Früh aufstehen
Stellen Sie Ihren Wecker auf diese Uhrzeit – und alles wird anders!

Bei impulse-Blogger Sven Franzen klingelt der Wecker jeden Morgen zur gleichen Zeit. Seitdem schafft er nicht nur mehr - er ist auch viel zufriedener.

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Kurz vor acht? So lange schläft impulse-Blogger Sven Franzen nur am Wochenende. An Arbeitstagen hat er sich angewöhnt, sehr früh aufzustehen.
Kurz vor acht? So lange schläft impulse-Blogger Sven Franzen nur am Wochenende. An Arbeitstagen hat er sich angewöhnt, sehr früh aufzustehen.

Seit gut eineinhalb Jahren bin ich Mitglied im „5 a.m.“-Club. Das klingt exklusiv – aber tatsächlich ist es gar nicht so schwer, dort hinein zu kommen. Sie müssen einfach nur sehr früh aufstehen.

Ich bin heute um 5 Uhr aufgestanden. So wie an jedem normalen Arbeitstag. Wenn ich das erzähle, ist die Reaktion meistens: „Oh Gott, ist das früh! Bist du wahnsinnig?“ Ehrlich gesagt war das auch mein erster Gedanke, als ich dieses Video gesehen habe:

Darin wirbt der kanadische Leadership-Experte Robin Sharma für den „Fünf Uhr morgens“-Club. Irgendwie hat mich das gepackt und ich dachte: Ich probiere das einfach mal aus. 90 Tage soll man das frühe Aufstehen durchziehen, dann habe sich der Körper daran gewöhnt. Wenn man nach dieser Testphase nicht damit klarkommt, soll man es laut Robin Sharma wieder sein lassen. Aber ich bin dabei geblieben.

Dafür gibt es viele gute Gründe:

1. Du hast Zeit für Dinge, die sonst immer auf der Strecke bleiben.

Mein Wecker hat keine Schlummer-Taste, ich stehe also sofort auf und dusche – das brauche ich, um wach zu werden und Energie zu tanken. Dann nehme ich mir 30 bis 45 Minuten Zeit für mich. Ich meditiere, lese oder beschäftige mich schon einmal intensiv mit einer Aufgabe, die an dem Tag ansteht.

2. Du hast die Welt für dich.

Manchmal mache ich auch direkt nach dem Aufstehen einen Spaziergang. Ich wohne in der Innenstadt von Frankfurt. Das Gefühl, wenn dort noch kein Mensch außer dir unterwegs ist, ist irre.

3. Niemand stört dich.

Gegen 6 Uhr fahre ich meinen Rechner im Home-Office hoch und beginne, E-Mails abzuarbeiten, die wichtigsten Aufgaben zu priorisieren und anzugehen. In dieser Zeit kann ich hoch konzentriert arbeiten, weil niemand dazwischenfunkt. Das Handy klingelt nicht, es kommen keine neuen Mails rein, kein Mitarbeiter fragt um Rat.

4. Du hast drei Stunden Vorsprung vor allen, die erst um 9 Uhr im Büro aufschlagen.

Zwischen 9 und 10 gehe ich dann in unser Büro. Die meisten meiner Mitarbeiter fangen gegen 9.30 Uhr an, das passt ganz gut. In diese Zeit fallen dann Meetings, Besprechungen und Auswärtstermine – und ich habe das gute Gefühl, schon vorher viel geschafft zu haben.

5. Du kannst früh Feierabend machen.

In der Regel verlasse ich das Büro zwischen 15 und 16 Uhr. Manchmal werde ich gefragt: „Wie kannst du denn so wenig arbeiten und dabei Erfolg haben?“ Die Leute vergessen, dass ich ja schon um 6 Uhr angefangen habe und in diesen Morgenstunden wesentlich mehr schaffe als an einem normalen Arbeitstag. Nachmittags gehe ich oft noch ins Fitnessstudio und abends auf Networking-Veranstaltungen.

Und was spricht gegen das frühe Aufstehen?

Es liegt auf der Hand: Um auf genügend Stunden Schlaf zu kommen, muss man entsprechend früh ins Bett gehen. Aber das macht mir nichts aus, ich war schon immer eher ein Morgenmensch und bin gern früh ins Bett gegangen.

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Ich brauche mindestens sieben Stunden Schlaf, deswegen verlasse ich die meisten Networking-Veranstaltungen gegen 20 Uhr. Spätestens um 22 Uhr ist bei mir das Licht aus. Wenn irgendwelche Top-CEOs erzählen, dass sie nie länger als vier, fünf Stunden schlafen, denke ich immer: Das hält man doch auf Dauer nicht durch. Und überhaupt: Was bringt es einem, das durchzuziehen – und dann das ganze Wochenende durchzuschlafen? Da will ich doch auch noch etwas unternehmen.

Natürlich guckt immer mal jemand irritiert, wenn ich mich so früh verabschiede. Aber für mich ist das einfach eine Frage der Planung. Ich habe mich dafür entschieden, meine Tage strukturiert anzugehen – und das funktioniert erstaunlich gut. Nur am Wochenende mache ich eine Ausnahme: Da schlafe ich auch gern mal bis 9 oder 10.

