Coronavirus und Arbeitsrecht Was Arbeitgeber jetzt über das Coronavirus wissen müssen
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Welche Regeln gibt es zum Coronavirus und Arbeitsrecht?

© the_burtons / Moment / Getty Images

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland aus – und mit ihm die Unsicherheit: Welche Pflichten haben Arbeitgeber jetzt? Welche Rechte die Arbeitnehmer? Die wichtigsten arbeitsrechtlichen Fragen.

Was müssen Arbeitgeber unternehmen, um das Infektionsrisiko gering zu halten?

Zunächst sollten Arbeitgeber ihre Mitarbeiter darüber informieren, wie hoch das Risiko einer Infektion ist und wie sie sich vor dem Coronavirus schützen, empfiehlt Volker Görzel, Anwalt für Arbeitsrecht. Die aktuelle Risikobewertung und weitere Informationen zu Schutzmaßnahmen finden Arbeitgeber zum Beispiel auf der Informationsseite des Robert-Koch-Instituts.

Mit der reinen Information ist es allerdings nicht getan. „Was Arbeitgeber genau unternehmen müssen, ist zurzeit noch unklar, weil es für das, was wir momentan erleben, kein Beispiel gibt“, sagt Görzel. Es gelten jedoch die allgemeinen Grundsätze des Arbeitsschutzes (§ 4 Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG). Zudem hat der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht. Laut § 618 BGB muss er alles dafür tun, damit Angestellte ihre Arbeit gefahrlos erledigen können. „Der Arbeitgeber muss also Maßnahmen treffen, damit sich Arbeitnehmer nicht am Arbeitsplatz anstecken. Dazu gehören auch Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel vor allem in den sanitären Anlagen und an den Zugängen des Betriebes“, sagt Görzel.

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Die neue Sars-CoV-2-Arbeitsschutzregel regelt im Detail, welche Regeln für den Infektionsschutz in Betrieben gelten.

Lesen Sie auch: Coronavirus-Checkliste: 33 Fragen für Arbeitgeber

Dürfen Mitarbeiter sich weigern, angeordnete Schutzmaßnahmen zu befolgen?

Der Arbeitgeber hat ein Direktionsrecht, auch Weisungsrecht genannt. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, darf er darum Mitarbeiter dazu verpflichten, einen Mundschutz zu tragen und sich regelmäßig die Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Diese Anweisungen sind laut Görzel in einer Situation wie der derzeitigen durch sein Direktionsrecht gedeckt.

„Gibt es einen Betriebsrat, so ist bei solchen Maßnahmen allerdings das Mitbestimmungsrecht zu berücksichtigen“, sagt Görzel (§ 87 Abs. 1 Nr. 1 Betriebsverfassungsgesetz).

Lesen Sie dazu auch: Weisungsrecht: Müssen Mitarbeiter jede Anweisung befolgen?

Dürfen Arbeitgeber bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion eine ärztliche Untersuchung des Mitarbeiters verlangen?

Das Direktionsrecht hat seine Grenzen: Der Arbeitgeber darf laut Görzel nicht massiv in das grundrechtlich geschützte Persönlichkeitsrecht oder in das Recht auf körperliche Unversehrtheit des Arbeitnehmers eingreifen. „Insbesondere wird der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer nicht verpflichten können, sich impfen zu lassen, sobald ein Impfstoff erhältlich ist“, sagt der Anwalt.

Auch einer Anordnung, sich ärztlich untersuchen zu lassen, müsse der Arbeitnehmer nicht nachkommen. „Ob ich krank bin oder nicht, ist eine private Sache“, erklärt der Arbeitsrechtler. Es gebe aber Ausnahmen. Zum Beispiel müssen sich Piloten einem psychologischen Test unterziehen.

Müssen Mitarbeiter bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus den Arbeitgeber informieren?

