die Umsatzgrenze von 22.000 Euro nicht überschreitet, ist mit der Kleinunternehmerregelung gut aufgehoben. Das Gleiche gilt für Kleinunternehmer, deren Kunden selbst Kleinunternehmer sind oder aus anderen Gründen keine Umsatzsteuer ausweisen müssen – etwa Bildungs- und Kulturinstitutionen und Vereine.

Keinen Vorteil bringt die Regelung dagegen, wenn ein Unternehmer vor allem umsatzsteuerpflichtige Geschäftskunden hat. Denn für diese ist die Umsatzsteuer ein durchlaufender Posten, da sie die Steuer vom Finanzamt erstatt bekommen (Vorsteuerababzug). Sie blicken daher immer auf den Nettopreis.

Die Kleinunternehmerregelung ist in diesem Fall möglicherweise sogar ein Nachteil: Nimmt der Kleinunternehmer die gleichen Endpreise wie die Konkurrenz, die Mehrwertsteuer berechnet, dann ist der Preis der Mitbewerber attraktiver.

Beispiel (KUR=Kleinunternehmerregelung):

Mit KUR Ohne KUR
Endpreis 200 200
19 % Umsatzwertsteuer 31,93
Für Geschäftskunden relevanter Nettopreis 200 168,07

 

Auf die Regelung verzichten sollten laut Lutz auch Gründer, die anfangs tausende Euro in Büromöbel, die Ausstattung einer Werkstatt oder andere Anschaffungen investieren oder hohe laufende Ausgaben haben, auf die Umsatzsteuer erhoben wird. Denn Kleinunternehmer haben kein Recht auf Vorsteuerabzug. Das heißt, sie bekommen die gezahlte Umsatzsteuer nicht vom Finanzamt zurück.

Bei kleinen Anschaffungen wie Stiften oder Ordnern mag das nicht schlimm sein. Kauft ein umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer aber einen Computer für 1190 Euro, würde ihm das Finanzamt 19 Prozent Mehrwertsteuer erstatten, also 190 Euro. Ein Kleinunternehmer muss den vollen Preis zahlen. „Gerade in der Gründungsphase kann es sein, dass man mehr Steuern erstattet bekommt, als man zahlen müsste“, sagt Lutz.       

Beispiel (KUR=Kleinunternehmerregelung):

Mit KUR Ohne KUR
Bruttoumsatz 10.000 10.000
Umsatz abzüglich Umsatzsteuer 10.000 8403
Betriebsausgaben brutto 15.000 15.000
Betriebsausgaben nach Vorsteuerabszug % (nicht möglich) 12.605
Verlust -5.000 -4.202

       

2. Fehler: Den Umsatz falsch schätzen

Bei der Geschäftsgründung oder als erfahrener Unternehmer seinen Umsatz schätzen – da kann man schon mal daneben liegen, wenn überraschend wenig oder deutlich mehr Aufträge als erwartet kommen. „Wenn man im Gründungsjahr wider Erwarten über 22.000 Euro Umsatz kommt, ist das für die Kleinunternehmerregelung für das betreffende Jahr nicht schädlich – wenn die zusätzlichen Aufträge überraschend eingegangen sind“, sagt Lutz.

Sollte beispielsweise ein Grafiker seinen Umsatz auf 15.000 Euro schätzen, aber tatsächlich 23.000 verdienen, muss er dem Finanzamt nachweisen, dass er mit den zusätzlichen Einnahmen nicht rechnen konnte. Für das betreffende Jahr bleibt der Kleinunternehmerstatus erhalten, im nächsten Jahr wird er umsatzsteuerpflichtig; selbst, wenn der Umsatz im Folgejahr deutlich unter 22.000 Euro liegen sollte. Hat der Grafiker dagegen seinen Umsatz bewusst niedrig geschätzt und kann er nicht glaubwürdig nachweisen, dass er zu Jahresbeginn nicht damit rechnen konnte, den Umsatz von 22.000 Euro zu überschreiten, wird er rückwirkend für das laufende Jahr umsatzsteuerpflichtig. Er muss die Umsatzsteuer dann nachzahlen.

