Erfolgsstrategien 7 Dinge, auf die emotional intelligente Menschen verzichten
Emotional intelligente Menschen sind allen anderen einen Schritt voraus - dank ihrer Erfolgsstrategien.

Emotional intelligente Menschen sind allen anderen einen Schritt voraus - dank ihrer Erfolgsstrategien.© Marie Maerz/photocase.de

Um in Stresssituation ruhig zu bleiben, muss man seine Emotionen unter Kontrolle haben. Mit diesen sieben Erfolgsstrategien emotional intelligenter Menschen gelingt das.

Es gibt sie, die Menschen, die wissen, wie sie ihre eigenen Emotionen wahrnehmen und steuern können. Sie sind erfolgreicher als andere, weil sie in brenzligen Situationen ruhig bleiben. Sie machen sich selbst weniger Stress und lassen sich weniger von anderen stressen. Diese Fähigkeit kann man lernen. Auf seinem Blog erklärt Travis Bradberry, Autor des Bestsellers „Emotionale Intelligenz 2.0“, wie wichtig es ist, sich anzuschauen, was diese Menschen machen – aber auch, was sie nicht machen.

1. Perfektion

Ja, es wäre schön, wenn alles immer perfekt laufen würde – tut es aber nicht. Emotional intelligente Menschen wissen das und setzen sich Perfektion deshalb nicht als Ziel. Stattdessen sehen sie Fehler als Chance sich zu verbessern. Wer immer versucht, perfekt zu arbeiten und perfekte Ergebnisse zu erzielen, ärgert sich ständig darüber, dass er seine Ziele nicht erreicht hat. Das ist auf Dauer frustrierend und nicht Erfolg bringend.

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2. Vergleiche

Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner – klingt abgedroschen, ist aber wahr. Menschen mit einem hohen Grad an emotionaler Intelligenz vergleichen sich nicht mit anderen, weil ihr Selbstbewusstsein nicht von deren Erfolgen abhängt. Und wenn sie zufrieden mit sich sind, lassen sie sich in diesem Gefühl von niemandem beeinflussen. Bradberry rät, die Meinungen anderer generell skeptisch zu betrachten – auch die guten. Er meint: „Sie sind nie so gut oder schlecht, wie andere sagen.“

3. Nachtragend sein

Als emotional intelligenter Mensch weiß man, dass es nichts bringt, Groll zu hegen. Deswegen vergeben emotional intelligente Menschen Fehler schnell, ohne nachtragend zu sein. Versteift man sich zu lange auf etwas Negatives, kann das Stress auslösen, der dann im schlimmsten Fall zu Bluthochdruck und Herzkrankheiten führen kann.

Vergeben heißt aber nicht vergessen. Einen schwerwiegenden Fehler vergeben emotional intelligente Menschen, aber sie merken ihn sich – und wissen, wem sie in Zukunft welche Aufgaben zutrauen können. „Sie schützen sich damit selbst vor zukünftigem Schaden“, schreibt Bradberry.

Lesen Sie auch unseren Beitrag „Emotionale Intelligenz: 5 Fähigkeiten für mehr Erfolg – und wie Sie sie trainieren.

4. Unnötige Streite

Es gibt Konflikte, die sich nicht umgehen lassen. Die man austragen muss, weil sie sonst auf Dauer zu schlechter Stimmung und größeren Streitereien führen. Wer seine Emotionen kontrollieren und richtig lesen kann, weiß aber, wann es sich wirklich lohnt, einen Kampf zu kämpfen – und wann er besser darauf verzichtet. Konflikte kosten immer Energie, die emotional intelligente Menschen lieber in andere Bereiche stecken.

5. In der Vergangenheit leben

Niemand ist perfekt und Fehler können dafür sorgen, dass das Selbstbewusstsein einen Knacks bekommt. Es ist schwierig, nach einem Rückschlag darüber hinwegzukommen und wieder von vorne anzufangen. Doch wer emotional intelligent ist, weiß, dass es nichts bringt, in der Vergangenheit zu leben. „Meistens kommt Scheitern daher, dass man ein Risiko eingegangen ist und etwas versucht hat, das nicht einfach ist“, so Bradberry. Die Fähigkeit, nach einem Misserfolg weiterzumachen, ist einer der Hauptgründe für den Erfolg emotional intelligenter Menschen. Wenn man in der Vergangenheit lebt, hält die Angst vorm Scheitern davon ab, an sich selbst zu glauben. Bradberry warnt: „Dann wird die Vergangenheit zur Gegenwart und man kann sich nicht vorwärtsbewegen.“

6. Sich auf Probleme konzentrieren

Je mehr man sich mit Problemen und Fehlern beschäftigt, desto schlechter geht es einem. Negative Emotionen führen zu Stress und halten einen auf Dauer davon ab, erfolgreich und produktiv zu sein. Bradberry rät, sich stattdessen darauf zu konzentrieren, wie man sich verbessern könnte. „Emotional intelligente Menschen versteifen sich nicht auf Probleme, weil sie wissen, dass sie am effektivsten arbeiten, wenn sie sich stattdessen auf Lösungen konzentrieren.“

7. Negative Menschen

Es gibt sie fast überall: Menschen, die sich über alles und jeden beschweren. Für die jeder Tag ein schlechter Tag ist und die immer am meisten von allen leiden. Natürlich ist es in Ordnung, Verständnis zu zeigen und denen zuzuhören, die Probleme haben. Doch wenn man zu viel Zeit mit negativen Menschen verbringt, ist es schwieriger, selbst positiv zu bleiben. Und positiv zu bleiben ist eine der wichtigsten Fähigkeiten von emotional intelligenten Menschen. Bradberry sagt: „Ein guter Weg ist, Leute, die sich beschweren, zu fragen, wie sie ein Problem lösen wollen. Sie sind dann entweder ruhig oder lenken die Unterhaltung in eine produktive Richtung.“

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63 Kommentare
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    Hans-F. Mayer 3. Februar 2020 20:39

    Super,man sollte dies zum Schwerpunkt aller wesentlichen Überlegungen
    machen.
    Viel zu sehr im Hintergrund.
    Warum: auch darum weil sogenannte „Führungskräfte“, oft Menschen mit
    erheblichen- wenn auch oft- unauffälligen Störungen sind!

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    Andreas L. 22. Dezember 2019 11:44

    wenn man den Artikel als kleine Erinnerung an ein paar wesentliche Punkte oder Checkliste betrachtet, ist daran nichts auszusetzen. Ab einem bestimmten Alter mit einhergehender Weisheit hat man die Dinge ohnehin verstanden. Wer die Punkte im Artikel neu findet, ist entweder noch ganz jung und hat darüber noch kein Bewusstsein oder befindet sich eben noch auf einer unteren Ebene der Persönlichkeitsentwicklung… beides ist gut – also jung zu sein und noch dazu am Anfang einer Entwicklung.

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    Michael 13. Dezember 2019 23:29

    Wer definiert denn, was ein „Statussymbol“ ist? Es soll auch Menschen geben, die z.B. einen Porsche 911 fahren, weil er Ihnen vom Design gefällt, oder weil er sich einfach gut fährt und nicht weil sie andere damit beindrucken wollen. Die Frage ist doch, warum erwerbe ich etwas und das kann man pauschal nicht beantworten, oder?

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    Marc 13. Dezember 2019 14:47

    @DOC Schneider
    Danke!!!

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    Marc 13. Dezember 2019 14:44

    Wäre das auch deine Reaktion auf einen Menschen, der das Leben eines dir sehr nahestehenden Menschen auf dem Gewissen hat?
    Es gehört schon eine gehörige Portion Ignoranz dazu, sowas zu können. Ob das mit wahrem, inneren Frieden zu tun hat, wage ich zu bezweifeln. Ich sage sogar, jemand, der sowas kann, ist einfach nicht mehr bei Sinnen oder so im Schock, dass er sein Leben nur noch in einer Scheinwelt erträgt. Aber mit HArmonie hat das definitiv nichts zu tun.

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    Marc 13. Dezember 2019 14:31

    Stimmt.
    Dann ist das also ein evolutionärer Fehler, dass Menschen intuitiv aus der Haut fahren können, wie alles an uns demzufolge ein Fehler ist. :)
    Das eine ist Natur, das andere sagt Konfuzius…..hmmmm……nur komisch, das Tiere im Tierreich ihre Probleme mit ihren natürlichen Instinkten langfrsitig länger geregelt bekommen als der Mensch mit seinem angeblichen Verstand.