Arbeitnehmer sind grundsätzlich dazu verpflichtet, sich umgehend beim Arbeitgeber krankzumelden. Die Art der Erkrankung müssen sie ihm hingegen nicht mitteilen.

„Da es sich bei dem Coronavirus aber um eine hochansteckende und gefährliche Krankheit handelt, wird man aus der allgemeinen arbeitsrechtlichen Treuepflicht herleiten können, dass Arbeitnehmer ausnahmsweise die Art ihrer Erkrankung mitteilen sollten oder sogar müssen“, sagt Görzel. Nur so könne der Arbeitgeber entsprechende Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus ergreifen.

Görzel empfiehlt Unternehmen, solche Punkte frühzeitig zu regeln, zum Beispiel als gesonderte Betriebsvereinbarung zu Infektionskrankheiten.

Kommt ein wissentlich infizierter Mitarbeiter zur Arbeit und steckt dabei Kollegen an, kann das auch Grund für eine verhaltensbedingte Kündigung sein.

Mehr dazu hier: Kündigen wegen Corona: Diese Regeln gelten jetzt für Kündigungen

Haben Arbeitgeber ein Recht zu erfahren, ob ihre Mitarbeiter in Corona-Risikogebieten waren?

Ein Mitarbeiter hat auf einer privaten Reise einen Zwischenstopp in China eingelegt oder war auf einem Kurztrip in einem der vom Coronavirus betroffenen Gebiete in Italien? „Das ist Privatsache“, sagt Görzel. „Als Arbeitgeber habe ich kein Auskunftsrecht im Hinblick darauf, ob ein Mitarbeiter in einem der gefährdeten Gebiete war.“

Aber: Dem Anwalt zufolge kann sich aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ein Anspruch darauf ergeben zu erfahren, ob jemand im unmittelbaren Umfeld eines Arbeitnehmers Symptome des Coronavirus hat. Denn dann muss der Chef Kollegen vor einer Ansteckung schützen.

Was sollten Arbeitgeber bei Verdacht oder bestätigtem Fall einer Corona-Infektion tun?

Wenn ein Mitarbeiter am Coronavirus erkrankt ist oder der Verdacht besteht, rät Görzel, eng mit dem Gesundheitsamt zusammenzuarbeiten und Schutzmaßnahmen für die restliche Belegschaft zu ergreifen. Weisen auch andere Mitarbeiter Corona-Symptome (Husten, Schnupfen, Halskratzen und in manchen Fällen auch Durchfall) auf, sollten Arbeitgeber sie nach Hause schicken.

Dürfen Arbeitnehmer aus Angst vor einer Corona-Infektion im Homeoffice arbeiten?

„Angst alleine rechtfertigt nicht, dass man zu Hause bleiben darf“, sagt Görzel. Liegt kein konkreter Verdacht auf eine Infektion eines Mitarbeiters vor, müssen Arbeitnehmer grundsätzlich im Unternehmen erscheinen – es sei denn, ein Arbeitgeber vereinbart mit seinen Mitarbeitern, dass sie im Homeoffice arbeiten dürfen.

Liegt dagegen ein Verdacht vor, dass ein Mitarbeiter sich mit dem Coronavirus infiziert hat, sieht es anders aus: Bei einer konkreten Ansteckungsgefahr dürfen Arbeitnehmer von zu Hause arbeiten, wenn ihre Tätigkeit und ihre Wohnsituation das ermöglichen.

Verweigert ein Mitarbeiter aus Angst vor einer Ansteckung die Arbeit, obwohl kein Verdacht auf eine Infektion besteht, dürfen Chefs ihn Görzel zufolge abmahnen und im Wiederholungsfall verhaltensbedingt kündigen.

Dürfen Arbeitgeber Mitarbeiter nach Hause schicken?

Chefs dürfen Mitarbeiter anweisen, zu Hause zu bleiben. Achtung: „Wenn ich als Arbeitgeber einen Mitarbeiter aus Vorsichtsgründen nicht im Betrieb haben will, dann muss ich ihn bezahlt freistellen“, sagt der Görzel.

