Kleinunternehmerregelung Diese 7 Fehler sollten Sie vermeiden
Die verflixte 7: Wir zeigen die häufigsten Fehler rund um die Kleinunternehmerregelung.

Die verflixte 7: Wir zeigen die häufigsten Fehler rund um die Kleinunternehmerregelung.© Ahkka / ptohocase

Die Kleinunternehmerregelung erspart Firmenchefs viel Papierkram. Wer die Regelung 2021 anwenden darf - und welche Fehler dabei lauern.

Einmal im Monat die Umsatzsteuervoranmeldung ausfüllen, penibel Buch führen – bürokratische Hürden kosten Gründer und erfahrene Unternehmer Zeit und Nerven. Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt und die Kleinunternehmerregelung anwenden darf, erspart sich viel Arbeit: Er ist von der Umsatzsteuer befreit und hat es bei der Steuererklärung leichter.

Wer gilt als Kleinunternehmer? Und welche Fehler sollten Unternehmer vermeiden, wenn sie die Regelung anwenden?

Anzeige

Wer darf die Kleinunternehmerregelung nach 19 UStG anwenden?

Kleinunternehmer können Einzelunternehmer, Freiberufler oder auch Teams sein, die zum Beispiel als GbR organisiert sind – die Rechtsform ist nicht entscheidend. Sie müssen nach §19 UStG zwei Voraussetzungen erfüllen, damit das Finanzamt sie als Kleinunternehmer einstuft:

  • Ihr Umsatz im vergangenen Kalenderjahr muss unter 22.000 Euro liegen (Diese Grenze gilt seit dem 1.1.2020 – vorher lag sie bei 17.500 Euro Vorjahresumsatz. Grundlage für die neue Regelung ist das Bürokratieentlastungsgesetz III)
  • Ihr Umsatz im laufenden Kalenderjahr darf maximal 50.000 Euro betragen

Für angehende Unternehmer gilt: „Gründer dürfen im ersten Jahr hochgerechnet nicht über 22.000 Euro kommen“, sagt Andreas Lutz, Vorstandsvorsitzender des Verbands für Gründer und Selbstständige. „Hochgerechnet“ bedeutet: Wer im Juli gründet und damit rechnet, bis zum Jahresende 15.000 Euro Umsatz zu machen, fällt nicht unter die Kleinunternehmerregelung, da er hochgerechnet aufs Jahr 30.000 Euro Umsatz macht und damit die Umsatzgrenze übersteigt.

Wichtig: Die neue Umsatzgrenze von 22.000 Euro gilt auch rückwirkend für 2019. Kleinunternehmer, die 2019 zwischen 17.500 und 22.000 Euro Umsatz gemacht haben, dürfen also weiterhin die Kleinunternehmerregelung anwenden – vorausgesetzt, ihr Umsatz hat 2020 50.000 Euro unterschritten.

Wer beide Kriterien erfüllt, kann die Kleinunternehmerregelung nutzen und sich von der Umsatzsteuer befreien lassen – und muss dann keine Mehrwertsteuer in seinen Rechnungen ausweisen, darf entsprechend aber auch keine Vorsteuer abziehen.

Die Regelung ist freiwillig, denn sie lohnt sich nicht für jeden.

Wie beantragt man die Kleinunternehmerregelung beim Finanzamt?

Gründer müssen auf dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung den Umsatz für das laufende Jahr und das folgende Jahr schätzen und ankreuzen, ob sie die Kleinunternehmerregelung beanspruchen oder darauf verzichten. Freiberufler schicken einfach ein formloses Schreiben ans Finanzamt. Auch um von der Regelbesteuerung in die Kleinunternehmerregelung zu wechseln genügt ein formloses Schreiben.

Übrigens: Für Kleinunternehmer genügt eine formlose Gewinnermittlung seit Beginn 2018 nicht mehr für die Steuererklärung. Sie müssen für die Steuererklärung ab dem Kalenderjahr 2017 eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (Anlage EÜR) elektronisch übermitteln. Das hat das Bundesfinanzministerium mitgeteilt.

1. Fehler: Die Kleinunternehmerregelung anwenden, obwohl sie sich nicht lohnt

Weil Kleinunternehmer keine Mehrwertsteuer berechnen, können sie günstigere Preise anbieten als die umsatzsteuerpflichtige Konkurrenz – oder sie machen bei gleichen Preisen mehr Gewinn, weil sie keine Umsatzsteuer abführen müssen.

