Wachstumsschwellen
Wie Unternehmer umdenken müssen, wenn die Firma wächst

Wachsende Firmen stoßen irgendwann an ihre Grenzen. Wie Unternehmerinnen und Unternehmer umdenken müssen, um die Firma nicht zu gefährden.

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Wachstumsschwellen
© Getty Images

Das deutlichste Signal, dass eine ­Firma ihr Wachstum nicht im Griff hat, senden für Oliver Wegner keine Kennzahlen. Es ist das Stresslevel der Belegschaft. „Alle sind dann wahnsinnig unter Druck“, sagt Wegner, Gründer und CEO von Evolutionplan. Er berät wachsende Firmen und beobachtet besonders bei kleineren Kunden: „Die Unternehmer sind zu hemdsärmelig und wollen zu viel auf einmal.“

Zu oft fehle die Weitsicht, welche Konsequenzen ein Wachstumsschritt für das Team und die Organisation hat, so Wegner. „Ich kann nicht einen Standort eröffnen, im selben Monat eine Firma kaufen und mir dann noch überlegen, dass ich im nächsten Monat Führungskräfte austauschen möchte“, fasst er bewusst spitz zusammen.

In Deutschland überleben dem Bonner Institut für Mittelstandsforschung zufolge nur rund 37 Prozent der Unternehmen die ersten fünf Jahre nach ihrer Gründung. Die meisten scheitern an einem Problem, auf das wachsende Unternehmen ab einer bestimmten Größe zwangsläufig stoßen: Mit den steigenden Umsatzzahlen entwickeln sich die internen Strukturen und das Know-how des Teams nicht automatisch im selben Tempo weiter. Plötzlich passt nichts mehr

Das Unternehmen kann nicht mehr liefern, was es verspricht. Die Folge: enttäuschte Kunden. Ein überfordertes Team. Es droht: Stillstand oder Niedergang.


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Das deutlichste Signal, dass eine ­Firma ihr Wachstum nicht im Griff hat, senden für Oliver Wegner keine Kennzahlen. Es ist das Stresslevel der Belegschaft. „Alle sind dann wahnsinnig unter Druck“, sagt Wegner, Gründer und CEO von Evolutionplan. Er berät wachsende Firmen und beobachtet besonders bei kleineren Kunden: „Die Unternehmer sind zu hemdsärmelig und wollen zu viel auf einmal.“ Zu oft fehle die Weitsicht, welche Konsequenzen ein Wachstumsschritt für das Team und die Organisation hat, so Wegner. „Ich kann nicht einen Standort eröffnen, im selben Monat eine Firma kaufen und mir dann noch überlegen, dass ich im nächsten Monat Führungskräfte austauschen möchte“, fasst er bewusst spitz zusammen. In Deutschland überleben dem Bonner Institut für Mittelstandsforschung zufolge nur rund 37 Prozent der Unternehmen die ersten fünf Jahre nach ihrer Gründung. Die meisten scheitern an einem Problem, auf das wachsende Unternehmen ab einer bestimmten Größe zwangsläufig stoßen: Mit den steigenden Umsatzzahlen entwickeln sich die internen Strukturen und das Know-how des Teams nicht automatisch im selben Tempo weiter. Plötzlich passt nichts mehr Das Unternehmen kann nicht mehr liefern, was es verspricht. Die Folge: enttäuschte Kunden. Ein überfordertes Team. Es droht: Stillstand oder Niedergang. .paywall-shader { position: relative; top: -250px; height: 250px; background: linear-gradient(to bottom, rgba(255, 255, 255, 0) 0%, rgba(255, 255, 255, 1) 90%); margin: 0 0 -250px 0; padding: 0; border: none; } Sie möchten weiterlesen? Anmelden impulse-Mitglieder können nach dem Anmelden auf alle -Inhalte zugreifen. Jetzt anmelden impulse-Mitglied werden impulse-Magazin alle -Inhalte digitales Unternehmer-Forum exklusive Mitglieder-Events und vieles mehr … Jetzt Mitglied werden
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