Probieren Sie es doch auch einmal aus! Wir sehen uns im „5 a.m.“-Club.


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Seit gut eineinhalb Jahren bin ich Mitglied im "5 a.m."-Club. Das klingt exklusiv - aber tatsächlich ist es gar nicht so schwer, dort hinein zu kommen. Sie müssen einfach nur sehr früh aufstehen. Ich bin heute um 5 Uhr aufgestanden. So wie an jedem normalen Arbeitstag. Wenn ich das erzähle, ist die Reaktion meistens: "Oh Gott, ist das früh! Bist du wahnsinnig?" Ehrlich gesagt war das auch mein erster Gedanke, als ich dieses Video gesehen habe: Darin wirbt der kanadische Leadership-Experte Robin Sharma für den "Fünf Uhr morgens"-Club. Irgendwie hat mich das gepackt und ich dachte: Ich probiere das einfach mal aus. 90 Tage soll man das frühe Aufstehen durchziehen, dann habe sich der Körper daran gewöhnt. Wenn man nach dieser Testphase nicht damit klarkommt, soll man es laut Robin Sharma wieder sein lassen. Aber ich bin dabei geblieben. Dafür gibt es viele gute Gründe: 1. Du hast Zeit für Dinge, die sonst immer auf der Strecke bleiben. Mein Wecker hat keine Schlummer-Taste, ich stehe also sofort auf und dusche - das brauche ich, um wach zu werden und Energie zu tanken. Dann nehme ich mir 30 bis 45 Minuten Zeit für mich. Ich meditiere, lese oder beschäftige mich schon einmal intensiv mit einer Aufgabe, die an dem Tag ansteht. 2. Du hast die Welt für dich. Manchmal mache ich auch direkt nach dem Aufstehen einen Spaziergang. Ich wohne in der Innenstadt von Frankfurt. Das Gefühl, wenn dort noch kein Mensch außer dir unterwegs ist, ist irre. 3. Niemand stört dich. Gegen 6 Uhr fahre ich meinen Rechner im Home-Office hoch und beginne, E-Mails abzuarbeiten, die wichtigsten Aufgaben zu priorisieren und anzugehen. In dieser Zeit kann ich hoch konzentriert arbeiten, weil niemand dazwischenfunkt. Das Handy klingelt nicht, es kommen keine neuen Mails rein, kein Mitarbeiter fragt um Rat. 4. Du hast drei Stunden Vorsprung vor allen, die erst um 9 Uhr im Büro aufschlagen. Zwischen 9 und 10 gehe ich dann in unser Büro. Die meisten meiner Mitarbeiter fangen gegen 9.30 Uhr an, das passt ganz gut. In diese Zeit fallen dann Meetings, Besprechungen und Auswärtstermine - und ich habe das gute Gefühl, schon vorher viel geschafft zu haben. 5. Du kannst früh Feierabend machen. In der Regel verlasse ich das Büro zwischen 15 und 16 Uhr. Manchmal werde ich gefragt: "Wie kannst du denn so wenig arbeiten und dabei Erfolg haben?" Die Leute vergessen, dass ich ja schon um 6 Uhr angefangen habe und in diesen Morgenstunden wesentlich mehr schaffe als an einem normalen Arbeitstag. Nachmittags gehe ich oft noch ins Fitnessstudio und abends auf Networking-Veranstaltungen. Und was spricht gegen das frühe Aufstehen? Es liegt auf der Hand: Um auf genügend Stunden Schlaf zu kommen, muss man entsprechend früh ins Bett gehen. Aber das macht mir nichts aus, ich war schon immer eher ein Morgenmensch und bin gern früh ins Bett gegangen. Ich brauche mindestens sieben Stunden Schlaf, deswegen verlasse ich die meisten Networking-Veranstaltungen gegen 20 Uhr. Spätestens um 22 Uhr ist bei mir das Licht aus. Wenn irgendwelche Top-CEOs erzählen, dass sie nie länger als vier, fünf Stunden schlafen, denke ich immer: Das hält man doch auf Dauer nicht durch. Und überhaupt: Was bringt es einem, das durchzuziehen - und dann das ganze Wochenende durchzuschlafen? Da will ich doch auch noch etwas unternehmen. Natürlich guckt immer mal jemand irritiert, wenn ich mich so früh verabschiede. Aber für mich ist das einfach eine Frage der Planung. Ich habe mich dafür entschieden, meine Tage strukturiert anzugehen - und das funktioniert erstaunlich gut. Nur am Wochenende mache ich eine Ausnahme: Da schlafe ich auch gern mal bis 9 oder 10. Probieren Sie es doch auch einmal aus! Wir sehen uns im "5 a.m."-Club. Sie wollen wach, gut gelaunt und entspannt in den Tag starten? Hier finden Sie Tipps für die perfekte Morgenroutine.
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