Für viele ist das vorteilhaft. Ein Stadtführer beispielsweise, der sein Geld mit privaten Kunden verdient und die Umsatzgrenze von 22.000 Euro nicht überschreitet, ist mit der Kleinunternehmerregelung gut aufgehoben. Das Gleiche gilt für Kleinunternehmer, deren Kunden selbst Kleinunternehmer sind oder aus anderen Gründen keine Umsatzsteuer ausweisen müssen – etwa Bildungs- und Kulturinstitutionen und Vereine.

Keinen Vorteil bringt die Regelung dagegen, wenn ein Unternehmer vor allem umsatzsteuerpflichtige Geschäftskunden hat. Denn für diese ist die Umsatzsteuer ein durchlaufender Posten, da sie die Steuer vom Finanzamt erstattet bekommen (Vorsteuerababzug). Sie blicken daher immer auf den Nettopreis.

Die Kleinunternehmerregelung ist in diesem Fall möglicherweise sogar ein Nachteil: Nimmt der Kleinunternehmer die gleichen Endpreise wie die Konkurrenz, die Mehrwertsteuer berechnet, dann ist der Preis der Mitbewerber attraktiver.

Beispiel (KUR=Kleinunternehmerregelung):

Mit KUR Ohne KUR
Endpreis 200 200
19 % Umsatzwertsteuer 31,93
Für Geschäftskunden relevanter Nettopreis 200 168,07

 

Auf die Regelung verzichten sollten laut Lutz auch Gründer, die anfangs tausende Euro in Büromöbel, die Ausstattung einer Werkstatt oder andere Anschaffungen investieren oder hohe laufende Ausgaben haben, auf die Umsatzsteuer erhoben wird. Denn Kleinunternehmer haben kein Recht auf Vorsteuerabzug. Das heißt, sie bekommen die gezahlte Umsatzsteuer nicht vom Finanzamt zurück.

Bei kleinen Anschaffungen wie Stiften oder Ordnern mag das nicht schlimm sein. Kauft ein umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer aber einen Computer für 1190 Euro, würde ihm das Finanzamt 19 Prozent Mehrwertsteuer erstatten, also 190 Euro. Ein Kleinunternehmer muss den vollen Preis zahlen. „Gerade in der Gründungsphase kann es sein, dass man mehr Steuern erstattet bekommt, als man zahlen müsste“, sagt Lutz.       

Beispiel (KUR=Kleinunternehmerregelung):

Mit KUR Ohne KUR
Bruttoumsatz 10.000 10.000
Umsatz abzüglich Umsatzsteuer 10.000 8403
Betriebsausgaben brutto 15.000 15.000
Betriebsausgaben nach Vorsteuerabszug % (nicht möglich) 12.605
Verlust -5.000 -4.202

       

2. Fehler: Den Umsatz falsch schätzen

Bei der Geschäftsgründung oder als erfahrener Unternehmer seinen Umsatz schätzen – da kann man schon mal daneben liegen, wenn überraschend wenig oder deutlich mehr Aufträge als erwartet kommen. „Wenn man im Gründungsjahr wider Erwarten über 22.000 Euro Umsatz kommt, ist das für die Kleinunternehmerregelung für das betreffende Jahr nicht schädlich – wenn die zusätzlichen Aufträge überraschend eingegangen sind“, sagt Lutz.

Beispiel: Sollte ein Grafiker seinen Umsatz auf 15.000 Euro schätzen, aber tatsächlich 23.000 verdienen, muss er dem Finanzamt nachweisen, dass er mit den zusätzlichen Einnahmen nicht rechnen konnte. Für das betreffende Jahr bleibt der Kleinunternehmerstatus erhalten, im nächsten Jahr wird er umsatzsteuerpflichtig; selbst, wenn der Umsatz im Folgejahr deutlich unter 22.000 Euro liegen sollte. Hat der Grafiker dagegen seinen Umsatz bewusst niedrig geschätzt und kann er nicht glaubwürdig nachweisen, dass er zu Jahresbeginn nicht damit rechnen konnte, den Umsatz von 22.000 Euro zu überschreiten, wird er rückwirkend für das laufende Jahr umsatzsteuerpflichtig. Er muss die Umsatzsteuer dann nachzahlen.