Auch Homeoffice dürfen Arbeitgeber nicht einseitig anordnen. „Das muss immer von beiden Seiten akzeptiert werden.“ Weigert sich ein Mitarbeiter, im Homeoffice zu arbeiten, muss der Arbeitgeber ihn von seiner Arbeitspflicht entbinden und bezahlt freistellen.

Bekommen Mitarbeiter in Quarantäne weiter Gehalt?

Normalerweise bekommen kranke und arbeitsunfähige Mitarbeiter eine Lohnfortzahlung. Besteht jedoch nur der Verdacht einer Infektion und ordnen die Behörden ein Beschäftigungsverbot oder eine Quarantäne an, haben sie keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.

Lesen Sie dazu auch: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: Wer bekommt wie viel?

Die Arbeitnehmer erhalten stattdessen vom Staat eine Entschädigungszahlung. Die muss der Arbeitgeber zwar auszahlen, bekommt sie aber vom zuständigen Gesundheitsamt erstattet. Das ist im Infektionsschutzgesetz (§ 56 Abs. 1 IfSG) festgelegt.

Wie hoch ist diese Entschädigungszahlung? Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt (§ 56 Abs. 2 IfSG). Ab der siebten Woche wird sie in Höhe des Krankengeldes gezahlt. Das Krankengeld beträgt 70 Prozent des Bruttoverdienstes, aber nicht mehr als 90 Prozent des Nettogehalts.

Bekommen Selbstständige, die wegen des Coronavirus unter Quarantäne stehen, Entschädigungszahlungen?

Auch Selbstständige bekommen eine Entschädigungszahlung. Sie beträgt ein Zwölftel des Arbeitseinkommens des letzten Jahres vor der Quarantäne. Laut § 56 Absatz 4 erhalten Selbständige, die einen Betrieb oder Praxis haben, zudem „von der zuständigen Behörde Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang“.

Was gilt, wenn Schulen oder Kitas schließen?

Schließen Schulen oder Kitas als Vorsichtsmaßnahme, haben Eltern Görzel zufolge Pech: Sie müssen für Ersatz für die Kinderbetreuung sorgen oder sich selbst kümmern, sich dafür Urlaub nehmen oder unbezahlt von der Arbeit freistellen lassen – genau wie bei einem Kita-Streik oder wenn Kitas oder Schulen wegen eines Sturms schließen.

Mehr dazu: Coronavirus und Kinderbetreuung: Wann dürfen Arbeitnehmer zuhause bleiben?

Ist das Kind eines Mitarbeiters allerdings am Coronavirus erkrankt, hat der Arbeitnehmer ein Recht darauf, zu Hause zu bleiben und sein Kind zu pflegen. Je nachdem, was im Vertrag steht, müssen Arbeitgeber ihm dann trotzdem weiter Gehalt zahlen oder die Krankenkasse springt ein.

Mehr dazu: Kind krank: Was Arbeitgeber über die Recht von Eltern wissen müssen

Können Arbeitgeber Dienstreisen nach Asien oder in andere Gefährdungsgebiete anordnen?

Grundsätzlich darf ein Arbeitgeber im Zuge seines Weisungsrechts Dienstreisen anordnen. Seinem Weisungsrecht darf der Arbeitgeber laut Görzel jedoch nur nach billigem Ermessen nachkommen – er muss also sowohl seine Interessen als auch die seines Mitarbeiters berücksichtigen.

Das Auswärtige Amt rät derzeit von „nicht notwendigen Reisen in das übrige Staatsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao“ ab. „Vor diesem Hintergrund wird eine Reise in die genannten Gebiete nicht mehr dem billigen Ermessen entsprechen und der Arbeitnehmer kann den Antritt der Dienstreise verweigern“, sagt Görzel.

