Hartnäckigkeit Dranbleiben lohnt sich, sagt Richard Branson

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Selfmade-Milliardär mit Stehvermögen: „Nur weil andere nicht von Anfang an an deine Ideen glauben, heißt das nicht, dass sie wertlos sind", sagt Richard Branson.

Selfmade-Milliardär mit Stehvermögen: „Nur weil andere nicht von Anfang an an deine Ideen glauben, heißt das nicht, dass sie wertlos sind", sagt Richard Branson.© picture alliance / empics

Richard Branson gilt als der Inbegriff des Erfolgsmenschen. Doch trotz seines märchenhaften Erfolgs hat der Multimilliardär und Unternehmer auch zum Thema Scheitern einiges zu sagen.

Als Richard Branson sich auf machte, die Welt zu verändern, hatte er keinen Schulabschluss, kein Geld, keine Kontakte. Heute ist er Multimilliardär, hat eine Privatinsel in der Karibik und leitet ein internationales Firmenimperium, zu dem unter anderem ein Plattenlabel und eine Fluggesellschaft gehören. „Was ist das Geheimnis seines Erfolges?“, fragen sich viele.

In einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Blog-Beitrag auf Virgin.com versucht sich Branson an einer Erklärung: Er tippt, dass sein Erfolg an seiner Hartnäckigkeit liegen könnte. „Freunde, Familienangehörige, Menschen, zu denen ich aufgesehen habe, und die Banken – nicht jeder hat immer das Potenzial gesehen, das ich gesehen habe. Aber das hat mich nicht abgehalten“, schreibt Branson. „Nur weil andere nicht von Anfang an an deine Ideen glauben, heißt das nicht, dass sie wertlos sind.“ Die Skepsis anderer habe ihn nicht gebremst, sondern vielmehr beflügelt – nun wollte er erst Recht Erfolg haben.

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„Hätte Edison aufgegeben, wir säßen alle im Dunkeln.“

Branson führt weitere Beispiele für seine These an, dass sich Dranbleiben lohnt: „Stell dir vor, wo J.K.Rowling wäre, wenn sie nicht durchgehalten hätte, als andere die Bedeutung ihrer Bücher nicht erkannten.“ Immerhin sei „Harry Potter und der Stein der Weisen“ zwölfmal abgelehnt worden. Auch der amerikanische Erfinder Thomas Edison sei tausende Male daran gescheitert, die Glühbirne zu erfinden – und hatte am Ende doch Erfolg. „Hätte er aufgegeben, wir säßen alle im Dunkeln.“

Die Geschichte jedes erfolgreichen Menschen sei die Geschichte von zweiten (und dritten, vierten, fünften und sechsten) Chancen, resümiert Branson in seinem Blog. Vor allem solle man sich nicht entmutigen lassen, wenn auf dem Weg nach oben mal was schiefgehe: „Niemand kriegt beim ersten Mal alles richtig hin“, schreibt er. „Was uns ausmacht, ist, wie wir aus unseren Fehlern lernen.“

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