    Den Verstand will ich gar nicht absprechen, lediglich darauf hinweisen, dass auch die natürlichen Instinkte beim Menschen selbst im Jahre 2019 ihre Daseinsberechtigung haben.

    Zur Selbstbeherrschung gehört übrigens auch zu wissen und kontrollieren zu können, wann man seinen Gefühlen bewusst nachgibt und wann nicht. Eine Welt, in der alle „Charakterstärke“ besitzen, wie Sie es fälschlicherweise 1:1 gleichsetzten, wäre ein ziemlich düsterer Ort, ebenso eine Welt, in der jeder nur seinen Impulsen folgt. Eine Kombi aus beidem mit dem richtigen Einschätzungsvermögen macht den Braten im Regelfall fett und das beweisst mir auch die Praxis. Das erfordert ebenfalls Selbstbeherrschung und Grips und an diesem Punkt bin ich ganz bei Ihnen: das erfodert Charakterstärke, aber mit dem Unterschied, dass Selbstbeherrschung nicht zwangsläufig das absolute Unterdrücken der Emotionen bedeutet.

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    Nicolas 13. Dezember 2019 14:22

    Es können auch die negativen Eigenschaften der Anderen sein, die zum Burnout geführt haben. Ein eitler Chef mit Perfektionswahn, der weder priorisieren noch organisieren kann, aber auch keine Entscheidungen an Mitarbeiter abgibt, der kriegt jeden kaputt.

    Zum Thema Emotionen zeigen:
    Wenn mir eine Aufgabe entzogen wird, nachdem ich sie vermasselt habe, dann weiß ich, dass sich jemand meinen Fehler gemerkt hat. Dazu braucht mein Chef keinen Wutanfall zu bekommen. Umgekehrt genau so: Nach einer Gehaltserhöhung, oder wenn mir eine Aufgabe mit größerer Verantwortung zugeteilt wird, dann sehe ich darin die Botschaft „Sie haben gute Arbeit geleistet“. Sehr viel deutlicher als in einer Lobeshymmne ohne Konsequenzen, denn Worte kosten nichts.

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    Nicolas 13. Dezember 2019 14:12

    Wichtige Punkt fehlt: Statussymbole

    Emotional intelligente Menschen brauchen keine Statussymbole. Es interessiert sie einen feuchten Dreck, ob ihr Nachbar, Kollege oder Untergebener ein größeres Auto hat, oder ob sie als Professor dem Rat von jemandem folgen, der gute Ideen hat, aber nicht einmal Doktor ist.
    Das ist zwar im Prinzip mit „Vergleiche“ abgedeckt, weil Statussymbole immer einem Vergleich dienen: Wer hat den Längeren?.
    Dennoch würde ich daraus einen eigenen Punkt machen. Gerade für die Tauglichkeit zur Führungskraft ist es entscheidend, ob man sich selbst respektieren kann, oder sich sein Selbstwertgefühl von Anderen mit Glanz und Glitter kaufen muß. Es ist ein KO-Kriterium. Wer dafür lebt, Endruck auf Andere zu machen, ist ungeeignet, egal wie gut alle anderen Anforderungen erfüllt sind.

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    Gleichgewicht... 13. Dezember 2019 14:03

    Auf seiner Reise vom Prinzen Siddhartha zu Buddha ging auch er den Weg der Enthaltsamkeit, des Verzichts, um dann festzustellen, dass die ausgewogene Mitte der rechte Weg ist.

    Extreme sind ungesund. Hinzu kommt, wir sind alle individuell durch unsere Geschichte, unser Erleben. Die persönliche Mischung birgt den größten Vorteil für jeden von uns.

    Fragen Sie sich selbst: Suche ich Perfektionismus? Vergleiche ich mich häufig? Bin ich nachtragend? Streite ich häufig/Reagiere ich zu emotional/irrational? Klammere ich an der Vergangenheit? Fokussiere ich mich auf Probleme? Umgebe ich mich mit den „falschen“ Menschen?

    Meine Antworten:
    1) Ich bin mein strengster Richter und erlasse die härtesten Strafen. Loslassen will gelernt sein. Ich lerne.
    2) Nein.
    3) Nein. Ich verfüge lediglich über ein gutes Warnsystem. Es vergisst nicht.
    4) Oft kann ich ruhig bleiben. Bin ich gestresst, entschuldige ich mich häufiger als sonst… ;-)
    5) Die Vergangenheit ist unveränderlich. Sie hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich erinnere mich an die schönen Momente. Den Rest habe ich akzeptiert.
    6) Ich habe mich so weit kognitiv umstrukturiert, dass ich mich nur noch selten und ganz kurz verliere. In dem Moment kommt dann aber schon meine Stärke, meine innere Kraft und lässt mich schmunzeln und den „Problemen“ den MIttelfinger zeigen.
    7) So einen Blutsauger hatte ich vor mir auf der Arbeit. Letztlich habe ich die Reißleine gezogen. Mein Chef hat sich für mich entschieden. Das komplette Klima im Büro ist mittlerweile wieder hergestellt!

    Ich werde meinen Mann bitten, diese Fragen für mich zu beantworten. Schließlich sagen und sehen wir das, was wir mögen und wollen. Da bin ich mal gespannt.

    Sie auch?

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    Franz Wohlfarth 13. Dezember 2019 14:02

    Oh je – das ist aber ein sehr, sehr schlichter Kmmentar. Angelesene behauptungen und Unterstellungen. Da ist Ihen kaum was eingefallen, aber Sie mussten asich äußern, wozu?
    Man erfahrt nichts Erhellendes nur bekannte Platitüden. Vielen Dank dafür.

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    Danke 13. Dezember 2019 13:43

    Vielen Dank für Ihre Beobachtung. Ich sehe das ähnlich. Es beginnt schon bei der Sprache. Und wird nicht registriert. Denn Menschen wie Giovanni bemerken diese Details nicht. Und viele andere Männer (und Frauen) auch nicht. Ich muss gerade an diee Werbespots der 1980er denken. Da rannten ständig heulende Ehefrauen zu Frau Sommer, weil dem Mann ihr Kaffee nicht schmeckte) oder fragten weilbiche weiße Riesen, wie sie die Unnberbux vom Sohn sauberkriegt. Das sind m.E. alles Assozitionen, die auch Menschen wie Giovanni mitnehmen. Unabhängig davon, wann er geboren wurde. Dieser Felsen ist sehr alt, aus meiner Sicht. Eben nicht nur durch Sprache, sondern – noch viel suggestiver und nachhalter – das Bild. Frauen sind immer noch fürs ’schön machen‘ zuständig. Das sitzt. Leider auch in weiblichen Führungspositionen. Das merken die oft gar nicht in Konferenzen, wie sie teilweise ihren männlichen Mitarbeitern eilfertig die Tassen vollmachen und die Frauen selbst gehen müsssen. Merkt kein Mensch in diesem Moment. Das habe ich bereits ein paar Mal erlebt. Und staune immer immer. Immer noch. Patience, sag‘ ich da mal. Mit den alten Glaubenssätzen. *CK

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    Freiheit 13. Dezember 2019 12:46

    Giovanni 13. Dezember 2019 11:53

    „Ich würde sagen dass es keine Einheitsstrategie für Männer und Frauen gibt. Letztere können eher damit umgehen, sich wie oben zu verhalten, kuschen, vergeben oder sich von anderen bevormunden zu lassen…“

    Wenn ich sowas lese, muss ich grinsen. Das kann nur von einem Mann kommen. Wirklich amüsant.

    Männer haben gelernt, sich zusammenzurotten. In der Gruppe sind sie nicht so angreifbar. Eine adäquate Technik, die Frauen vor der Tür zu lassen. Gibt es bei anderen Tieren unter den Männchen Stress, wird es meist mit Drohgebärden oder leichten Kämpfen geklärt. Änliches kann jeder bei Männern beobachten. Hier geht es oft um „Mein Haus. Mein Auto…“

    Frauen sind anders. Allein das Geschlecht reicht für Solidarität nicht aus. Sie schauen auf viel, viel mehr Details. Es geht auch um Beweise. Bei Nichtgefallen sind sie rigeros. Streiten sich Weibchen anderer Arten, tun sie es oft bis zum Tod. Ganz oder gar nicht. Punkt.

    Giovanni, achten Sie doch mal auf die Details! Sie werden staunen.

    Ich z. B. möchte gar nicht wieder zur GF werden, auch wenn meine Kollegin und ich für die wechselnden GF ständig die Kohlen aus dem Feuer holen. Dafür haben wir mehr Spaß!

