Arbeitsunterbrechungen 5 Tipps, wie Sie mit Störungen besser umgehen

Augen und Ohren zu verschließen, dürfte selten helfen, wenn das Handy ständig klingelt: Arbeitsunterbrechungen lassen sich anders meistern.

Augen und Ohren zu verschließen, dürfte selten helfen, wenn das Handy ständig klingelt: Arbeitsunterbrechungen lassen sich anders meistern.© photocase.de / Lucas1989

Unterbrechungen bei der Arbeit fressen Zeit. Einmal rausgerissen, fällt es schwer, dort weiterzumachen, wo man aufgehört hat. Diese Strategien helfen Ihnen, sich nicht zu verzetteln.

Manchmal möchte man sich nur noch die Ohren zuhalten bei der Arbeit: Eine E-Mail jagt die andere, das Handy gibt keine Ruhe und dann klopfen immer wieder Mitarbeiter an die Tür. Das alles reißt einen aus der Arbeit. Wofür man eigentlich nur eine Stunde gebraucht hätte, dauert plötzlich den halben Tag.

Doch es gibt Strategien, die helfen, sich nicht zu verzetteln und mit solchen Arbeitsunterbrechungen umzugehen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) hat Tipps zusammengetragen.

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1. Reflektieren

Um gute Strategien zu entwickeln, sollte man erstmal sein eigenes Verhalten kennen. Dabei helfen Fragen wie: Wie gehe ich bisher mit Arbeitsunterbrechungen um? Was funktioniert bislang gut, und wodurch verliere ich viel Zeit? Welche Möglichkeiten fallen mir zusätzlich ein, um Arbeitsunterbrechungen besser zu bewältigen?

2. Notizen machen

Manche Unterbrechungen lassen sich nicht vermeiden: Die Kita ruft an oder daheim gibt es einen Wasserrohrbruch. In solchen Fällen hilft es, sich ein kleines Notizbuch anzuschaffen. Darin notiert man in Stichworten, woran man gerade arbeitet. Gut ist es auch, nach der Unterbrechung möglichst schnell zur ursprünglichen Aufgabe zurückzukehren. Denn je weniger Zeit vergangen ist, desto weniger hat man vergessen.

3. Prioritäten setzen

Nicht auf jede Unterbrechung sollte man eingehen. Viele Aufgaben können sicher eine halbe Stunde warten. Oft ist es daher effizienter, die bereits begonnene Aufgabe abzuschließen und sich erst dann dem nächsten Projekt zu widmen.

4. Ruhe bewahren

Manchmal prasseln mehrere Aufgaben unerwartet zugleich auf einen ein. Statt in Hektik zu verfallen, sollte man dann bewusst versuchen, ruhig zu agieren und seine Erfahrung zu nutzen. Das bedeutet, sich fünf Minuten Zeit zu nehmen, um sich alle Aufgaben zu notieren – und dann den Tag neu zu strukturieren: Wie arbeite ich die Aufgaben in welcher Reihenfolge ab? Und was fällt zur Not hinten runter?

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5. Delegieren

Manchmal sind gar nicht alle Aufgaben zu schaffen. Dann hilft nur, sie frühzeitig an Kollegen oder an das Team abzugeben. Das ist in der Regel auch kein Problem, vorausgesetzt man bietet an: Wenn Du mal in Not bist, helfe ich Dir natürlich auch.

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