3. Fehler: Auf die Kleinunternehmerregelung verzichten, sie aber im Folgejahr beanspruchen wollen

Ein Maler, der 2018 auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet hat, verdient wider Erwarten nur 15.000 Euro und möchte die Regelung 2019 wieder anwenden. Doch daraus wird nichts: „Wenn man sich gegen die Regelung entscheidet, muss man fünf Jahre warten, um sie wieder zu beanspruchen“, sagt Andreas Lutz. „Man kann nicht jedes Jahr neu entscheiden, wie es einem passt.“

4. Fehler: Den Hinweis auf die Befreiung von der Umsatzsteuer auf der Rechnung vergessen

Wenn Kleinunternehmer Rechnungen ausstellen, müssen sie alle Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG beachten – mit einer Ausnahme: Weil Sie nach §19 UStG von der Umsatzsteuer befreit sind, können sie auch keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen sollten sie darauf hinweisen, dass sie keine Umsatzsteuer berechnen müssen.

Etwa so: Kein Ausweis der Umsatzsteuer aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG)“

Vergisst ein Kleinunternehmer diese Angabe, kann es zu Verzögerungen der Zahlung kommen – denn der Rechnungsempfänger wird beanstanden, dass die Umsatzsteuer nicht ausgewiesen ist. Mit einer Rechnungskorrektur ist dieser Fehler aber schnell behoben.

5. Fehler: Die Mehrwertsteuer auf Rechnungen ausweisen

Wer von der Umsatzsteuer befreit ist und seine Leistungen trotzdem mit sieben oder 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnet, riskiert Ärger mit den Kunden, halst sich viel Papierkram auf – und muss noch draufzahlen: Weil man nach § 14c Abs. 2 UStG die Umsatzsteuer unberechtigterweise ausweist, muss man den jeweiligen Steuerbetrag ans Finanzamt abführen.

Der Unternehmer, der die Rechnung falsch ausgestellt hat, muss den Rechnungsempfänger darüber informieren und eine Korrektur beim Finanzamt beantragen. Hat das Finanzamt dem Empfänger noch keine Vorsteuer erstattet, erhält der Unternehmer den ans Finanzamt gezahlten Steuerbetrag zurück. Hat der Rechnungsempfänger die Vorsteuer schon geltend gemacht, wird es noch komplizierter: Der Rechnungsaussteller muss die Korrektur beantragen und der Empfänger muss die Vorsteuer zurückzahlen, ehe das Finanzamt den Betrag rückerstattet.

6. Fehler: Den Wechsel zur Regelbesteuerung nicht bemerken

Achtung: Das Finanzamt teilt Unternehmern nicht mit, wenn sie umsatzsteuerpflichtig werden. Unternehmer müssen selbst darauf achten, ob sie sich noch für die Kleinunternehmerregelung qualifizieren oder regulär besteuert werden.

„Mein Tipp: Vor Jahresende genau gucken, wie viel Umsatz ich gemacht habe“, sagt Lutz. „Liegt der Umsatz über 22.000 Euro, muss man im Folgejahr Umsatzsteuer erheben.“

Und wenn ein Unternehmer nicht bemerkt, dass er nun umsatzsteuerpflichtig ist, und die Mehrwertsteuer auf seinen Rechnung nicht ausweist? Das wird teuer: „Unternehmer schulden dem Finanzamt in so einem Fall die Umsatzsteuer“, sagt Lutz. „Man muss sie abführen, obwohl man sie gar nicht in der Rechnung verlangt hat.“

Passiert dieser Fehler, sollten Unternehmer auf ihre Kunden zugehen, den Fehler einräumen und die Rechnungen korrigieren, so Lutz. „Umsatzsteuerpflichtige Firmenkunden werden den Differenzbetrag überweisen, weil sie ihn absetzen können.“ Anders sieht es bei Privatkunden und umsatzsteuerbefreiten Firmenkunden aus: „Die können die Umsatzsteuer nicht abziehen und werden es weniger amüsant finden, wenn Sie eine Rechnung korrigieren“, sagt Lutz. Der Unternehmer bleibt dann auf den Forderungen des Finanzamts sitzen.