    Buchtipp: „Das Arroganz-Prinzip“ von Peter Modler

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    Stephan Müller 13. Dezember 2019 12:36

    Der Arktikel vereinfacht zu stark. Dieses psychologische Thema ist sehr komplex, weshalb der Artikel seinem Thema nicht gerecht wird. Emotionale Intelligenz hat auch viel mit Empathie und Sensibilität zu tun. Daraus kognitive Handlungen abzuleiten, finde ich sehr einseitg dargestellt.

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    Ansichtssache 13. Dezember 2019 12:23

    Heinz-Peter Mauelshagen schreibt: „Was hier von Menschen mit emotionaler Intelligenz gesagt wird, wurde in vielen christlichen Predigten als umzusetzendes Verhalten mit der Bibel begründet! Interessant, wie biblische Wahrheiten so auch Nichtchristen nahegebracht werden!“

    Hier von „Wahrheiten“ zu sprechen, ist fantastisch. An den Zeilen, die in den heutigen Ausgaben stehen, ist so viel geändert, angepasst, neu übersetzt und gedeutelt worden. Wer weiß denn bitte noch, welche Geschichten darin seinerzeit tatsächlich gesammelt wurden. Zumal, anfangs noch alles mündlich überliefert wurde.

    Wir kennen alle das Spiel „Stille Post“ und was da – bei nur wenigen Teilnehmern – schon aus einfachen Sätzen werden kann…

    Es waren ja auch keine sechs Tage, bis die Erde so aussah, wie sie aussieht. Millionen Jahre hat die Natur gebraucht und verändert weiterhin.

    Das „umzusetzende Verhalten“… Dieses Buch steht für so viele Tode, unermesslichen Schmerz, schreckliche Kriege, Ausbeutung der Natur und der Menschen und Unterdrückung. Grausamkeiten fanden und finden weiterhin „im Namen des Herren“ und der Bibel statt. Und die Verantwortung für all die Gräueltaten kann einfach abgegeben werden . „Im Namen des Herrn!“

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    twin 13. Dezember 2019 12:21

    Sehr guter Artikel und teils sehr belustigende Kommentare, deren Ersteller nicht sicher den Sinn des Artikels verstanden haben. Das Beherzigen dieser Verhaltensmaßregeln zeichnen den gelassenen, empathischen Menschen aus, der einerseits in sich selber ruhen, andererseits tolerant und offen mit anderen Meinungen und Standpunkten umgehen kann. Alle diese Punkte werden in vielen psychologischen Arbeiten ebenso angesprochen, sicher in anderen Worten und Formulierungen bzw. Thesen, aber mit genau den gleichen Inhalten.
    Es sollte eine positive Auseinandersetzung und eine intensive Beschäftigung mit diesen Thesen erfolgen, ehe sie in Bausch und Bogen (mit welcher Expertise eigentlich) als Humbug abgeschmettert werden.

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    Giovanni 13. Dezember 2019 11:53

    Ich würde sagen dass es keine Einheitsstrategie für Männer und Frauen gibt. Letztere können eher damit umgehen, sich wie oben zu verhalten, kuschen, vergeben oder sich von anderen bevormunden zu lassen. Auch wenn es Feministinnen nicht germe hören, in der Firma kann man immer wieder beobachten, wie Frauen manchmal jahrelang sinnlose wiederkehrende Tätigkeiten angewiesen vom Chef ausüben, ohne sie zu hinterfragen oder Veränderungsvorschläge zu machen, mit denen man sich gegen den Chef widersetzen muss. Männer würden da eher krank, sind mehr auf Krawall gebürstet und gehen mehr Konflikte ein, die sie aber auch schneller wieder vergessen und nicht jahrelaneg Rachegefühle hegen wie Frauen. Letztendlich ist es also wohl gesünder mal richtig auf die Pauke zu hauen als alles in sich hinein zu fressen. Emotional intelligent hin oder her.

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    ;-) 13. Dezember 2019 11:22

    Immer an Regel Nr. 7 denken, ob „Streits“ odee „Streite“ ist nicht wichtig. Orthografische Kleinigkeiten verhindern nicht das Verstehen eines Satzes. ;-)

    …7. Negative Menschen

    Es gibt sie fast überall: Menschen, die sich über alles und jeden beschweren. Für die jeder Tag ein schlechter Tag ist und die immer am meisten von allen leiden. Natürlich ist es in Ordnung, Verständnis zu zeigen und denen zuzuhören, die Probleme ….

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    Simon der Surfer 13. Dezember 2019 11:04

    Das Leben ist Emotion, nur was draus gemacht wird ist das Übel, wir lassen es einfach nicht mehr zu… es wird nicht mehr akzeptiert, weil wir schon so angepasst sind und nicht mehr auf unsere Herzen hören. Wir verstecken uns hinter Halbwahrheiten und vertragen keine Konfrontation mit dem gegenüber , oh er könnte verletz reagieren weil keine Wahrheit verträgt. Die Gesellschaft ist schon so weichgespült … jeder emotionale Mensch wird zunehnemt EInsam weil er sich verstecken muss hinter einer Maske!!!

    hier geht es nicht mehr um das ZUHÖREN, um etwas zuverstehen sondern,
    um Rechthaben, auf Deibel komm raus

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    Subadar 13. Dezember 2019 10:45

    Es heißt immer noch „Streite“ im Plural und nicht „Streits“. Da wird einem ja übel. So etwas könnte man im Zweifelsfall bei duden.de recherchieren.

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    Marc 13. Dezember 2019 10:29

    Das denke ich mir auch sehr oft.
    Klar, konstruktiv ist es möglicherweise nicht immer, aber seine wahren Gefühle nicht zu zeigen ist auch eine Art Lüge und nicht immer konstruktiv, da man seinem Standpunkt nicht genügend Ausdruck verleiht. Ich kann aggressiv (laut, energisch) und trotzdem gleichzeitig sachlich dabei bleiben, ungewöhnlich aber meist einzig effektiv.
    Reine Sachlichkeit, da nimmt dich meistens keiner ernst, auch wenn sie es aufgrund deiner „Gelassenheit“ vorgeben zu tun, reine Aggrssivität, dabei ebenfalls nicht, die Kombi aus beidem macht es meinen Erfahrungen nach.

    Klar, kommen dann am Ende wieder so Klugschwäterkommentare. Ist ja logisch…jemand, der sachlich im Unrecht ist, hat keine Argumente. Da kann man an seiner Stelle aufrichtig sein, oder versuchen von sich abzulenken. Die meisten entscheiden sich für Letzteres und da Aggressivität (lautes, energeisches Reden) von der Gesellschaft als krank angesehen wird, kann man sich als Argumentloser dahinter immer gut verstecken und von sich ablenken.
    Aber auch das kann man in dem Zuge sachlich ansprechen und darlegen. Meinen Erfahrungen nach wissen die Leute dann gar nicht mehr, was sie sagen sollen und fühlen sich mit ihren Unzulängichkeiten endgültig konfrontiert, denn: sowohl sachlich wurde es dargelegt und auch emotional, was zeigt, was ein derartig falsches Verhalten in einem Menschen zu Recht auslösen kann.

    Verbal zeigen sich Leute immer gerne uneinsichtig, entscheidend ist für mich aber am Ende, was die Person dann daraus macht…und da sind meine Erfahrungen eindeutig. Oftmals klappt es im ruhigen Ton, aber bei manchen klappt nur Sachlichkeit gekoppelt mit den wahren Emotionen. Ich gehöre selber zu den emotional intelligenten Menschen und kann das aus eigener Erfahrung sagen.

    Natürlich könnte man jetzt wieder die Vernunft anpreisen und sagen: „Kein Grund auszurasten, wer nicht hören will, muss dann eben die Konsequenzen tragen“. Ja, klingt schön und vernünftig….und jetzt zurück zur Realität: wann müssen Leute denn Konsequenzen tragen? Vor allem, warum muss es immer soweit kommen? Vielleicht sind manche Menschen, die man anbrüllt einem emotional so wichtig, dass man sowas lieber vorzieht. Ist es denn emotional immer so intelligent, Menschen direkt auflaufen zu lassen, wenn man zuvor nicht einmal versucht hat, ihnen das Fehlverhalten mit nachdruck begreiflich zu machen? Auch das gehört zur emotionalen wie auch geistigen Intelligenz und impliziert insbesondere bei uneinsichtigen Idioten das Verhalten, das ich oben beschrieben habe.