3. Fehler: Auf die Kleinunternehmerregelung verzichten, sie aber im Folgejahr beanspruchen wollen

Ein Maler, der 2020 auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet hat, verdient wider Erwarten nur 15.000 Euro und möchte die Regelung 2021 wieder anwenden. Doch daraus wird nichts: „Wenn man sich gegen die Regelung entscheidet, muss man fünf Jahre warten, um sie wieder zu beanspruchen“, sagt Andreas Lutz. „Man kann nicht jedes Jahr neu entscheiden, wie es einem passt.“

4. Fehler: Den Hinweis auf die Befreiung von der Umsatzsteuer auf der Rechnung vergessen

Wenn Kleinunternehmer Rechnungen ausstellen, müssen sie alle Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG beachten – mit einer Ausnahme: Weil Sie nach §19 UStG von der Umsatzsteuer befreit sind, können sie auch keine Umsatzsteuer ausweisen. Stattdessen sollten sie darauf hinweisen, dass sie keine Umsatzsteuer berechnen müssen.

Etwa so: Kein Ausweis der Umsatzsteuer aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG)“

Vergisst ein Kleinunternehmer diese Angabe, kann es zu Verzögerungen der Zahlung kommen – denn der Rechnungsempfänger wird beanstanden, dass die Umsatzsteuer nicht ausgewiesen ist. Mit einer Rechnungskorrektur ist dieser Fehler aber schnell behoben.

5. Fehler: Die Mehrwertsteuer auf Rechnungen ausweisen

Wer von der Umsatzsteuer befreit ist und seine Leistungen trotzdem mit sieben oder 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnet, riskiert Ärger mit den Kunden, halst sich viel Papierkram auf – und muss noch draufzahlen: Weil man nach § 14c Abs. 2 UStG die Umsatzsteuer unberechtigterweise ausweist, muss man den jeweiligen Steuerbetrag ans Finanzamt abführen.

Der Unternehmer, der die Rechnung falsch ausgestellt hat, muss den Rechnungsempfänger darüber informieren und eine Korrektur beim Finanzamt beantragen. Hat das Finanzamt dem Empfänger noch keine Vorsteuer erstattet, erhält der Unternehmer den ans Finanzamt gezahlten Steuerbetrag zurück. Hat der Rechnungsempfänger die Vorsteuer schon geltend gemacht, wird es noch komplizierter: Der Rechnungsaussteller muss die Korrektur beantragen und der Empfänger muss die Vorsteuer zurückzahlen, ehe das Finanzamt den Betrag rückerstattet.

6. Fehler: Den Wechsel zur Regelbesteuerung nicht bemerken

Achtung: Das Finanzamt teilt Unternehmern nicht mit, wenn sie umsatzsteuerpflichtig werden. Unternehmer müssen selbst darauf achten, ob sie sich noch für die Kleinunternehmerregelung qualifizieren oder regulär besteuert werden.

„Mein Tipp: Vor Jahresende genau gucken, wie viel Umsatz ich gemacht habe“, sagt Lutz. „Liegt der Umsatz über 22.000 Euro, muss man im Folgejahr Umsatzsteuer erheben.“

Und wenn ein Unternehmer nicht bemerkt, dass er nun umsatzsteuerpflichtig ist, und die Mehrwertsteuer auf seinen Rechnung nicht ausweist? Das wird teuer: „Unternehmer schulden dem Finanzamt in so einem Fall die Umsatzsteuer“, sagt Lutz. „Man muss sie abführen, obwohl man sie gar nicht in der Rechnung verlangt hat.“

Passiert dieser Fehler, sollten Unternehmer auf ihre Kunden zugehen, den Fehler einräumen und die Rechnungen korrigieren, so Lutz. „Umsatzsteuerpflichtige Firmenkunden werden den Differenzbetrag überweisen, weil sie ihn absetzen können.“ Anders sieht es bei Privatkunden und umsatzsteuerbefreiten Firmenkunden aus: „Die können die Umsatzsteuer nicht abziehen und werden es weniger amüsant finden, wenn Sie eine Rechnung korrigieren“, sagt Lutz. Der Unternehmer bleibt dann womöglich auf den Forderungen des Finanzamts sitzen.