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71 Kommentare
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    Mausi 14. September 2020 16:21

    Bei uns in der Firma ist nächste Woche ein Betriebsausflug geplant. Ich habe nun Angst vor Ansteckung mit Corona. Beim Betriebsausflug ist eine Tour durch sämtliche Gaststätten in der Stadt geplant. Wenn ich nicht mitfahren will, muss ich Urlaub nehmen? Die Firma hat an diesem Tag zu, arbeiten geht also nicht. Vielen Dank für die Antworten.

    Gruß

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    VIP Pfälzer 21. April 2020 08:45

    Eine Gute Ideee, aber der Nachweis das die ggfs. mehrfach gebrauchten tatsächlich „rein“ sind, wie soll das sicher gestellt werden. Zudem gibt es auch andere ansteckende Krankheiten außer Corona, Schmutz und Geruchsstoffe die ggfs. im Filter hängen bleiben.

    Momentan befürchte ich das „Geschäftemacher“ im Internet solche gebrauchten weltweit aufkaufen und tatsächlich an den Kunden weiterleiten.

    Daher Mund&Nase weg von irgendwie unsicheren Quellen.

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    Sana 3. April 2020 12:15

    Ich habe eine Idee: Wir könnten ja die Masken, die wir im Supermärkte bekommen, an einen bestimmten Platz bringen. Diese Masken werden von der Regierung irgendwo gebracht, wo sie desinfiziert werden oder wo man sie zwei Tage lang irgendwo lagern kann, damit die Bakterien weg sind und so können wir die Masken wieder verwenden.

    Ich hoffe ich hatte eine gute Idee. Ich würde mich auf eure Meinungen freuen.

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    murat 23. März 2020 21:46

    was ist wenn ich beim arbeitzeit mich anstecke.hab jeden tag mit kunden zurtun.kann nicht jeden fragen ob sie infiziert ist.

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    Blutspende ohne Schutz 20. März 2020 19:50

    Bitte ganz dringend um Antwort ! Wir arbeiten bei einem Blutspendedienst. Die gleiche Frage: „Was kann ich tun, um meinen Arbeitgeber zu zwingen uns Mitarbeiter gegenüber Corona richtig zu schützen?“ Ein paar von uns gehören zur „Risikogruppe“ (mit Vorerkrankungen). Der Arbeitgeber weigert sich, uns Schutzmasken zu besorgen und bei unserer Arbeit ist es nicht möglich einen Abstand von mind. 1,5m zu halten. Wir alle haben Familie/PartnerIn und somit sind auch diese gefährdet.
    Vielen Dank im Voraus !

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    Anonymous 18. März 2020 20:00

    Was kann ich tun um meinen Arbeitgeber zu zwingen uns Mitarbeiter gegenüber Corona richtig zu schützen

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    Deppenklatsche 17. März 2020 13:32

    @Matschollek

    Entschuldigung, aber Ihrer Logik zufolge müsste JEDE Grippewelle das halbe Volk dahinraffen.

    Dem ist aber nicht so.

    Was Sie betreiben, ist Panikmache.

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    Stefan 16. März 2020 22:24

    Hallo ich arbeite auf dem Berg in einem Restaurant das nur über die Gondel erreichbar ist heute musste die Bahn wegen coronaschutz schließen und wir können nicht mehr arbeiten nun hat meine Chefin das komplette Team fristlos gekündigt ist das rechtens ?

  • Angelika Unger
    Angelika Unger 16. März 2020 08:34

    Liebe Leserinnen und Leser,

    bitte beachten Sie, dass wir als Redaktion keine Rechtsberatung in Einzelfällen geben.
    Bitte lesen Sie aufmerksam den Artikel – darin sind viele Ihrer Fragen bereits beantwortet.