    Auch hilft es Negativmenschen gegenüber nicht immer, emotional und verständnissvoll zu reagieren. Manche Leute sind deswegen so negativ, weil sie sich nicht auch mal genügend in den hintern treten, geschweige denn jemals sowas wie Selbstreflektion erlernt haben. Klartext und anschließende Abwendung ist da manchmal das letzte wirklich effektive Mittel. Insbesondere emotional UND geistig intelligente Menschen wissen das!

    Manche Leute würden jetzt sagen: „Mit dir würde ich nie sprechen, du wärst mit viel zu aggressiv, das kann ich doch nicht enst nehmen. Unter meinem Niveau“

    Meine Antwort:“ Ebenfalls, nur setze vor -aggressiv- die Wörter -zynisch, passiv, unsachlich-, dann passt der Satz genau.“ :)

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    JoghurtBuddha 13. Dezember 2019 09:55

    Schon interessant, wie sich manche hier die Worte hindrehen, wie sie sie brauchen. Emotionen KANN man kontrollieren, wenn man mit sich im reinen und ausgeglichenen ist.

    Wie Konfuzius schon sagte: „Selbstbeherrschung ist stets bei einem Weisen mit Charakter zu finden.“ Und: „Der aus eigener Kraft Herr über sich selbst wird, ist wie der Polarstern, er bewegt sich nicht, und das All kreist um ihn herum…“

    Selbstbeherrschung und Ausgeglichenheit kann man lernen, wenn man des Willens ist oder Charakterstärke besitzt. Aber viele Menschen wollen heutzutage nicht an sich arbeiten, weil das zu anstrengend für sie ist. Sie lassen sich lieber von Fremden lenken, anstatt auf ihr eigenes Bauchgefühl und ihren Verstand zu hören.

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    Anonyma 13. Dezember 2019 09:54

    @doc schneider

    Ich stimme dem Kommentar von Doc schneider zu!

    Emotional intelligente Menschen sehen/fühlen/hören beim Gegenüber emotionale Schwingungen, dadurch sind sie aber auch sehr verletzbar. Ein Egoist/Narzisst denkt in erster Linie an sich selbst. Ohne emotional intelligente Menschen wäre diese Welt ein einziger Machtkampf ohne Rücksicht auf Verluste!

    Ich finde, der Artikel beschreibt einen „Egoistisch intelligenten Menschen“!

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    AKO 13. Dezember 2019 09:44

    Ich finde interessant, wie die angesprochenen Punkte quasi als komplette Ausschlusskriterien verstanden werden von den meisten Kommentatoren. Ich lese die Empfehlungen nicht so. Es geht doch nicht darum zum Beispiel die Vergangenheit komplett zu ignorieren/verdrängen, sondern darum, sich nicht ständig und ausschließlich damit zu beschäftigen. Es geht nicht darum Gefühle zu unterdrücken, sondern sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen und sie völlig unkontrolliert auf sein Gegenüber loszulassen. Ich kann sehr wohl von einer Aktion meines Gegenübers gekränkt sein, aber wenn ich mich noch Tage später damit beschäftige und in diesem Gekränktsein verharre, schade ich damit doch nur mir selber. Ich denke, darum geht es. Sich seiner Emotionen und Gefühle bewusst zu werden, sie dann aber auch wieder loszulassen. Daran arbeite ich NICHT, um es meinen Mitmenschen leichter zu machen, sondern um mein Leben angenehmer zu gestalten. Wer verstanden hat, dass er im Ende nur gegen sich selbst kämpft und bereit ist, aus den Situationen, die sich ihm täglich bieten, zu lernen, kann auch unliebsame Mitmenschen nicht als Feinde, sondern als Lehrer verstehen und nimmt ihnen damit sehr viel an Macht und Einflussmöglichkeit. Dann muss ich mich nicht mehr als hilfloses Opfer von bösen Manipulatoren oder einer unmenschlichen Arbeitswelt fühlen, sondern darf mich abgrenzen und für mein Wohlergehen selber verantwortlich sein. Aber es ist genau so in Ordnung sich ständig angegriffen zu fühlen, die Umwelt und Mitmenschen als feindlich wahrzunehmen, sich gedanklich überwiegend in der Vergangenheit (ob gut oder schlecht) zu bewegen und auch noch nach Jahren Groll gegen einige Menschen zu hegen, die einem irgendwann mal geschadet haben. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass das das Leben nur ziemlich schwer und anstrengend macht. Allen ein schönes restliches 2019 gewünscht :-)

  • Avatar
    Fabian 13. Dezember 2019 09:30

    Hallo :)

    darf ich einen Formulierungsvorschlag machen? Es geht nicht darum, Emotionen zu kontrollieren. Das geht nicht, wir können sie nicht steuern und kontrollieren. Es geht darum, die *Reaktion* auf die Emotion zu steuern. Wenn ich wütend bin, kann ich entweder 1.) ausfallend reagieren (eher nicht hilfreich), 2.) die Wut unterdrücken (auch nicht hilfreich), oder 3.) anerkennen, dass ich wütend bin, mich aber dann bewusst dazu entscheiden, auf eine konstruktive Art zu reagieren (ziemlich hilfreich). Wenn wir da nicht differenzieren, können wir uns nur für 1.) oder 2.) entscheiden, aber nicht für 3).

    Liebe Grüße! :)

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    Pit 13. Dezember 2019 09:30

    Auch diese Punkte lassen viel individuellen Spielraum zur Interpretation, und in jede Interpretation fließen bereits wiederum die eigenen Erfahrungen ein. Deshalb muss jeder für sich feststellen, wie diese Punkte wirken und was sie auslösen und ggf. bewirken.

    Wenn sie etwas auslösen ist ja bereits der erste Schritt erfolgt, und bei manchem lösen sie evtl. „unschöne“ und beim anderen „schöne“ Gefühle aus. Was jeder daraus macht ist ihm überlassen.

    Was m.M.n. nicht so rein passt, aber doch in den Kommentaren auftaucht sind Bewertungen wie „wenn jemand etwas falsch macht, sollte man ….“. Man sollte zunächst dabei bedenken, dass das „falsch machen“ eine rein individuelle Bewertung ist. Was der eine als falsch sieht, ist für den anderen eine total tolle Sache.

    Wichtigster Grundsatz dabei natürlich: Niemandem schaden. Und da haben wir das nächste „Problem“ ;-) : auch hier sind wir wieder bei den individuellen Einschätzungen: was schadet jemandem und was nicht?! Schadet es, wenn ich z. B. jemandem die Wahrheit über ein sehr unangenehmes Thema mitteile, von dem ich weiss, dass es die Person traurig machen wird? Ist es besser dies nicbt zu sagen, damit derjenige nicht „belastet“ wird? Oder ist das nicht sagen bereits eine Lüge?

    Es gbt also viele unterschiedliche Wahrnehmungen, Einstellungen, Gefühle, etc.

    Ich finde den Artikel sehr gut, und der Begriff emotionale Intelligenz ist für mich kein Widerspruch, da ich diesen schön gewählt finde als Verknüpfung von Geist/Verstand und Seele/Gefühlen/Intuition (absolut ohne dabei auf die Definitionen der einzelnen Wörter zu achten). Und zu Seele und Geist kommt dann noch der Körper und das Trio ist perfekt :-).

    Emotionslos sind solche Menschen mMn nicht, es wirkt evtl. teilweise so, weil in vielen Fällen auf, ich nenne es mal „Geplänkel“ verzichtet wird. Im Gegenteil, wenn jemand seine Gefühle gut lesen/wahrnehmen kann, konzentriert er sich eher auf das Wesentliche und lebt das möglichst konsequent, und das kann für andere Menschen sehr vertrauensvoll und aufrichtig sein.

    Und klar, niemand ist perfekt, darum geht es auch nicht, es geht um Entwicklung….der Weg ist das Ziel. Es gibt kein „Endziel“ / „Paradies“, wir leben bereits darin, mMn sehen wir es leider nicht und nutzen allzuoft unsere (schönen/positiven) Fähigkeiten nicht, da wir sie selber unterschätzen.

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    Oma Wetterwachs 13. Dezember 2019 09:29

    Der Artikel enthält meiner Meinung nach ein paar interessante Aspekte über die man sich mal Gedanken machen kann, wenn man an sich selbst arbeiten möchte.
    Andererseits ist er sicher nicht der Weisheit letzter Schluss oder gar etwas wie „Die 7 Gebote für ein glückliches Leben“ .
    Ich empfehle übrigens sehr den Wikipedia Artikel zu „Emotionale Intelligenz“, dieser befasst sich mir der wissenschaftlichen Perspektive auf die emotionale Intelligenz und gibt auch diesem Artikel hier einen anderen Kontext.