7. Fehler: Die Kleinunternehmerregelung für mehrere Unternehmen anwenden

Ein Webdesigner führt nebenbei noch ein Nachhilfeunternehmen und macht mit seinen Betrieben jeweils einen Umsatz von etwa 13.000 Euro. Obwohl die Unternehmen jeder für sich die Umsatzgrenze unterschreiten, muss der Webdesigner die Umsatzsteuer ausweisen – denn die Kleinunternehmerregelung ist an eine Person gebunden, nicht an das Unternehmen.

Ein Ausnahme gibt es, wenn der Webdesigner nebenbei noch eine GbR mit einem Partner führt: „Dann gilt für die GbR als Ganzes die Kleinunternehmerregelung, nicht pro Gesellschafter“, sagt Lutz. „Wenn Sie fünf GbRs mit fünf unterschiedlichen Leuten haben, kann theoretisch jede GbR von der Kleinunternehmerregelung profitieren.“ Doch Vorsicht: Nach §42 Abgabenordnung dürfen Unternehmer diese Rechtsform nicht missbrauchen, um Steuern zu sparen.

Im Zweifelsfall gilt: lieber beim Steuerberater nachfragen, statt teure Fehler zu riskieren.

5 Vorlagen für Startseiten, die Kunden gewinnen

Sie wollen mit Ihrer Website mehr Kunden anziehen? Unsere 5 Vorlagen für Startseiten zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen. Jetzt kostenlos herunterladen! impulse premium
33 Kommentare
  • Avatar
    G. Kaiser 24. März 2021 11:57

    Solange du die Miete nicht optiert hast, ist diese UST frei

  • Avatar
    Klaus 14. März 2021 08:58

    Ich arbeite als Freiberufler aber verdiene weniger als der Kleinunternehmer Grenze. Dazu vermiete ich eine Wohnung.
    Muss ich diese Einnahmen mitzählen um zu sehen ob ich die Grenze übersteige?

  • Avatar
    Gerhard 5. März 2021 02:04

    Vor ein paar Jahren habe ich die Kleinunternehmerregelung angewendet, die Selbstständigkeit dann jedoch einige Jahre ausgesetzt. Nun möchte ich diese wieder aufnehmen. Muss die Kleinunternehmerregelung neu beantragt werden oder bleibt diese auch bei keinem Umsatz ruhend bestehen?

  • Avatar
    Brigitte Ranz 19. Februar 2021 12:24

    Frage für2021
    meine Tochter ist Angestellte und Psychotherapeutin. Sie legt Rechnung nach
    § 6 Abs 1 Z 19 ohne Ust. Umsatz ca 50.000/Jahr

    Zusätzlich bietet sie Supervision an. Umsatz 800 Euro p.a.
    kann sie die Kleinunternehmerregelung für diese 800 Euro in Anspruch nehmen ?
    §6 Abs.1 Z 27 ?
    Wer, wie muss verständigt, gefragt werden?

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 19. Februar 2021 13:20

      Hallo Brigitte Ranz,

      meine Empfehlung wäre, beim zuständigen Finanzamt oder bei einem Steuerberater anzurufen. Als Redaktion können und dürfen wir keine Beratung in Einzelfällen geben.

      Viele Grüße
      Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    sunshine_1001@gmx.de 9. Februar 2021 14:15

    Guten Tag,
    darf ich als Kleinunternehmer auch Rechnungen schreiben wie „Küchenarbeiten“ oder „Kellnern“?
    Habe drei Auftraggeber, dann geht das doch, oder?
    Danke

  • Avatar
    Juliane 1. Februar 2021 17:01

    Das würde mich auch interessieren.
    Z.b auch, wird es wirklich aufs Jahr hochgerechnet wenn ich z.b 2020 2 Monate ein Kkeingewerbe hatte und in den einzelnen Monaten unter der Grenze bleibe hochgerechnet auf 12 Monate gleichen Umsatz aber darüber komme.
    Bin ich dann 2021 Umsatzsteuer Verpflichtet?

  • Avatar
    Wilbert 14. Januar 2021 13:04

    ich betreibe seit Jahren mit Kleinunternehmerregelung ein Gewerbe.