7. Fehler: Die Kleinunternehmerregelung für mehrere Unternehmen anwenden

Ein Webdesigner führt nebenbei noch ein Nachhilfeunternehmen und macht mit seinen Betrieben jeweils einen Umsatz von etwa 13.000 Euro. Obwohl die Unternehmen jeder für sich die Umsatzgrenze unterschreiten, muss der Webdesigner die Umsatzsteuer ausweisen – denn die Kleinunternehmerregelung ist an eine Person gebunden, nicht an das Unternehmen.

Ein Ausnahme gibt es, wenn der Webdesigner nebenbei noch eine GbR mit einem Partner führt: „Dann gilt für die GbR als Ganzes die Kleinunternehmerregelung, nicht pro Gesellschafter“, sagt Lutz. „Wenn Sie fünf GbRs mit fünf unterschiedlichen Leuten haben, kann theoretisch jede GbR von der Kleinunternehmerregelung profitieren.“ Doch Vorsicht: Nach §42 Abgabenordnung dürfen Unternehmer diese Rechtsform nicht missbrauchen, um Steuern zu sparen.

Im Zweifelsfall gilt: lieber beim Steuerberater nachfragen, statt teure Fehler zu riskieren.

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41 Kommentare
  • Avatar
    H.V. 24. März 2020 07:13

    Ich beabsichtige die Kleinunternehmerregelung für mich in Anspruch zu nehmen. Ist bei einem Kleinunternehmen eine Mindest-Kundenzahl vorgeschrieben?
    Im Hinterkopf habe ich eine Regelung, daß es mindestens 3 verschiedene Kunden geben muss, damit es sich nicht um ein „verdecktes Arbeits-/Angestellenverhältnis“ handelt. Gilt diese Voraussetzung noch immer?
    Herzlichen Dank für Ihre Auskunft!
    Viele Grüße H.Vetter

  • Avatar
    Andreas 17. März 2020 14:26

    Guten Tag,

    ich habe drei Fragen grundsätzlicher Art:

    1. welche Umsatzobergrenze gilt denn nun ab wann? Eine Obergrenze von 22 000€ fürs vergangene Jahr macht doch keinen Sinn, wenn ich das Gewerbe in diesem Jahr anmelde, da ich dann im Vorjahr keinen Umsatz generiere, da das Gewerbe gar nicht existiert?!

    2. 50 000€ Umsatzobergrenze im laufenden Jahr? Auf Dauer? Wie sieht es mit den folgenden Jahren aus?

    3. Ich betreibe mein Gewerbe nebenberuflich, außerdem habe ich noch Einkünfte aus Vermietung. Beziehen sich die Umsatzobergrenzen nur auf die Gewerbeeinkünfte, oder wird mein Gehalt ( 60 000@€brutto, sowie 10 000€ brutto aus Vermietung) sowie Einkünfte aus Vermietung hinzugezogen?

    Mfg
    Andreas

  • Avatar
    Tom 10. März 2020 11:42

    Guten Tag,
    ist man als Unternehmen, welches nicht unter die Kleinunternehmerregelung fällt, grundsätzlich dazu verpflichtet, nachträglich einem Kleinunternehmer auf Verlangen die nicht abgerechnete Umsatzsteuer zu erstatten?
    Grund der Kleinunternehmer hat im laufe des Jahres festgestellt, dass er die Grenze überschreitet und verlangt nun rückwirkend die Erstattung.
    Im Dienstleistungsvertrag ist dazu keinerlei Regelung getroffen worden.

  • Avatar
    A.Hofmann 15. Januar 2020 13:34

    Guten TAG
    wie schreibe ich als Kleinunternehmer Bargeldeinnahmen in Form von Spenden auf ?
    Ich habe unregelmäßige Bargeldeinnahmen, oftmals ohne Adressen Nachweis des Bargeldzahlers. Wie schreibe ich diese Bar Einnahmen auf ? Reicht es am Ende des Monats eine Bareinzahlung auf das Konto vorzunehmen ? Vielen DANK !