    Persönlich kann ich nur die Beschäftigung mit der „gewaltfreien Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg empfehlen. Auf den ersten Blick wirkt diese wie eine einfache Strategie oder Technik, bei ausführlicherer Auseinandersetzung damit erkennt man jedoch die Tiefe und Grundlegenheit die dahinter steckt.

    Wer sich zur Inspiration mal etwas anschauen möchte, der schaue einfach mal bei youtube nach: Marshall Rosenberg – liebst Du mich?

    Herzliche Grüße

    Oma Wetterwachs ;)

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    Grundschullehrer 13. Dezember 2019 09:18

    Dann sind Amöben „emotional intelligent“ ?!?

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    zweinullsiebener 13. Dezember 2019 08:38

    gut

  • Avatar
    Sushirol 13. Dezember 2019 08:37

    Fühlstärke und komplexe Annotationen können nicht an jeder Stelle vertauscht werden! Sonst inferriert man aus einer inkonsitenten Basis. I.Ü. bevorzuge ich mittlerweile Pfannkuchen zum Frühstück.

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    AEO 13. Dezember 2019 08:24

    1. Da ich zu diesen menschen gehöre und einfach beschlossen habe, die Sauce, die andere leben wollen nicht mitzumachen, bin ich frei. Aber auch emotional frei von abhängigkeit an andere. Wenn die meisten Menschen sich selbstbemitleiden an den Feiertagen allein zu sein, freue ich mich auf mich und meine Zeit, die ich für mich verbringen darf.
    2. Vergebung ist ein weiter Schlüssel. Nichts fühlt sich so leicht an, wie Vergebung. Ob im privatem Bereich oder bei der Arbeit. Meine Frage, die ich stellen möchte, was habe ich davon nachtragend zu sein? Ändert es etwas an dem Geschehen, an den Gefühlen für mein Gegenüber? Wie im Artikel…ich merke es mir und alsse das in meinen Handlungen miteinfließen.
    3. Von den Big5 ist meine Pflichttreue im obersten Bereich, ich bin so erzogen worden, empfinde es aber auch nicht als Last. Ich kann nein sagen, weil ich auch nicht alles können muss. Ich sehe alle Menschen auch als Ergänzung…und kann auch von mir aus fragen und um Hilfe bitten. Ich denke, dass ist auch etwas, was die meisten Menschen verlernt haben.
    4. Ich bin nicht perfekt…zum Glück nicht, aber ich weiß auch nicht, was Perfekt sein soll, da ich mich generell nicht mit anderen Vergleiche. Es hat für mich auch keinen Sinn meine Leistungen zu vergleichen…ich habe einen Standard für mich festgelegt. Ich selbst und nicht die anderen.
    Ich habe sehr das gefühl, dass die meisten nur ihre Nachbarn anschauen und nicht sich selbst. Und es hat nichts mit dem verpönten Egoismus zu tun. Ich kann dennoch die Augen aufmachen und jemanden die „Tür“öffnen.
    Sich jeden Tag mal 10 Minuten Ruhe gönnen…ohne Handy, ohne Stress, nur mit sich und einer Tasse Tee oder Kaffee. Es hat auch was mit Achtung vor sich selbst zu tun.
    5. Ich mache NIEMANEN für mein Leben verantwortlich, denn die Verantwortung trage ich selbst, auch das vergessen die meisten.
    6. Um ein Zitat zu liefern: Love it, Change it or Leave it. So einfach kann es sein.
    7. Ich habe meine ganz eigene Art zu arbeiten und ich habe meine eigene Art Dinge zu sehen, ich passe in keine Schublade und weder mache ich bei anderen.

    Frohe Festtage!!!!

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    MMM 13. Dezember 2019 08:16

    Also, ihre und die Ansichten des Buchautors teile ich gar nicht. Da sind Punkte dabei, die sogar das Gegenteil von emotional Intelligent sind. Hauptsächlich Punkt 2 und 7.
    Skeptisch sein ist okay und kann mann machen, aber dann Sachen besser zu wissen als Wissenschaftler zum, Beispiel, oder zu allem eine Meinung zu haben, ist halt auch nicht gut.
    Und das mit „negativen Menschen“. Negativiät hat immer eine Ursache. Ein emotional intelligenter Menssch würde sich NIEMALS von einem solchen Menschen abwenden. Wenn er wirklich emotional intelligent ist, kann er das mit seinem Gewissen gar nicht vereinbaren. Das was ihr da beschreibt ist genau das, was ein emotional intelligenter Mensch NICHT tun würde!

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    Alex 13. Dezember 2019 08:09

    @emotional intelligenter mensch
    Nichts verstanden Oder?

    Ich finde mich in dem Artikel wieder und kann die Regeln nachvollziehen und bestätigen, das sie helfen ein besserer, gütiger und zufriedenerer Mensch zu werden.
    Allerdings fehlt mir der Begriff „Erwartungshaltung“. Wenn ich meine persönliche Erwartungshaltung anpasse, kann ich nicht enttäuscht werden, und kann gütiger mit Situationen umgehen.
    Zum Beispiel: Wenn ich erwarte, dass meine Tochter verpflichtet ist mich vom Bahnhof abholt, weil ich als Vater ja schon soooo viel für sie getan habe. Diese Erwartungshaltung öffnet Frustration und Konflikten Tür und Tor. Wenn ich aber keine Erwartung an meine Tochter habe, sondern Alternativen im Kopf, wie ich vom Bahnhof nach Hause komme, dann freue ich mich, wenn meine Tochter mich abholt und wir Zeit miteinander verbringen können, alternativ fahre ich Bus oder Taxi, oder frage jemanden anderen.
    So verstehe ich emotiunale Intelligenz.
    Oder ich sage, ich suche mir die Menschen aus, mit denen ich zusammen sein möchte. Menschen die mir nicht gut tun, tue ich weg…
    Im Job ist das nicht immer möglich, aber man kennt ja seine Pappenheimer, wo wir wieder bei der Erwartungshaltung sind. Die sich ja aus Erfahrungen definiert (Fehlerananlyse, Fehler vergeben und Konfliktmanagment) .
    Ich wende diese Regeln intuitiv aufgrund meiner Lebenserfahrung an und bin deswegen noch lange kein Narzist oder Soziopath, es hat mich eher großmütig gemacht.

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    Rico 13. Dezember 2019 08:07

    Gut geschrieben DOC, aber ein Oxymoron ist es nur, wenn man den Hintergrund von „Emotionaler Intelligenz“ (EI) falsch interpretiert und einen anderen Wert gibt, bewusst oder unbewusst sei dahin gestellt. Emotionale Intelligenz kann man ganz grob (auch wenn die Wissenschaft dies nicht gern hört) mit Empathie gleichsetzen.
    Bei Empathie und EI geht es nicht darum, dass ich selbst emotional agiere, sondern dasVerhalten bzw. die Emotionen der Gegenseite abstraker verstehe, auch die Beürfnisse und Wünsche die meist eingebettet sind in dieversen emotionalen Äußerungen. Mit dieser Gabe der EI kann ich effektivere Entscheidung treffen, für alle Beteiligten.
    Es geht also nicht um Intelligenz und gleichzeitiger Emotionalität die innerhalb einer Person aufeinandertreffen, daher ist es auch kein Oxymoron, da es hier nur die Intelligenz gibt und keine Emotionen.

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    emotional intelligenter mensch 13. Dezember 2019 03:14

    Der Artikel beschreibt eher einen emotional gestörten Mensch.
    Emotionen müssen auch frei gelassen werden und manchmal muss man die Kontrolle abgeben.
    Glaub die Welt wird immer gestörter.

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    Jon 13. Dezember 2019 00:49

    Danke Romy!
    Deine Worte resonieren stark mit mir. Braucht es also kein 7-Schritte-Rezept als viel mehr Zuversicht und Selbstachtung? Ein Bewusstsein darüber, dass ich erst am DU zum ICH werde?
    Oder wie Kant es schrieb (mit Verlaub ;) ): Es gibt nichts Gutes in der Welt, als allein einen guten Willen. Gefühle sind meine Gäste, und ich bin Gastgeber. Aber DU bist ein Geschöpf wie ICH, und wir berühren uns noch vor jedem Wort, mit der Absicht, in der wir uns gegenübertreten…
    Guten Abend!

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    Mario 12. Dezember 2019 23:21

    Das hast du schön zusammengefasst, ALFI.