    Nun möchte ich mir eine Photovoltaikanlage anschaffen und hier auf die KUR verzichten,
    damit ich die Vorteile der Mwst-Erstattung in Anspruch nehmen kann.

    -Mit beiden Gewerben liege ich unter € 22.000,- Umsatz.

    Frage: geht das? oder muß ich dann auch für das Erstgewerbe Mwst. berechnen und
    entsprechend abführen.?
    – Kann ich das Photovoltaikgewerbe auf meine Frau laufen lassen und damit der
    Mwst-Berechnung entgegen?

  • Avatar
    Anonymous 15. Dezember 2020 14:02

    stimmme zu.

  • Avatar
    veronika sturm 18. November 2020 07:19

    meine schwester und ich haben vor auf unserer 3familienhaus eine photovoltaikanlage anzubringen.wir wollen den so erzeugten strom nur zur eigennutzung verwenden. müssen wir das beim finanzamt anmelden?(Sind beide rentner und von der steuer befreit)

  • Avatar
    Daniel Dorst 4. August 2020 20:47

    Ich hätte noch eine Frage.

    Wenn ich mit Waren handle und z.B. DHL Versandkosten 1:1 an den Käufer durchreiche,
    kann ich diese Kosten dann in meiner Umsatzbetrachtung streichen?

    Die Einnahme vom Käufer ist 1:1 meine Ausgabe somit würde ich gerade bei den genannten Umsatzschwellen unnötig aufblähen wenn es am Ende ggf. knapp werden sollte

  • Avatar
    Daniel Dorst 4. August 2020 20:40

    Hallo,
    ich hätte ein Verstädnisfrage da für mich ein Thema nicht ganz klar ist.

    Ich darf im Gründungsjahr / laufenden jahr 22,000€ Umsatz machen,
    im Folgejahr max. 50.000€ um das Limit nicht zu überschreiten.

    Es wird immer vom laufenden und folgenden Jahre gesprochen.
    Folgendes Szenario:
    2020 Umsatz 20000€
    2021 Umsatz 49000€
    2022 Umsatz 34000€

    2021 wäre das laufende Jahr und 2022 das folgende breche ich hier dann das limit da 2 Jahre in Folge über 22.000€ oder ist wirklich das erste Jahre gemeint und in allen folgenden gelten die 50.000€ als Limit?

  • Avatar
    Marius 29. Juli 2020 22:41

    @Marie Neuner. Grossartiger Versuch eines Werbebeitrages mit Link. Gleich mit Suchmaschinenoptimierung, denn „Steuerberater aus Hamm“ wiederholt sich auch noch. Leider ist der Text für Profis wie mich sofort erkennbar als Werbetext. Das ist nicht die Schreibweise die reale Personen an den Tag legen und der Inhalt selbst ebenfalls nicht. Der Link hat es nur noch bestätigt. Schätze mal es ist im Auftrag des Steureberater aus Hamm mit der schlechten Google Bewertung die aber ganz oben kommt :-D

  • Avatar
    Marie Neuner 23. Juli 2020 18:24

    Die Bürokratie in Deutschland kann einen echt erschlagen. Die Erfahrung musste ich leider machen, als ich mich selbstständig gemacht habe. Als Laie ist es wirklich schwer, da den Überblick zu behalten. Ich hab mir letzendlich einen Steuerberater in Hamm gesucht, der den ganzen Kram für mich erledigt. Das erleichtert mich enorm, außerdem hat das alles dann auch wenigstens seine Richtigkeit, wenn mein Steuerberater aus Hamm [Anm. der Redaktion: Link entfernt, siehe auch unsere Netikette] das macht.

  • Lisa Büntemeyer
    Lisa Büntemeyer 23. Juni 2020 13:38

    Hallo Karten,

    als Redaktion können wir keine Beratung in Einzelfällen leisten. Fragen Sie am besten einen Steuerberater.

    Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Frank 18. Mai 2020 11:49

    Hallo,

    ich möchte von der KUR gebrauch machen nun habe ich eine Frage wenn ich beim Lieferanten einkaufe zahle ich an diesen die Endsumme ja Brutto also incl Mwst sind denn für mich die Einzelpreise der Positionen inkl Mwst meine EK´s wo ich meinen Aufschlag drauf tue?