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 15. Januar 2020 17:01

      Guten Tag,

      für Rechtsberatung in Einzelfällen wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Nadja 28. Oktober 2019 14:35

    Hallo liebe Redaktion,
    bei mir steht für das kommende Jahr der Wechsel zur Regelbesteuerung an da Umsatz in diesem Jahr über 17.500,-. Wie sieht Ihre Empfehlung aus zur Erhöhung der Preise? Gibt es Erfahrungswerte wieviel man vom einen aufs nächste Jahr erhöhen sollte…….Controller- vs. Marketingsicht?
    Macht es mehr Sinn nur einen Teil der Steuer umzulegen (ich dachte an ca. 45%) und durch Einsparung zu versuchen den restlichen Unkostenanteil aufzufangen? Mein Anteil an Firmenkunden ca. 60% und Privatkunden ca. 40% – das macht die Überlegung nicht leichter….vielen Dank vorab für Ihre Einschätzung, lg Nadja

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 28. Oktober 2019 14:42

      Hallo Nadja,

      als Redaktion können wir Ihnen da leider nicht helfen. Fragen Sie doch mal einen Steuerberater.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Jana Schneider 10. Oktober 2019 11:00

    Ich betreibe einen Onlineshop und nutze die Kleinunternehmerregelung. Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall unter 17.500 EUR Umsatz liegen, hatte jedoch höhere Investitionen als ursprünglich geplant. Jetzt überlege ich, ob ich rückwirkend für 2019 auf die Regelbesteuerung umstelle, damit ich die MwSt. für die Anschaffungen vom FA zurückbekommen kann. Nun meine Frage:
    Wie wird die MwSt. für die in 2019 erfolgten Umsätze berechnet, die ich nachzahlen muss? Vom Endpreis 19% abziehen oder 19% draufschlagen? D. h. wenn ich eine Ware für z. B. 200 EUR an den Kunden verkauft habe, muss 31,93 EUR MwSt. nachzahlen oder 38 EUR?
    Vielen Dank, Jana

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 10. Oktober 2019 11:02

      Hallo Jana Schneider,

      wir geben keine Rechtsberatung in Einzelfällen. Am besten rufen, Sie fragen einen Steuerberater.

      Viele Grüße aus der impulse-Redaktion

  • Avatar
    Hanne 5. Oktober 2019 21:55

    Hallo,
    wie ist es wenn ich mit der Kleinunternehmerregelung in einem Jahr mehr Ausgaben (durch Einkauf von Waren, die ich aber ggf. erst im Folgejahr verkaufen werde) habe als Einnahmen. Dadurch habe ich im Folgejahr ja mehr Gewinn. Muss dann dadurch ggf. Einkommensteuer zahlen. Gibt es da eine Regelung?

    Sag schon mal vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 7. Oktober 2019 08:59

      Hallo Hanne,

      Rechtsberatung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben. Am besten rufen Sie mal beim Finanzamt an oder fragen einen Steuerberater.

      Viele Grüße aus der impulse-Redaktion

      Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    Ulrich Bresch 4. September 2019 17:24

    Habe eine Garage die ich mit 51 Euro / Monat vermiete. Unterliegt diese der Einkommenssteuer ? oder kann ich mich auf der Kleinunternehmerregelung berufen ?

    Vielen Dank für Ihre Mühe
    mfg U.Bresch

  • Avatar
    Michel 30. Juli 2019 12:44

    „GRETA 7. Mai 2018 13:12
    Zitat: 3): Wenn man einen Umsatz unterhalb der 50.000 Euro-Grenze erwartet, gilt weiterhin die Kleinunternehmerregelung.
    So lässt sich das weiterführen, bis man die Grenze von 17.500 Euro überschreitet. Dann unterliegt man im nächsten Jahr (ab Januar) automatisch der Regelbesteuerung.

    Da habe ich doch eine Frage zu, weil es für mich so nicht ganz schlüssig ist, wie Sie es formulieren.
    Wenn ich die 17.500 Euro Einnahmen überschreite, muss ich ab dem nächsten Jahr Umsatzsteuer zahlen? So verstehe ich Ihren letzten Satz. Trotz dass ich unter 50.000 Euro bin? Wozu dann die 50.000 Euro Grenze, wenn ich (und so verstehe ich Ihre Aussage), ab 17.501 Euro Umsatzsteuer zahlen muss?
    Bsp:
    Jahr 1: 17.500 Euro Einnahmen. = Kleinunternehmer.
    Jahr 2. 30.000 Euro Einnahmen. Ich habe die Grenze überschritten und muss nun Umsatzsteuer zahlen??? Ich bin doch unter der 50.000 Euro-Grenze. Sie haben geschrieben, sobald man die 17.500 Euro überschreitet, unterliege man im nächsten Jahr automatisch der Regelbesteuerung.“

    Schade das hier die Antwort aus bleibt, genau das interessiert mich auch.