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    Doc Schneider 12. Dezember 2019 23:04

    Unter Intelligenz versteht man allgemein die Fähigkeit, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten. Emotionale Intelligenz ist daher ein Widerspruch in sich, ein sogenanntes Oxymoron. Wer sich von Emotionen leiten lässt handelt nicht intelligent. Wer immer das tut, was sein rationaler Verstand vorgibt, muss seine Emotionen gut beherrschen, d.h. Gefühle unterdrücken, was auf Dauer der seelischen Gesundheit schaden kann. Im richtigen Leben ist alles ambivalent, hat alles zwei Seiten, oder auch mehrere. So ist es auch mit intelligentem Handeln. Handelt man intelligent im eigenen Sinne, um z.B. erfolgreich zu sein, handelt man egoistisch, und Egoismus ist wiederum moralisch verwerflich. Handelt man rücksichtsvoll und nach moralischen Kriterien, vielleicht sogar altruistisch, so ist man im richtigen Leben meist der Dumme und wird von den Egoisten und Narzissten übertrumpft, die immer darum kämpfen sich durchzusetzen, egal ob sie sich im Unrecht oder im Irrtum befinden. Sei also nett zu allen Menschen, aber lass dir auch von niemandem auf der Nase herumtanzen. Ich weiß, dass das schwer ist. LG.

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    Birgit W. 12. Dezember 2019 22:40

    Ein Grad der Erschöpfung, der dazu führt, dass Konflikte nicht mehr ausgetragen werden, belegt nach meiner eigenen Erfahrung, dass Sie schon auf dem Weg zum Burnout sind. Ändern Sie etwas an Ihrem Leben, so dass Sie wieder mehr Freude daran haben, bevor weitere Symptome, z. B. ein Hörsturz oder Tinnitus dazukommen.

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    Alfi 12. Dezember 2019 22:26

    Der Typus, der hier beschrieben wird, ist bekannt. Aber sein Verhalten widerspricht dem, was ursprünglich mit „Emotionaler Intelligenz“ gemeint war. Die Begriffsgeschichte der sog. „emotionalen Intelligenz“ entwickelt sich wohl oder übel in die gleiche Richtung wie die der „sozialen Kompetenz“. Ursprünglich war diese positive konotiert und sollte die Fähigkeit, sich sozial verantwortlich UND „geschickt“ zu verhalten, daß letztere also für das erstere einzusetzen. Mittlerweile nutzen „sozial kompetente“ Menschen diese Kompetenz, um ihre Mitmenschen besonders effizient manipulieren zu können – eine Befähigung, die nach gängigem Paradigma eher dem genauen Gegenteil, nämlich dem sog. „Soziopathen“ nachgesagt wird.
    Genauso scheint sich der Begriff „emotionale Intelligenz“ zu entwickeln. Zunächst noch mit Eigenschaften wie Empathie, Verantwortung (ja, ich weiß, „Wortwiederholung“) und außerordentliche Sensibilität identifiziert, entpuppt sie sich in der obigen Beschreibung als die Fähigkeit, eigene Emotionen zu unterdrücken und die Emotionen der anderen gegen sie zu verwenden.
    Wie „Elly“ oben schrieb: Emotional intelligente Menschen nutzen Emotionen und Emotionalität eiskalt aus – möglicherweise gegen die Menschen, die „wirklich“ emotionale Intelligenz besitzen.

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    Emotional dummer Mensch 12. Dezember 2019 22:06

    Liebe Frau Peters,
    eine gut recherchierte Zusammenfassung von selbstbelohnendem Verhalten, mit dem man tatsächlich selbst deutlich entspannter und gesünder leben kann oder könnte.

    Was jedoch zur Wahrheit dazugehört:
    Die Vergangenheit, auf die man ja nach Punkt 5 besser keinen Bezug mehr nehmen sollte, hat den Menschen zusammen mit einem zufälligen Gengemisch zu dem Menschen gemacht, der er ist. Zu jedem Zeitpunkt in seinem leben.
    Sich nach diesen 7 Punkten zu verhalten liegt nicht automatisch in der Macht eines Menschen. Der Artikel klingt jedoch so. Halt dich an diese Punkte und dir geht’s gut.
    Sich dementsprechend zu verhalten ist entweder eine Willensentscheidung nach Lesen dieses Artikels, oder (wenn man Glück mit den Genen und der Frühprägung) fast schon eine Selbstverständlichkeit.
    Sofern es ein Willensentscheidung bleibt hat man leider in der Realität kaum eine Chance diese Verhaltensweisen zu integrieren. Man kann es sicher versuchen, aber es wird vermutlich sehr frustrierend sein.
    Dieser Aspekt kommt mir in ihrem Artikel zu kurz.
    Sonst, wie bereits erwähnt, eine gelungene Zusammenfassung an günstigen Verhaltensweisen.

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    Karl-Heinz Stichelt 12. Dezember 2019 22:00

    Die Bibel ist das erfolgreichste Märchenbuch der Welt.
    Geschrieben von machthungrigen Menschen um die Leichtgläubigen gefügig zu machen.
    Oder warum sind die größten Heuchler in der Kirche tätig?

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    Jean-Paul 12. Dezember 2019 21:54

    @Gesche_Peters
    Danke für dieses Lächeln, welches sich in meinem Gehirn ausbreitet, wenn ich hier bis ganz unten (Kommentare) lese.

    @Heiz-Peter Mauershagen
    Emotionale Intelligenz ist für mich kein steinzeitlicher Irrglaube aus biblischen Versen, vielmehr der Gegenentwurf zu allen Religionen von modernen, individuellen und weiterentwickelten Menschen.

    @Elly
    Sicherlich sollte man den Mitmenschen auch dann sagen, wie falsch sie liegen, wenn man keine große Hoffnung hat, bei ihnen eine direkte Verbesserung zu erreichen. Ich denke da eher nachhaltig, langfristig und zukunftsorientiert. Wenn Du dazu „nachtragend“ sagen möchtest, nur zu. Lernen aus der Vergangenheit eben.

    @Nummer_4
    „Am Firmeneingang abgeben“ was für ein hinreißendes Bild. Wann Du Burnout bekommst, kann auch ich nicht beantworten, aber vorbeugend ist sicher, wenn Du beim verlassen der Firma einsammelst, was Du vorsorglich dort abgelegt hast. ;-) Mein Rückmeldung an Dich: Entzückend und stimmig geschrieben.

    @An_Alle
    Ein paar wundervolle letzte Tage im Jahr 2019 wünsche auch ich

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    ANON 12. Dezember 2019 21:38

    Modellproblem jeder Uniformität des Charakters: Das beschreibt für eine bestimmte Art Umgebung und bestimmte Zielsetzungen der Personen, die des Musters Originale sind einen Teil der Bedingungen ihres Erfolgs = es ist dann beabsichtigt wirksam. Ein bestimmter Typ wird nun als alleine richtig hingestellt, ohne zu beschrieben, worin dieser Typ seinen Erfolg hat und worin dieser besteht.

    Eine Methode kann angewendet werden, ohne wissen zu müssen, wieso sie funktioniert, streng genommen muss nicht einmal gewusst werden wozu sie führt. Es reicht zum probieren wollen der Glaube an das, was man unter dem gemachten Versprechen begreift.

    Intelligenz beruht im Kern auf Versatilität, und zwar in dem Sinne einer Entscheidung zwischen Möglichkeiten durch Bewertung. Es ist aufgrund der Verschiedenheit von Umgebungen nicht möglich allgemein ein erfolgreiches Muster aufzustellen. Es fehlt die spezifische Komponente.

    (Emotional) intelligent kann also nur sein, was Möglichkeiten überhaupt kennen lernt, also Möglichkeiten zuvor einmal, erdacht, gesehen und getestet hat.

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    BOO 12. Dezember 2019 21:37

    Ich finde „was Emotional Intelligente Menschen nicht tun“ unpassend.
    Das sind dinge die jeder tut, das ist ein normals Verhaltensmuster.
    Der unterschied ist aber das der Emotinal Intelligente Mensch sich dessen bewusst wird und sich dann anders verhällt.
    punkt vergleich z.B.
    wir vergleichen uns nicht gerne tun es aber trotzdem immer mal wieder.
    warum?
    unzufriedenheit
    was tun wir
    eine lösung finden besser zu werden in dem was wir tun
    resultat
    wir vergleichen nicht mehr weil wir zufrieden sind und das problem behoben wurde
    Im ersten Moment ist sich auch der Emotional Intelligente Mensch nicht allem bewusst.
    Es ist aber ein toller Text zur Selbstreflektion.