    Viele Grüße vom impulse-Team

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    Kerstin 15. März 2020 19:04

    Mein Mann ist LKW-Fahrer und sein Chef will ihn mit Isolierpanele nach Heinsberg ins Krisengebiet des Coronas schicken. Darf er das????? Muss er der Anweisung folgen ?

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    Ehemann 15. März 2020 11:20

    Wollte mal nachfragen ob jemand Tips für mich hat. Meine Frau hat schwere COPD (schwere Lungenkrankheit) und ich arbeite im Lager einer Textilfirma. Da kommen täglich Waren angeliefert und sonst macht sich keiner der Angestellten eine Kopf darüber( leben im hintersten kaff und benehmen sich auch so). Haben auch keine Desinfektions oder Masken bekommen da ist der Chef viel zu Geizig!!
    Meine Besorgnis ist halt wenn ich mich Anstecke und denn Virus mit heim bringe das es nicht gut endet!! Bei meiner Mutter kann ich auch nicht schlafen die ist auch 72 und Lungentechnisch nicht Fit!!
    Jemand einen Tip weil ich dreh mich im Kreis. Gesundheitsamt auch angerufen ihnen das Geschildert aber hatte das Gefühl die Frau am Telefon war totall genervt und hat sich 0 für mich interessiert!!!! Ach ja bin in der Probezeit ihn diesen Betrieb und würde mich halt einfach Krankschreiben wenn ich länger da wäre, wäre mir dann egal ganz ehrlich gesagt aber so ist es ein Problem!!
    Mit freundlichen Grüßen

    Ein besorgter Ehemann!!

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    Natcha 14. März 2020 20:42

    Genau die Frage ist echt wichtig. Ich hab gleiche Situation bin alleinerziehende und Exmann ausgereift und habe niemanden zu Betreuung. Das kann doch nicht sein, dass alleinerziehenden 5Wochen kein Geld kriegen. Das ist die familiäre Ruine Pur.

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    Mandy.s 14. März 2020 10:40

    Frage……habe eine schwere Atemwegserkrankung….mein Arbeitgeber möchte mich aus Sicherheitsgründen zu Hause lassen da eine Ansteckung schwerwiegende Folgen für mich haben könnte….wie sieht es in dem Fall mit der Lohnfortzahlung aus ?

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    German 13. März 2020 22:15

    Ich bin 59j , und lkw fahrer ich gehöre wie man sagt zur Risikogruppe da ich schon 4 stents und Diabetes habe ich fahre nur Südfrankreich, würde aber lieber zu Hause bleiben weil ich echt Angst habe weiss aber nicht wie die rechtliche Grundlage aussieht. Auf der einen Seite sollen wir geschützt werden auf der anderen Seite muss ich aber wieder in Risiko gebiete

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    ramona 13. März 2020 21:01

    hallo:ich habe seid gestern eine schöne fette Erkältung und wurde heute von meinem Arbeitgeber nach Hause geschickt(arbeite in einer praxis),bin direkt zu meiner Hausärztin,sie hat nich krankgeschrieben Freitag bis Montag. jetzt verlangt mein Arbeitgeber einen Test ,,Corona,,…darf er das???? ohne diesen soll ich vorher NICHT mehr zur Arbeit erscheinen!!! Meine Hausärztin sagt: nicht notwendig. wie verhalte ich mich jetzt???

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    Andreas 13. März 2020 20:13

    Hallo
    Folgende Situation.
    Ich bin seit 2 Tagen wieder auf der Arbeit nach einwöchiger grippalen Infekt. Ich soll jetzt in 4 Tagen nach NRW fahren, wo mit Bayern die meisten Infektionen sind. Durch meine Grippe ist mein Imunsystem geschwächt.

    Darf ich die Reise verweigern zum Selbstschutz.
    Ich bin Vater von 3 Kleinkinder und habe selbstverständlich Angst, das der Virus durch die Situation in Schwierigkeiten bringt.

    Kann mir einer sagen was ich machen soll?