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 18. Mai 2020 12:04

      Hallo Frank,

      als Redaktion können wir keine Beratung in Einzelfällen leisten. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage z.B. an einen Steuerberater.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Andreas 17. März 2020 14:26

    Guten Tag,

    ich habe drei Fragen grundsätzlicher Art:

    1. welche Umsatzobergrenze gilt denn nun ab wann? Eine Obergrenze von 22 000€ fürs vergangene Jahr macht doch keinen Sinn, wenn ich das Gewerbe in diesem Jahr anmelde, da ich dann im Vorjahr keinen Umsatz generiere, da das Gewerbe gar nicht existiert?!

    2. 50 000€ Umsatzobergrenze im laufenden Jahr? Auf Dauer? Wie sieht es mit den folgenden Jahren aus?

    3. Ich betreibe mein Gewerbe nebenberuflich, außerdem habe ich noch Einkünfte aus Vermietung. Beziehen sich die Umsatzobergrenzen nur auf die Gewerbeeinkünfte, oder wird mein Gehalt ( 60 000@€brutto, sowie 10 000€ brutto aus Vermietung) sowie Einkünfte aus Vermietung hinzugezogen?

    Mfg
    Andreas

  • Lisa Büntemeyer
    Lisa Büntemeyer 15. Januar 2020 17:01

    Guten Tag,

    für Rechtsberatung in Einzelfällen wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.

    Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Nadja 28. Oktober 2019 14:35

    Hallo liebe Redaktion,
    bei mir steht für das kommende Jahr der Wechsel zur Regelbesteuerung an da Umsatz in diesem Jahr über 17.500,-. Wie sieht Ihre Empfehlung aus zur Erhöhung der Preise? Gibt es Erfahrungswerte wieviel man vom einen aufs nächste Jahr erhöhen sollte…….Controller- vs. Marketingsicht?
    Macht es mehr Sinn nur einen Teil der Steuer umzulegen (ich dachte an ca. 45%) und durch Einsparung zu versuchen den restlichen Unkostenanteil aufzufangen? Mein Anteil an Firmenkunden ca. 60% und Privatkunden ca. 40% – das macht die Überlegung nicht leichter….vielen Dank vorab für Ihre Einschätzung, lg Nadja

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 28. Oktober 2019 14:42

      Hallo Nadja,

      als Redaktion können wir Ihnen da leider nicht helfen. Fragen Sie doch mal einen Steuerberater.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Angelika Unger
    Angelika Unger 10. Oktober 2019 11:02

    Hallo Jana Schneider,

    wir geben keine Rechtsberatung in Einzelfällen. Am besten rufen, Sie fragen einen Steuerberater.

    Viele Grüße aus der impulse-Redaktion

  • Lisa Büntemeyer
    Lisa Büntemeyer 7. Oktober 2019 08:59

    Hallo Hanne,

    Rechtsberatung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben. Am besten rufen Sie mal beim Finanzamt an oder fragen einen Steuerberater.

    Viele Grüße aus der impulse-Redaktion

    Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    Julian 18. Juli 2019 15:26

    Hallo,

    Ich befinde mich ebenfalls im Kleingewerbe und lag letztes Jahr (2018) mit 6.000 € Umsatz deutlich unter der Grenze von 17.500 € . Jetzt ist es aber so, dass ich im laufenden Jahr (2019) bereits im Juli knapp unter den 50.000€ Umsatz liege. Am Ende des jahren würde ich wahrscheinlich hochgerechnet bei 100.000€ Umsatz liegen, womit ich im Januar einfach nicht rechnen konnte!

    Das Finanzamt sagte mir, dass ich damit rechnen müsste nun für das gesamte Jahr die Umsatzsteuer aus eigener Tasche nachzuzahlen (knapp 20.000 €). Ich kann meinen Betrieb ja jetzt auch nicht einfach bis 2020 einstellen und keine Rechnungen mehr schreiben …

    Was kann ich sonst noch tun?

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 18. Juli 2019 17:06

      Hallo Julian,

      erstmal Glückwunsch zu dieser grandiosen Umsatzsteigerung! Bei Ihrer Frage können wir Ihnen aber leider nicht weiterhelfen, da wir als Redaktion keine Rechtsberatung in Einzelfällen geben können und dürfen. Vielleicht lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten? Bei der Summe, um die es geht, könnte sich das Investment auszahlen.

