Schlafqualität verbessern
Endlich gut schlafen? 30 Minuten entscheiden

Auf das Einschlaffenster achten: Das ist einer der Tipps für guten Schlaf von Ingo Fietze, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Charité Berlin. Was genau er rät – und wie die Umsetzung gelingt.

29. April 2026, 11:35 Uhr, von Kathrin Halfwassen, Redakteurin

Graphische Darstellung von Gesundheitsstatistiken
© MirageC / Moment / Getty Images

1. Den Absprung schaffen

Alle 60 bis 90 Minuten werden Menschen müde, abends meist zwischen 22 und 23 Uhr. Das Einschlaffenster ist dann für 30 Minuten offen. Fallen die Augen zu, heißt es daher: Möglichst schnell ins Bett springen. Wer den richtigen Zeitpunkt verpasst, wird wieder ­wacher – und hat kaum Chancen, vorm nächsten Einschlaffenster wegzuschlummern.

2. Die eigene Wohlfühldosis finden

Sieben- bis achteinhalb Stunden Schlaf pro Tag sind der Forschung zufolge für die meisten Menschen ideal, eher frühe Insbettgehzeiten vor 23 Uhr gesundheitsförderlich. Individuell aber kann die Wohlfühlschlafzeit und -dauer abweichen. Wer sich darüber nicht ganz klar ist: Den nächsten Urlaub nutzen, um es herauszufinden. Dann einmal möglichst alle Tipps zur Schlafhygiene umsetzen – und schauen, wann man einschläft und aufwacht. Hier das Wichtigste zur Schlafhygiene:


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