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    throwaway 12. Dezember 2019 21:13

    Alles Positive (Normen/Ethik/Werte) was man aus der Bibel für das menschliche Zusammenleben ziehen kann gab es auch schon zuvor in antiken Philosophien. Nichtchristliche Wahrheiten wurden eher als biblische verkauft. Vorbildliche Nichtchristen brauchen nur keinen extra Grund (Seelenheil/Himmel/Gott ehren) um gute Menschen zu sein, sie sind es einfach.

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    A. 12. Dezember 2019 20:29

    Bisher bin ich mir noch relativ unschlüssig, was ich von dem Artikel halten soll. Einerseits gibt er mir Denkanstöße, warum ich bisher manchen Erfolg verpasst habe, andererseits gibt es bei einer werteorientierten Erziehung und Lebenseinstellung täglich genug Enttäuschungen, um nicht jederzeit komplett darüber hinwegsehen zu können. Das indirekt geforderte Ausblenden aller Dinge, die nicht strahlend positiv sind, scheint recht radikal und zudem sind die Ausführungen für meinen Geschmack nicht detailliert genug, um zu erkennen, ob man selbst gerade auf dem richtigen Weg wandelt. Ab wann „lebt man in der Vergangenheit“? Wie viel Negativität darf ich kurzfristig anstauen, um nicht alle anderen zu verprellen? Muss ich jede Emotionalität drinnen behalten – und wenn ja, tue ich das, um mir selbst einen Gefallen zu tun, oder nur, weil die anderen in ihrer Heiterkeit nicht gestört werden wollen, obwohl sie meinen Unmut verursacht haben? Mit der grundlegenden Richtung bin ich komplett zufrieden und ich erkenne beide Seiten in mir, nur wie erkenne ich selbst den Mittelweg – schließlich sollte ich ja nicht ZU viel auf die Meinungen der anderen geben… ;) Und außerdem: Ist das wirklich ein persönlicher Ratgeber gegen zu viel Negativität oder ein subtiler Versuch, unser Gemüt in ein gesellschaftlich sozialfähiges Korsett der Sonnenschein-Mentalität zu zwingen? Vielleicht lässt sich das alles ja so erklären: Emotionale Intelligenz ist nur ein Teilbereich des gesamten Intellekts und wer im Emotionalen leicht unter dem „Intelligenzbereich“ rangiert, hat einfach den Ausschlag in Richtung der Rationalität. Die Skepsis des Rationalen kann dann eventuell im Vorfeld negative Erlebnisse vermeiden, die der emotional Intelligente sich aufgrund seiner Fähigkeit, einfach damit umzugehen, durchaus erlauben kann. Je nach Person und Gusto ist das Eine oder das Andere dann attraktiver, solange es in der Summe keine Extreme, sondern eine gute Mischung gibt. Für Rückmeldungen bin ich sehr dankbar :)

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    Ralph 12. Dezember 2019 20:29

    Viel zu einseitig!
    „sagt Bradberry“ wie oft kommt das vor?
    Warum spricht der Schreiber nicht selber, hat er es nicht verstanden?
    Ich meine, der Text sollte überarbeitet werden. Mich hat es nicht überzeugt.
    Schönen Tag noch.

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    Hätte ich das mal heute Morgen gelesen 12. Dezember 2019 20:24

    Danke für die Tipps, wenn es nur immer so einfach wäre, diese im Alltag umzusetzen :-) Also ich persönlich finde Humor und Gelassenheit sehr wichtig, leider kann man meist nur sich selber und nicht sein Umfeld ändern. Mein Motto bei Problemen: Die Welt dreht sich auch ohne uns und weiter.

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    Heinz Müller 12. Dezember 2019 20:07

    Zu 2. Vergleiche: Es ist zwar sinnvoll, das Leben nicht als dauernden Wettbewerb zu sehen (wie auch ich es zu oft tue), doch als sein eigener Richter ist der Mensch eher wenig tauglich. Meinungen anderer sind zwar kritisch zu betrachten, insgesamt aber immer noch verlässlicher als die eigene.

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    Anonymous 12. Dezember 2019 19:53

    Der Vorgang beginnt an einer anderen Stelle … mit den Vorgaben eines lieblosen Elternhauses wo Leistung an Liebe gekoppelt wurde oder an der Abwahl ( gefühlt und erlebte Lieblosigkeit ) seiner eigenen Erzeuger somit immer ein Konflikt . Die hier handelnden Personen sind immer zu tiefst gekränkt und versuchen eine soziale Einheit herzustellen .. zur Rettung der Unterdrückten … ( wo sie sich selbst unterdrücken ) ..
    In Wirklichkeit sitzen wir in dem Boot das wir unsere Unterwerfung , für ein bisschen Liebe so flexibel sein würden vieles wenn nicht alles zu ändern bereit sind . Andere unserer Zeitgenossen haben das nicht , denn ihnen wurde gegeben was in unserem Schatten auf uns wirkt . Der Plan kann nur sein zu verstehen und dann mit der selben Süffisanz ( kann durchaus falsch geschrieben sein ) sich gebildet zu haben ( als Wappen ) und dann eine Selbstbestätigung aus lesen und Bilden zu bilden … ach ja ,noch eins , es gab mal eien Gruß der Freimaurer … man sollte darüber nachdenken .. zusammen sind wir viele aber alleine alles .. . l.G. Jens

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    ThoMMse 12. Dezember 2019 19:31

    Sehr gut formuliert… und mit sehr viel Reha-Verständnis und den daraus gewonnenen Erkenntnissen. :-)

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    nev in 12. Dezember 2019 19:25

    @frei

    Sehe ich genau so… wer durch eine gute Kknderstube gegangen ist, hat es wirklich nicht einfach heutzutage. Termintreue zahlt sich meist nur dadurch aus, dass sich weder Kunde noch Chef beschwert. Zuvorkommend und hilfsbereit zu sein dadurch, dass man immer mehr auf drm Arbeitstisch hat. Wir leben in so einer narzisstischen Welt, selbst konstruktive Kritik wird als Abbruch einer Beziehung gesehen.

    @Elly
    Absoluuuut. Ich übe mich jetzt auch in nachtragend sein. Habe sehr oft die fünf auch mal grade sein lassen, einfach nur, weil ich nicht gleich böses hinter dem SCHLECHTEM Verhalten einiger Mitmenschen gesehen habe. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass sich grade bei diesen Personen eine Einstellung entwickelt hat „mit der kann man es machen“. Ich sprech gleich die Konsequenzen aus u d meide beim zweiten selben Fehler diese Personen.

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    Punkt 12. Dezember 2019 18:52

    Ja, ich gebe Ihnen völlig recht. Es ist die Erziehung von damals, die später zum Burnout führen kann. Erlerntes Pflichtbewusstsein in bereits jungen Jahren und das daraus resultierende Schuldgefühl, Termintreue etc..
    Leider lese ich in den vorhergehenden Kommentaren überwiegend über mögliche Probleme am Arbeitsplatz. Ich vermisse Kommentare aus dem privaten Bereich. Wer jemals von seinen Eltern so dressiert wurde, kann auch im späteren Leben nicht wirklich Erfolg haben.

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    Anonymous 12. Dezember 2019 18:47

    (1) Wenn sie den Weg zum Glück gefunden hätten, wäre es nicht sinnvoller, das Geheimnis für sich zu behalten, da so etwas Wertvolles mit Geld gar nicht zu bezahlen ist?
    (2) Führt Ihr Weg vielleicht im Alltag gar nicht zum Glück, sondern nur im Büro zum Erfolg?
    (3) Zerstört die Selbstkontrolle, die sie empfehlen, nicht jede Spontaneität und letztlich auch die Ehrlichkeit?
    (4) Werden auf diese Weise nicht z.B. Liebesbeziehungen gerade unglücklich, weil sie ja Spontaneität voraussetzen?
    (5) Ist nicht schon der Begriff „emotionale Intelligenz“ so etwas wie ein hölzernes Eisen? Intelligenz, Einsicht, Erkenntnis hat mit der Sache zu tun, Emotion mit der Person. Wie kann es also eine unpersönliche Erkenntnis von etwas Persönlichem geben?
    Fazit: Ihre Ratschläge helfen nur, wenn man nicht darüber nachdenkt.

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    Wolfgang Heuer 12. Dezember 2019 18:40

    Was – genau – ist „Emotionale Intelligenz“?

    Den ganzen, heilen, wahren Menschen zeichnet seine wahre Weisheit und optimale Führungsqualität aus.