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 30. Juli 2019 13:52

      Hallo Michel (und Greta),

      beim angeführten Beispiel müsste man ab Jahr 3 Umsatzsteuer zahlen. Nochmal zusammengefasst: Wenn Sie die Kleinunternehmerregelung anwenden, im ersten Jahr weniger als 17.500€ Umsatz machen und für das zweite Jahr weniger als 50.000€ erwarten, dann bleibt es bei der Kleinunternehmerregelung. Sobald Sie die 17.500 Euro überschreiten ODER für das folgende Jahr mehr als 50.000 Euro Umsatz erwarten, gilt die Regelbesteuerung.
      Bitte beachten Sie aber, dass wir als Redaktion keine Rechtsberatung in Einzelfällen geben können und dürfen und auch keinen Steuerberater ersetzen können – im Zweifelsfall fragen Sie am besten Ihren Steuerberater oder rufen beim Finanzamt an.

      Beste Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    bruna 28. Juli 2019 15:31

    hallo, habe immer ersten Jahr einen Umsatz von 3500 Euro, im zweiten Jahr von 11.000 Euro im dritten Jahr einen Umsatz 10.470 und im vierten Jahr 17.600 Euro, bin ich im fünften Jahr noch Kleinunternehmer da ich die 50.000 Euro Grenze nicht erreiche. Danke für Ihre Antwort, mfg

  • Avatar
    Julian 18. Juli 2019 15:26

    Hallo,

    Ich befinde mich ebenfalls im Kleingewerbe und lag letztes Jahr (2018) mit 6.000 € Umsatz deutlich unter der Grenze von 17.500 € . Jetzt ist es aber so, dass ich im laufenden Jahr (2019) bereits im Juli knapp unter den 50.000€ Umsatz liege. Am Ende des jahren würde ich wahrscheinlich hochgerechnet bei 100.000€ Umsatz liegen, womit ich im Januar einfach nicht rechnen konnte!

    Das Finanzamt sagte mir, dass ich damit rechnen müsste nun für das gesamte Jahr die Umsatzsteuer aus eigener Tasche nachzuzahlen (knapp 20.000 €). Ich kann meinen Betrieb ja jetzt auch nicht einfach bis 2020 einstellen und keine Rechnungen mehr schreiben …

    Was kann ich sonst noch tun?

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 18. Juli 2019 17:06

      Hallo Julian,

      erstmal Glückwunsch zu dieser grandiosen Umsatzsteigerung! Bei Ihrer Frage können wir Ihnen aber leider nicht weiterhelfen, da wir als Redaktion keine Rechtsberatung in Einzelfällen geben können und dürfen. Vielleicht lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten? Bei der Summe, um die es geht, könnte sich das Investment auszahlen.

      Beste Grüße aus der impulse-Redaktion
      Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    fuwa 7. Juni 2019 16:52

    es gab mal die Regelung, dass ein Kleinunternehmer die Umsatsteuer ausweisen und erheben kann, ohne die Umsatzsteuer dann im Rahmen einer Umsatzsteurvoranmeldung abzuführen. Es hat genügt, dass der Kleinunternehmer dann die eingenommene Umsatzsteuer bei der Einkommensteuererklärung auch als Einnahme angibt.
    Gilt diese Regel nicht mehr?

  • Avatar
    Roman 14. Mai 2019 12:54

    Hallo,

    wenn ich im ersten Jahr die Kleinunternehmerregelung wahrnehme und im nächsten Jahr über der 17.500€ Grenze bin, sodass ich Umsatzsteuer ausweisen muss, kann ich dann die Vorsteuer für meine Betriebskosten im ersten Jahr, wo ich Kleinunternehmer war, absetzen? Oder kann ich nur die Kosten absetzen, die zeitlich nach der Umsatzsteueranmeldung entstanden sind? ( also ab dem Zeitpunkt wo ich über der 17.500€ Grenze liege)

    Besten Dank und liebe Grüße
    Roman

  • Avatar
    Stefanie 24. April 2019 12:48

    Hallo,
    ich habe bereits ein Unternehmen, mit dem ich Umsatzsteuer ausweise und auch über dem Mindestumsatz der Umsatzsteuerbefreiung liege.
    Nun möchte ich mit drei Freunden eine Band gründen und, für den Fall, dass wir gebucht werden, eine GbR gründen. Der Umsatz wird hier definitiv unter 17.500,00€ liegen. Kann die GbR dann umsatzsteuerbefreit sein?

