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Das Video auf Instagram zeigt einen Mann mit zurückgegeltem Haar und Bart. Er bereitet in einem Lager ein Paket mit zwölf Paar Socken für den Versand vor. „Mark, mit dieser Investition hast du ordentlich Geld verbrannt!“, sagt er und fügt kopfschüttelnd hinzu: „300 Euro für Socken. Kauft doch lieber bei Uniqlo, da kostet ein Dreierpack 13 Euro.“
Der Mann heißt Anton Urschumzew und ist Gründer des Labels für Herrenbekleidung und -accessoires Glazomer in Hannover. Nicht nur in diesem Video macht er seine teuren Produkte vor laufender Kamera nieder. Der Unternehmer veröffentlicht verschiedene Posts, in denen er Kunden unvernünftige Käufe unterstellt oder die Schwächen der Produkte betont, wenn sich zum Beispiel ein Kunde über die Qualität der 25 Euro teuren Socken beschwert. Dann heißt es: „Sie sind extra so gebaut, dass nach 24 Stunden die Naht aufgeht und deine Zehennägel rausgucken können.“
Sein „Reich und Schön“-Versand kostet 59,99 Euro, bietet gegenüber der Standardvariante aber keinen Mehrwert – laut Urschumzew „der exklusivste und unnötigste Versand, den es gibt“. Und zum Black Friday, wenn andere Händler mit Rabatten locken, verdoppelt Glazomer eine Woche lang die „Scheißpreise“, wie er sagt. Was bezweckt er damit?
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