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Nachhaltigkeit: Wer Daten hat, gewinnt

Das Omnibus-Paket hat viele KMU aus der ESG-Pflicht entlassen. Doch Großkunden, Banken und Fördergeber fragen weiter. Wer jetzt seine ERP-Daten nutzt, verschafft sich echte Vorteile.

20. April 2026, 05:00 Uhr

© Sage

Die Pflicht ist weg – der Druck bleibt

Viele Unternehmer haben auf das Omnibus-Paket gewartet wie auf einen Befreiungsschlag. Und tatsächlich: Seit dem 26. Februar 2026 sind die meisten KMU aus der direkten CSRD-Berichtspflicht herausgefallen. Nur noch Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden und mehr als 450 Millionen Euro Umsatz müssen offiziell berichten.

Nur: Der Anruf kommt trotzdem. Vom Großkunden, der für seinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht ESG-Daten seiner Zulieferer braucht. Von der Bank, die den Kreditantrag neu bewertet. Vom Förderprogramm, das belegen will, ob sich die neue Maschine wirklich lohnt. Die Pflicht ist weggefallen. Der Marktdruck nicht. „Wir sind davon überzeugt, dass zukünftig Lieferanten nur noch dann in eine Ausschreibung herangezogen werden, wenn sie auch entsprechende Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllen können“, sagt Alexander Trautmann, Director Product bei Sage. „Gleiches gilt auch für jeden anderen KMU-Betrieb.“

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Die Frage, die zählt: Haben Sie die Daten?

Die meisten Unternehmen haben die relevanten Daten längst – sie wissen es nur nicht. Materialverbräuche stecken in der Produktionsplanung, Energiewerte bei der Maschinensteuerung, Lieferanteninformationen im Einkauf. Die Herausforderung ist nicht die Datenbeschaffung, sondern die strukturierte Erfassung.

„Der größte Fallstrick ist die mangelnde Datenqualität oder Transparenz“, erklärt Trautmann. „Unvollständige oder fehlerhafte Daten machen das komplette Reporting wertlos.“ Moderne ERP-Systeme wie Sage X3 können genau das leisten: Lieferanten nicht mehr nur nach Preis und Qualität bewerten, sondern Nachhaltigkeitsnachweise direkt hinterlegen. Pflichtfelder und automatische Prüfungen sorgen dafür, dass die Daten auch tatsächlich stimmen.

Dass sich das rechnet, belegt die Sage E-Rechnungsstudie: Die Automatisierung von Geschäftsprozessen halbiert den Zeitaufwand – mit Einsparungen von bis zu 13.500 Euro pro Jahr für größere KMU. Was für die Buchhaltung gilt, gilt für ESG-Daten genauso.

Geförderte Investitionen: erst messen, dann beantragen

Wer seine Verbrauchsdaten im ERP strukturiert erfasst, kann konkrete Investitionen förderfähig machen. Das Prinzip ist einfach: Erst dokumentieren, was die alte Maschine verbraucht. Dann die neue anschaffen. Dann den Vorher-Nachher-Vergleich direkt aus dem System ziehen – und als Nachweis einreichen. „Wenn ich dokumentiere, wie meine Energieverbräuche auf entsprechenden Maschinen sind, und ich ersetze diese durch nachhaltigere – dann kann ich genau diese Investitionen gefördert bekommen“, erklärt Trautmann.

Die KfW Klimaschutzoffensive für Unternehmen (293) fördert genau solche Investitionen mit zinsgünstigen Darlehen bis zu 100 Prozent der Kosten. Weitere KfW- und BAFA-Programme ergänzen das Angebot. Wer die Datenbasis hat, kann sie nutzen. Wer sie nicht hat, zahlt selbst.

Drei Gründe, jetzt zu handeln

Aufträge sichern: Wer in der Lieferkette großer Konzerne sitzt, bekommt ESG-Anfragen bereits heute. Wer nicht antworten kann, wird bei der nächsten Ausschreibung nicht mehr berücksichtigt – weil der Einkäufer keine andere Wahl hat.

Günstiger finanzieren: Banken lassen ESG-Ratings zunehmend in Kreditentscheidungen einfließen. Unternehmen, die strukturierte Nachhaltigkeitsdaten vorlegen können, gelten als besser geführt – und zahlen entsprechend niedrigere Zinsen.

Fachkräfte gewinnen: Wer Nachhaltigkeit belegbar lebt, hat im Wettbewerb um gute Mitarbeitende einen messbaren Vorteil. Der VSME-Standard bietet dafür einen schlanken, freiwilligen Rahmen – das ERP liefert die Datenbasis weitgehend automatisch.

Fazit: Wer Daten hat, hat die Wahl

Das Omnibus-Paket hat den Mittelstand regulatorisch entlastet. Genutzt ist die Zeit nur, wenn Unternehmen sie nutzen: um Prozesse im ERP sauber abzubilden, bevor der nächste Großkunde fragt, die Bank neu kalkuliert oder das Förderprogramm einen Nachweis verlangt. „Wer ein aktuelles ERP-System im Einsatz hat, auf gute Datenqualität achtet und seine Prozesse vollständig abgebildet hat, hat die Möglichkeit, Nachhaltigkeits- und Complianceanforderungen transparent zu erfüllen“, fasst Trautmann zusammen. Wer die Datenbasis jetzt schafft, hat morgen die Wahl. Wer wartet, nicht.

 


 

Über den Experten: Alexander Trautmann ist Director Product bei Sage und begleitet mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit ihrer Geschäftsprozesse.

 

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