Wirkung von Tageslichtlampen Dieser Trick macht Sie im Winter produktiver

Die Produktivität anknipsen: Wer um die positive Wirkung von Tageslichtlampen weiß, schafft das leicht.

Die Produktivität anknipsen: Wer um die positive Wirkung von Tageslichtlampen weiß, schafft das leicht.© artbox / photocase.de

Zu Jahresbeginn schleppen sich viele schlecht gelaunt und dauermüde durch den Tag. Der Grund: Lichtmangel. Mit dem richtigen Kunstlicht lässt sich die Leistungsfähigkeit wieder steigern.

In den ersten Monaten des neuen Jahres wollen viele Unternehmer gute Vorsätze verwirklichen und ihr Jahresmotto mit Leben füllen – doch ausgerechnet dann fällt den meisten das Arbeiten besonders schwer. Für Mediziner ist das Phänomen schnell erklärt: Damit unser Schlaf-Wach-Rhythmus gut funktioniert und der Hormonhaushalt stimmt, der unser Wohlbefinden mitsteuert, brauchen wir mindestens zwei Stunden Sonnenlicht pro Tag. Im Winter mit seinen kurzen Tagen sitzen die jedoch meisten im Büro, wenn die Sonne scheint – falls sie sich überhaupt zeigt. Dieser Mangel führt zu den typischen Symptomen der Winterdepression: Wir sind weniger leistungsfähig, dauermüde und ständig schlecht gelaunt.

Das Gute: Tageslichtlampen helfen, im Winter produktiv und frohgemut zu bleiben. Sie gaukeln dem Körper vor, es sei Sommer – und zwar so: Zum einen ist ihr Licht mit 2500 bis 10.000 Lux sehr viel stärker als das normaler Zimmerlampen, die auf höchstens 500 Lux kommen. Zum anderen weist das Kunstlicht dieser Speziallampen alle Wellenlängen auf – und ähnelt auch damit dem Sonnenlicht.

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Die positive Wirkung von Tageslichtlampen ist mittlerweile wissenschaftlich belegt. Eine Studie hat beispielsweise ergeben, dass Schüler in damit beleuchteten Klassenzimmern bessere Leistungen zeigen und konzentrationsfähiger sind. Zudem konnten Forscher nachweisen, dass die Spezialleuchten unsere Stimmung verbessern und Antriebslosigkeit verringern.

Mit den folgenden Tipps nutzen Sie die positive Wirkung von Tageslichtlampen optimal:

Die richtige Tageslichtlampe wählen

Wer im Winter nur leicht unter verringerter Leistungsfähigkeit und verstärkter Müdigkeit leidet, dem kann eine Tageslichtlampe mit 2500 bis 5000 Lux genügen, um sich besser zu fühlen. Alle, die stark unter den Symptomen einer Winterdepression leiden, sollten darauf achten, ein Exemplar mit 10.000 Lux zu kaufen.

Die Tageslichtlampe optimal einsetzen

Die positive Wirkung von Tageslichtlampen erzielt nur, wer sie regelmäßig nutzt – meistens fühlen sich Menschen nach einer guten Woche Lichttherapie besser. Hier zwei übliche Arten, die Leuchten in den Alltag zu integrieren:

Möglichkeit 1: Tageslichtlampen als Bürobeleuchtung

Wer viel im Büro arbeitet, kann über die dauerhafte Beleuchtung seine Produktivität am leichtesten erhöhen – etwa mit einem LED-Panel, das an der Decke angebracht wird. Um nur einzelne Schreibtische zu beleuchten, eignen sich Stehlampen. Wichtig: Alle Geräte sollten dimmbar sein, um das Licht den Bedürfnissen der inneren Uhr anpassen zu können (siehe unten).

Möglichkeit 2: Lichtduschen

Wem es zu teuer ist, die komplette Bürobeleuchtung zu erneuern, kann so genannte Lichtduschen nutzen, um Stimmung und Produktivität zu steigern. Dafür genügt eine einzelne, aufstellbare Lampe, die sich leicht transportieren lässt – für Lichtduschen in verschiedenen Räumen und zu verschiedenen Gelegenheiten. So könnten mehrere Mitarbeiter von der Leuchte profitieren. Warum nicht mal ein Meeting im Schein der Tageslichtlampe abhalten?

Wer eine Tageslichtlampe mit 10.000 Lux benutzt, sollte sich pro Tag mindestens eine halbe Stunde im Abstand von 50 bis 80 Zentimetern davorsetzen. Bei 5000 Lux erhöht sich die empfohlene Dauer der Lichtdusche auf eine Stunde, bei 2500 Lux auf zwei Stunden.

In den ersten Tagen können Lichtduschen in seltenen Fällen zu trockenen und brennenden Augen führen, außerdem zu Hautrötungen oder Kopfschmerzen. Dann die Dauer der Lichtdusche verkürzen – oder den Abstand zur Tageslichtlampe vergrößern.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Bei Lichtduschen ist die Wirkung morgens am größten. Experten empfehlen deshalb, sie in die Morgenroutine einzubauen – und sich beispielsweise beim Frühstück oder Zeitunglesen vor die Tageslichtlampe zu setzen. Dabei immer wieder kurz direkt in die Lichtquelle blicken.

Auch im Büro sollten die Tageslichtlampen direkt am Morgen zum Einsatz kommen. Wichtig: Ab dem späten Nachmittag ist es angeraten, intensives Kunstlicht zu dimmen – oder, falls das nicht geht, auf normale Zimmerbeleuchtung durch andere Lampen umzustellen. Wer bis abends Tageslichtlampen nutzt, polt sich auf Dauerbetrieb, bringt damit seine innere Uhr durcheinander und riskiert Schlafmangel.

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