Energieeinsparverordnung  Energie sparen: Das müssen Sie ab 1. Oktober umsetzen

Um eine Notlage zu verhindern, hat die Regierung zwei Verordnungen zum Energiesparen auf den Weg gebracht – die auch Unternehmen betreffen. Was Sie jetzt wissen und angehen müssen.

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Energieeinsparverordnung

© go2 / photocase.de

Seit Anfang September ist es dunkler in Deutschland – zumindest dort, wo Unternehmen und öffentliche Verwaltung den Vorgaben der ersten Energiesicherungsverordnung folgen: Sie beinhaltet unter anderem, dass Gebäude nachts nicht mehr angestrahlt werden dürfen und Leuchtreklamen ausgeschaltet bleiben müssen.

Hintergrund ist das Ziel der Regierung, den Gasverbrauch um 20 Prozent zu senken, um unabhängiger von russischen Gasimporten zu werden. Der Staat spannt zum Energiesparen Privatpersonen, aber auch Unternehmerinnen und Unternehmer ein. Am 1. September ist die erste Verordnung (EnSikuMaV) in Kraft getreten, sie gilt bis Ende Februar 2023. Am 1. Oktober folgt die zweite Verordnung (EnSimiMaV) mit weiteren Maßnahmen für zwei Jahre.

Wer die Vorgaben umsetzt, kann angesichts der stark gestiegen Energiepreise viel Geld sparen. Klar ist aber auch: Wie sehr Betriebe sich auch bemühen zu sparen – es ist utopisch, ähnliche Energiekosten wie 2021 zu erreichen. „Die Mehrkosten gegenüber 2021 kann man aktuell nicht auffangen“, sagt Alexander Steinfeldt, Energieexperte der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2online.

Ein Überblick über die Maßnahmen der Verordnungen, für welche Betriebe sie gelten und wieviel Energie Unternehmen dadurch sparen können.

Was gilt seit 1. September?


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1 Kommentar
  • Bernd 16. September 2022 14:41

    Einen schönen guten Mittag,
    dass die Preise derart gestiegen sind, liegt aus meiner Sicht leider auch daran, dass unsere (von unseren Steuergeldern bezahlten) Politiker in der Vergangenheit Ihren Job – zumindest in der Beschaffung und Sicherstellung der Vorräte an Gas – höchst mittelmäßig abgearbeitet haben (leider ohne Konsequenzen für sich selbst). Genauso kommt jetzt die bisherige Verhinderungsarbeit der Politik (dank der guten Lobbyarbeit) in Sachen erneuerbaren Enrgien voll zum Tragen. Ausbaden und bezahlen dürfen das jetzt die Bürger und Unternehmen. Sehr schade.
    Sonnige Grüße
    Bernd Langner

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