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 24. April 2019 13:55

      Hallo Stefanie, in solchen besonderen Einzelfällen können wir leider keine Beratung bieten. Am besten, Sie fragen einen Steuerberater.

      Herzliche Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Jakob 26. März 2019 18:43

    Hallo, nun stellt sich mir folgende Frage:

    Wenn ich mit einem Partner eine GbR gründe und einen Gesellschaftervertrag aufsetze, der festlegt, das die Einnahmen (Umsatz) zu 50/50 auf die Beiden Gesellschafter aufgeteilt werden. Darf ich als Unternehmer dann 17500 Euro einnehmen und mein Partner ebenfalls 17500 (max.). Weil oben auch steht, dass die Kleinunternehmerregelung an Personen gebunden ist, nicht an Unternehmen.
    Was bedeuten würde, dass das Unternehmen als GbR maximal 35000 Euro (2 x 17500) einnehmen dürfte, da der jeweilige Gesellschafter nur die Hälfte, also 17500 Euro erwirtschaftet.

    Oder wird dann geraten, dass beide Unternehmer lieber Ihr eigenes Unternehmen gründen sollten und Dienstleistungen als Zusammenarbeit starten, um so sicher 17500 / Person einnehmen zu dürfen. ?

    Über eine Einschätzung der Lage wäre ich sehr dankbar :-)

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 27. März 2019 08:52

      Hallo Jakob,

      der Betrag gilt für die GbR – siehe oben: „Kleinunternehmer können […] Teams sein, die […] als GbR organisiert sind […]. Sie müssen nach § 19 UStG zwei Voraussetzungen erfüllen, damit das Finanzamt sie als Kleinunternehmer einstuft: Ihr Umsatz im vergangenen Kalenderjahr muss unter 17.500 Euro liegen.“ […] Und weiter unten: „Dann gilt für die GbR als Ganzes die Kleinunternehmerregelung, nicht pro Gesellschafter.“

      Viele Grüße aus der Redaktion

  • Avatar
    Wolfgang Brücher 2. August 2018 13:47

    Hallo,
    im Jahr 1 habe ich einen Umsatz von 8.000,- €,
    im Jahr 2 habe ich einen Umsatz von 19.000,- €,
    im Jahr 3 habe ich einen Umsatz von 10.000,- €, bleibt es dann bei der Kleinunternehmer-Regelung?

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 2. August 2018 14:12

      Hallo Herr Brücher,

      es gilt, was auch im Artikel steht: So lange der Umsatz im vergangenen Kalenderjahr unter 17.500 Euro liegt, sind die Voraussetzungen für die Kleinunternehmer-Regelung gegeben.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Laß 21. Juni 2018 09:39

    Hallo,
    wenn ich als Kleinunternehmer gerade zu Anfang hohe Anschaffungskosten habe, kann ich diese in der Steuererklärung, wenn schon nicht von der Steuer absetzen, als Gegenrechnung zum Gewinn anführen um weniger Einkommenssteuer zu zahlen bzw. weniger Gewinn versteuern zu müssen?
    MfG
    M.Laß

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 21. Juni 2018 10:04

      Hallo Herr Laß,

      wir können und dürfen als Redaktion keine Rechtsberatung in Einzelfällen geben. Versuchen Sie es mit Ihrer Frage doch mal bei einem Steuerberater oder beim Finanzamt, die können Ihnen sicherlich helfen.

      Viele Grüße vom impulse-Onlineteam
      Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    Marie 16. Juni 2018 13:04

    Wenn ich als Kleinunternehmer sagen wir mal 60.000 an Einnahmen habe, aber 10.000 an Ausgaben im gleichen Jahr. Heisst das dann 60.000 – 10.000 = 50.000 und alles ist noch innerhalb der 50.000 Euro Kleinunternehmer Grenze?

    Und was ist wenn man im „letzten“ Jahr die 50.000 Grenze überschreitet?