    Wahres Weise-Sein gründet auf dem Prozeß
    – des „Aufstiegs“ (Ascension) zur höheren / wahren Seins- / Bewußtseins-Ebene;
    – der „Verwandlung“ (Transformation – vom „Froschkönig“ zum „Prinzen“ / „Wasser in Wein“);
    – der „Einweihung“ (Initiation – in das Geh-heim-nis / das „Amt“);
    – der „Heldenreise“ (Campbell);
    – der „zweiten Geburt“ (Jesus Christus);
    usw.

    Dieser Prozeß / Kult ist eigentlich in der Pubertät durchzuführen. Die Zivilisation aber ist davon weitgehend entfremdet – durch die „kollektive Neurose“.

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    Alex Wagner 12. Dezember 2019 18:23

    Sehr schön angemerkt ELLY wie ich finde, schliesse mich an

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    Nummer 4 12. Dezember 2019 18:10

    Ha schön mal ohne irgendwas frei kommentieren zu können.
    Ich möchte kurz auf die 3 Kommentatoren vor mir eingehen.
    @ Elly: Ich stimme ihnen zu „emotional intelligente“ Menschen können sehr befremdlich wirken. Ich kenn das weil ich mich selbst in dieser Richtung sehe. Zwar mag es Unterschiede geben, aber diese „offensichtliche“ Emotionslosigkeit ist eine Art Anpassung an die soziale Umgebung. Ich kenne das von mir selbst erst seit meiner Ausbildung und habe das vorher auch nie so extrem gelebt. Ich kann ihnen aber versichern das es unter der Oberfläche bei weitem nicht so aussieht und zum Teil auch das Sozialleben leiden kann.
    Ich bin im privaten durchaus zu angemessenen Emotionen fähig ;) Vll. sollten sie ihre Kollegen mal privat kennen lernen.
    @E.S.N.M
    Ich kenne diese Situation ebenfalls und bin auch der Meinung das man seine positiven Eigenschaften keinesfalls aufgeben, aber vll. am Firmeneingang abgeben sollte.Vorrausgesetzt, es wird einem nicht Gedankt…und das ist der Punkt. Arbeitgeber könnten sehr viel Geld sparen wenn sie ihren „guten“ Mitarbeitern positive Rückmeldungen geben würden. Da ich seit Jahren keine Rückmeldung zur Arbeitsleistung erhalte, arbeite ich im Endeffekt so das es mir passt.
    @FREI
    Ich frage mich schon immer ob ich schon im Burnout Lebe oder das der normale Arbeitsalltag ist. Selbstverständlich bedeutet zu arbeiten auch einer gewisse körperliche und geistigen Beanspruchung ausgesetzt zu sein. Leider kommt es mir so vor als ob sich das die letzten 3 Jahre extrem verschlechtert und zuletzt wieder gebessert hat.
    Ich war davor ca. 3 mal die Woche 10h auf der Baustelle, gleichzeitig in der Uni und hatte Semesterferien. Ich war körperlich fitter und mental zufriedener. Nach 3 Jahren im Büro habe ich 10kg zugenommen, kann meinen Arbeitsablauf im Büro dem Tempo der Firma entsprechend anpassen bin aber mental und emotional erschöpft und vermeide daher jeden Konflikt.
    Meine abschließende Frage ist also: Woran mache ich fest das ich Burnout bekomme bevor es zu spät ist. Zum Glück ist bald Weihnachten! Und damit frohe Feiertage!

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    Das-Frage-Antwort-Spielchen 12. Dezember 2019 18:07

    Intelligente Menschen konzentrieren sich nicht ausschließlich auf Positives. Intellligente Menschen wissen, dass der Mensch eim soziales Wesen ist
    Wir funktionieren nunmal über Kommunikation. Und das genau ist der Punkt:

    Kommunikatiin ist niemals ausschließlich positiv, verdrängen oder ignorieren von negativer Kommunikation führt zu Konflikten. Intelligente Menschen versuchen Konflikte zu lösen
    Das geht aber nur wenn man diese Konflikte wahrnimmt und zur Lösung eben auch aus Erfahrungen und Vergleichen von Vergamgenem schöpft um eben Lösungen nachhaltig entwickeln zu können.
    Meim Fazit: Der Artikel ist – bis auf ein paar wenige gute Ansätze – Humbug

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    Heinz-Peter Mauelshagen 12. Dezember 2019 18:06

    Was hier von Menschen mit emotionaler Intelligenz gesagt wird, wurde in vielen christlichen Predigten als umzusetzendes Verhalten mit der Bibel begründet!

    Interessant, wie biblische Wahrheiten so auch Nichtchristen nahegebracht werden!

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    Romy Kant 12. Dezember 2019 18:04

    Selbstachtung führt auch zur Achtung von Mitmenschen. Bin ich mir meines ICH bewusst, kann ich auch das ICH anderer achten und weiß mich mit meinem ICH abzugrenzen, anzupassen, einzufügen. Je nach dem was ICH emotional für richtig empfinde.

    Jedes ICH ist aufgrund von Erfahrungen anders. Das ICH sein ist nicht immer einfach:
    Perfekt im Nichts tun ist eine ICH Eigenschaft, die gar nicht so einfach zu leben ist.
    Perfekt im Abgrenzen, ohne sich Gefahren auszusetzen.

    Wer das ICH von Personen angreift, beleidigt. Abgrenzung ja, Beleidigung nein.

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    Elly 11. Dezember 2019 10:11

    Diese Eigenschaften sind sicher für’s eigene ‚Überleben‘ sehr wichtig. Sie helfen auch in der Zusammenarbeit. Ich selber bin gerne mit diesen ‚emotional intelligenten‘ Menschen zusammen. Dennoch erscheinen sie mir manchmal als ‚emotionslos‘. Ihre Fähigkeit sich abzugrenzen, wirkt auf mich wie ‚Teflon-Beschichtung‘.
    Sollte man nicht auch mal nachtragend sein und andere wissen lassen, dass sie sich falsch verhalten haben?
    Sollte man sich nicht auch mit der Vergangenheit beschäftigen, um diese zu verarbeiten?
    Ich mag Menschen, die Emotionen zeigen, auch wenn sie manchmal anstrengend sind ;-)

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    Ein normalerweise stiller Mitleser 10. Dezember 2019 18:32

    Ich kann Ihren Kommentar gut nachvollziehen, denke aber, dass man die „positiven“ Eigenschaften auch tatsächlich als positiv bezeichnen kann und sich derer nicht entledigen muss. Sicher, in manchem Unternehmen muss man sich wohl selber bremsen, um nicht kaputt zu gehen (habe selbst gerade so noch den Absprung geschafft vor einem ausgewachsenen Burnout), aber auf lange Sicht werden sich die von Ihnen erwähnten Eigenschaften wie Pflichtbewusstsein, Termintreue, eben ein gewisser Anspruch an die eigene Arbeitsleistung, auszahlen.
    Leider aber denke ich, dass sich Menschen wie Sie und ich im Arbeitsalltag einfach etwas bremsen müssen, um sich nicht auszulaugen (und dafür, dass Sie sich krank ackern, werden Sie weder mehr Geld noch irgendwelche Anerkennung seitens des Arbeitgebers bekommen). Vielleicht finden Sie auch eine Möglichkeit, sich selbständig zu machen. Ich selbst hatte glücklicherweise die Chance dazu. Das bedeutet erstmal keineswegs weniger Stress, aber man bekommt den Druck nicht von „oben“ oder muss sich über weniger pflichtbewusste Mitarbeiter ärgern, sondern bekommt die positiven Auswirkungen der „positiven“ Eigenschaften direkt zu spüren. Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Erfolg und Kraft auf Ihrem weiteren Weg.

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    Frei 10. Dezember 2018 22:36

    Ich wurde immer als Lösungsorientiert betitelt und habe einige der Ratschläge von oben gelebt. Leider ging dies nicht mehr im 2/2017. Nach fast 2 Jahren Reha finde ich diese Tipp’s…. banal. Entweder ist man gefährdet oder nicht. Es sind die „positiven“ Eigenschaften die zu Burnout führen, wie Pflichtbewusstsein, Termintreue usw. Der Beginn eines Burnouts fängt in der Sozialsituation an. Als Kind, Jugendlicher. Wie bin ich erzogen worden, welche Werte sind mir mitgegeben worden usw. Greift tiefer, getraut euch. Burnout hat (leider) mit Lebenseinstellung zu tun, nicht mit Leistungsdruck. Und dies zu ändern ist harte Arbeit.

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