      Beste Grüße aus der impulse-Redaktion
      Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    Stefanie 24. April 2019 12:48

    Hallo,
    ich habe bereits ein Unternehmen, mit dem ich Umsatzsteuer ausweise und auch über dem Mindestumsatz der Umsatzsteuerbefreiung liege.
    Nun möchte ich mit drei Freunden eine Band gründen und, für den Fall, dass wir gebucht werden, eine GbR gründen. Der Umsatz wird hier definitiv unter 17.500,00€ liegen. Kann die GbR dann umsatzsteuerbefreit sein?

    • Angelika Unger
      Angelika Unger 24. April 2019 13:55

      Hallo Stefanie, in solchen besonderen Einzelfällen können wir leider keine Beratung bieten. Am besten, Sie fragen einen Steuerberater.

      Herzliche Grüße vom impulse-Team

  • Lisa Büntemeyer
    Lisa Büntemeyer 21. Juni 2018 10:04

    Hallo Herr Laß,

    wir können und dürfen als Redaktion keine Rechtsberatung in Einzelfällen geben. Versuchen Sie es mit Ihrer Frage doch mal bei einem Steuerberater oder beim Finanzamt, die können Ihnen sicherlich helfen.

    Viele Grüße vom impulse-Onlineteam
    Lisa Büntemeyer

  • Lisa Büntemeyer
    Lisa Büntemeyer 18. Juni 2018 10:46

    Hallo Herr Einbock,

    Rechtsberatung in Einzelfällen können und dürfen wir als Redaktion nicht geben. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen am besten an einen Steuerberater oder Rechtsanwalt, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

    Viele Grüße vom impulse-Onlineteam
    Lisa Büntemeyer

  • Avatar
    Haase, Doris 16. Februar 2018 13:20

    Hallo und guten Tag,
    ich betreibe seit 1990 ein Kosmetikstudio. Seit Oktober 2017 bin ich schwer erkrankt, so
    das ich nur noch 25% arbeiten kann. Ich habe in meinem Studio 2 Kabinen untervermietet,
    an 2 umsatzsteuerbefreite Kolleginnen

    . Zählen diese Mieteinnahmen zu meinem Umsatz dazu?
    Habe beim Finanzamt die Umsatzsteuerbefreiung für 2018 beantragt und bin mir nicht
    sicher, welche Einnahmen alle zum Umsatz gehören.
    Ich würde mich sehr freuen von Ihnen zu hören.
    Mit vielen Grüßen , Doris Haase

  • Avatar
    Yasin 16. Januar 2018 19:48

    Hallo,

    ich habe mehrere solcher Artikel gelesen und folgende Thematik ist mir nicht offensichtlich geworden: Im Gründungsjahr darf man maximal 17.500€ Umsatz machen und im 2. Jahr maximal 50.000€ (vorher abschätzen und erfüllen). Schön und gut.

    Nun, was passiert in den folgenden Jahren? Welche Obergrenze gilt z.B. im 3. und 4. Jahr? 17.500€ oder 50.000€ ?

    Viele Grüße

    YC

  • Lisa Büntemeyer
    Lisa Büntemeyer 16. Oktober 2017 11:42

    Guten Tag Franc,

    vielen lieben Dank für den Hinweis. Ich habe mich noch einmal erkundigt, Sie haben Recht. Ich habe den Satz deshalb gelöscht.

    Herzliche Grüße aus der impulse-Redaktion

    Lisa Büntemeyer

    • Avatar
      Klaus Frank 17. Februar 2018 17:27

      Frage zu Kleinsteuerreglung ?

      Ich betreibe eine Fotovolteikanlage 10.5 kw , mus auch Umsatsteuer bezahlen.
      Bezahle einmal im Jahr, im Schnitt 450,00 €.
      Ist das so in Ordnung, oder raten Sie mir etwas Anderes.

      Vielen Dank für Ihr Mühen
      mgf. Klaus Frank

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Die Redaktion schaltet Kommentare montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr frei. Die Angabe von Name und E-Mail-Adresse ist freiwillig. IP-Adressen werden nicht gespeichert. Mit der Abgabe eines Kommentars stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu.)