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 18. Juni 2018 10:42

      Hallo Marie,

      bei den Grenzen geht es um den Umsatz und nicht den Gewinn. In Ihrem Beispiel heißt das: 60.000 Einnahmen = keine Kleinunternehmerregelung mehr.

      Viele Grüße vom impulse-Onlineteam
      Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    Andreas Einbock 13. Juni 2018 18:11

    Hallo und guten Tag,

    ich habe mal eine umgekehrte Frage: Was macht man, wenn man eigentlich ein Kleinunternehmer ist, also weniger als 17.500 Euro Umsatz im Jahr hat, aber dennoch die Umsatzsteuer ausgewiesen und ans Finanzamt abgeführt hat und nun das Finanzamt die Gewinnerzielungssabsichten anzweifelt und dargelegt haben möchte?

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 18. Juni 2018 10:46

      Hallo Herr Einbock,

      Rechtsberatung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen am besten an einen Steuerberater oder Rechtsanwalt, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

      Viele Grüße vom impulse-Onlineteam
      Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    DS 8. März 2018 10:19

    Hallo zusammen,
    ich verkaufe als Kleinunternehmer und muss die Umsatzsteuer nicht ausweisen. Was aber wenn der Kunde auf eine Rechnung MIT Umsatzsteuer besteht? Darf ich ihm eine ausstellen oder ist mir das untersagt?
    Schönen Gruß, DS

  • Avatar
    Haase, Doris 16. Februar 2018 13:20

    Hallo und guten Tag,
    ich betreibe seit 1990 ein Kosmetikstudio. Seit Oktober 2017 bin ich schwer erkrankt, so
    das ich nur noch 25% arbeiten kann. Ich habe in meinem Studio 2 Kabinen untervermietet,
    an 2 umsatzsteuerbefreite Kolleginnen

    . Zählen diese Mieteinnahmen zu meinem Umsatz dazu?
    Habe beim Finanzamt die Umsatzsteuerbefreiung für 2018 beantragt und bin mir nicht
    sicher, welche Einnahmen alle zum Umsatz gehören.
    Ich würde mich sehr freuen von Ihnen zu hören.
    Mit vielen Grüßen , Doris Haase

  • Avatar
    Yasin 16. Januar 2018 19:48

    Hallo,

    ich habe mehrere solcher Artikel gelesen und folgende Thematik ist mir nicht offensichtlich geworden: Im Gründungsjahr darf man maximal 17.500€ Umsatz machen und im 2. Jahr maximal 50.000€ (vorher abschätzen und erfüllen). Schön und gut.

    Nun, was passiert in den folgenden Jahren? Welche Obergrenze gilt z.B. im 3. und 4. Jahr? 17.500€ oder 50.000€ ?

    Viele Grüße

    YC

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 17. Januar 2018 16:18

      Hallo Yasin,

      die von Ihnen genannten Grenzen lassen sich auf die Folgejahre anwenden – vorausgesetzt, der Umsatz bleibt unter 17.500 Euro. Hat man im vergangenen Jahr unter 17.500 Euro verdient und erwartet im neuen Jahr (Jahr 2) einen Umsatz unter 50.000 Euro, bleibt es bei der Kleinunternehmerregelung. Erzielt man in diesem Jahr (Jahr 2) wieder einen Umsatz unter 17.500 Euro, gilt wieder für das nächste Jahr (Jahr 3): Wenn man einen Umsatz unterhalb der 50.000 Euro-Grenze erwartet, gilt weiterhin die Kleinunternehmerregelung.
      So lässt sich das weiterführen, bis man die Grenze von 17.500 Euro überschreitet. Dann unterliegt man im nächsten Jahr (ab Januar) automatisch der Regelbesteuerung.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

      Viele Grüße von Lisa Büntemeyer aus der impulse-Redaktion

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        Heini 28. Februar 2018 12:22

        Zitat: „die von Ihnen genannten Grenzen lassen sich auf die Folgejahre anwenden – vorausgesetzt, der Umsatz bleibt unter 17.500 Euro. Hat man im vergangenen Jahr unter 17.500 Euro verdient und erwartet im neuen Jahr (Jahr 2) einen Umsatz unter 50.000 Euro, bleibt es bei der Kleinunternehmerregelung. Erzielt man in diesem Jahr (Jahr 2) wieder einen Umsatz unter 17.500 Euro, gilt wieder für das nächste Jahr (Jahr 3): Wenn man einen Umsatz unterhalb der 50.000 Euro-Grenze erwartet, gilt weiterhin die Kleinunternehmerregelung.“
        Du schreibst, …..Erzielt man in diesem Jahr (Jahr 2) wieder einen Umsatz unter 17.500 Euro, gilt wieder für das nächste Jahr…..
        Wäre es da nicht richtiger : ….Erzielt man in diesem Jahr (Jahr 2) aus dem Umsatz von unter 50.000 Euro wieder einen Verdienst von unter 17.500 Euro, gilt wieder für das nächste Jahr

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        Greta 7. Mai 2018 13:12

        Zitat: 3): Wenn man einen Umsatz unterhalb der 50.000 Euro-Grenze erwartet, gilt weiterhin die Kleinunternehmerregelung.
        So lässt sich das weiterführen, bis man die Grenze von 17.500 Euro überschreitet. Dann unterliegt man im nächsten Jahr (ab Januar) automatisch der Regelbesteuerung.

        Da habe ich doch eine Frage zu, weil es für mich so nicht ganz schlüssig ist, wie Sie es formulieren.
        Wenn ich die 17.500 Euro Einnahmen überschreite, muss ich ab dem nächsten Jahr Umsatzsteuer zahlen? So verstehe ich Ihren letzten Satz. Trotz dass ich unter 50.000 Euro bin? Wozu dann die 50.000 Euro Grenze, wenn ich (und so verstehe ich Ihre Aussage), ab 17.501 Euro Umsatzsteuer zahlen muss?
        Bsp:
        Jahr 1: 17.500 Euro Einnahmen. = Kleinunternehmer.
        Jahr 2. 30.000 Euro Einnahmen. Ich habe die Grenze überschritten und muss nun Umsatzsteuer zahlen??? Ich bin doch unter der 50.000 Euro-Grenze. Sie haben geschrieben, sobald man die 17.500 Euro überschreitet, unterliege man im nächsten Jahr automatisch der Regelbesteuerung.

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    Franc 9. Oktober 2017 17:37

    Sie Schreiben unter „2. Fehler: Den Umsatz falsch schätzen“: „Macht der Grafiker statt 13.000 Euro mehr als 50.000 Euro Umsatz, wird er rückwirkend für das laufende Jahr umsatzsteuerpflichtig, so Lutz. Er muss die Umsatzsteuer dann nachzahlen.“

    Eine Nachzahlung der Umsatzsteuer halte ich jedoch nicht erforderlich, sofern man plausibel darlegen kann, dass ein Umsatz in dieser Höhe zu Beginn des Jahres nicht absehbar war. Ferner verweis ich auf die Ausführungen unter http://www.kleinunternehmer.de sowie unter http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer_Anwendungserlass/umsatzsteuer_anwendungserlass.html.

    Ggf. bitte ich um Quellenangabe der Ausführungen unter „2. Fehler: Den Umsatz falsch schätzen“.

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 16. Oktober 2017 11:42

      Guten Tag Franc,

      vielen lieben Dank für den Hinweis. Ich habe mich noch einmal erkundigt, Sie haben Recht. Ich habe den Satz deshalb gelöscht.

      Herzliche Grüße aus der impulse-Redaktion

      Lisa Büntemeyer

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        Klaus Frank 17. Februar 2018 17:27

        Frage zu Kleinsteuerreglung ?

        Ich betreibe eine Fotovolteikanlage 10.5 kw , mus auch Umsatsteuer bezahlen.
        Bezahle einmal im Jahr, im Schnitt 450,00 €.
        Ist das so in Ordnung, oder raten Sie mir etwas Anderes.

        Vielen Dank für Ihr Mühen
        mgf. Klaus Frank

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    Joachim Kersten 17. September 2017 14:49

    Schade, dass es immer falsch gemacht wird. Der Kleinunternehmer ist NICHT von der Umsatzsteuer befreit. Auch das Produkt NICHT. Er muss die Umsatzsteuer nur nicht ausweisen. Das ist eine Vereinfachungsregelung und keine Steuerbefreiung.

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