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    Turtle 13. März 2020 16:55

    Gerade hat meine Chefin angerufen und mitgeteilt, dass sich der Verdacht auf Corona bei einer unserer Bewohner bestätigt hat. Vor drei Tagen wurde uns mitgeteilt, dass diese sich bei ihrer Tochter angesteckt haben könnte.
    Seit Wochen sagt diese Bewohnerin ihre Körperpflege Termine ab, weil sie erkältet ist. Das war sie schon, bevor ihre Tochter aus dem Italien Urlaub zurück kam.
    Natürlich hat diese Info eine Reaktion in jedem ausgelöst vor allem bei meiner Chefin. Wir sollen uns darauf einstellen, das Haus nicht mehr verlassen zu dürfen. Für mindestens 14 Tage, falls sich der Verdacht bestätigt. Wir sollen das ,was uns wichtg ist einpacken für den Notfall.
    Ich habe sie gefragt, wie die sich das vorstellt, ich habe Haustiere, was mit denen ist und das ich mich auf keinen Fall in diesem Haus für 14 Tage einsperren lasse, ohne das , was mir wichtig ist. Ob ich die Tiere und meine beiden erwachsenen Kinder auch alle in den Koffer packen soll ???
    Sie sagte mir (ziemlich wütend wirkend), das ihr meine Tiere total egal seien und der Mensch eben vor geht. Sie sagte noch zu mir, das mir die Antwort jetzt wohl nicht gefällt, so war das auch, ich dachte für mich, meine Antwort wird Ihnen jetzt auch nicht gefallen.
    Das suspekte an der Sache ist, das sie so derart geizig Desinfektionsmittel ausgibt, nur die billigsten nutzlosesten Mittel zu Verfügung stellt und ihr der „Mensch“ da auch egal zu sein scheint. Sogar unser Arzt des Hauses sagte so nebenbei , das die Mittel und Schutzkleidung, die wir da haben und nutzen wortwörtlich für’n Arsch sind.
    Ja so ist das mit den Menschen denen der Mensch so wichtig ist.

    Ich arbeite in der Senioren Pflege und mir sind diese Mensche sehr wichtig. Ist ja auch klar, wenn wir Pfleger 14 Tage nicht mehr raus dürfen, dort durcharbeiten müssen.

    Die Aussicht auf 14 Tage Gefangenschaft hat mich auf jeden Fall so in Panik versetzt, das ich alle möglichen Krankheitssymtome die mein Körper darbieten kann herauf beschwor. Das geht wirklich .
    Am selben Abend hatte ich dann ungelogen derart Schmerzen im Rücken ( habe Atrose in der Wirbelsäule) dass ich kaum Atmen konnte…,
    Habe mich krank gemeldet und Arzt hat es bestätigt.
    Und da er Arzt ist, wird er wohl recht haben.

    Was mich jetzt eigentlich interessiert ?
    Kann ich meine selbstauferlegte Quarantäne zu Hause bei meinen, mir wichtigeren Lebewesen verbringen ,wo ich auch bin.
    Oder sollte ich, noch ein paar Menschen gefährden indem ich zur Arbeit fahre ?
    Ach ja, die infizierte Bewohnerin darf sich übrigens frei bewegen, falls sie das möchte, die darf man nicht im Appartement festhalten, wurde uns gesagt. Wo ist da die Logik ???
    Was mich stört ist die Doppelmoral.
    Wenn die Menschen doch alle so wichtig sind, warum haben die einen das Recht durch die Welt zu reisen und andere sollen sich in Gefangenschaft begeben.
    Ich reise nicht aber ich möchte wenigstens Heim können.
    Dann möchte ich bei meinen Liebsten sterben, wie jeder normale Mensch. Ist das denn zu viel verlangt ?

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    Stefan 13. März 2020 13:51

    Ich arbeite im Büro im ambulanten Pflegedienst und soll im Fall, wenn die Kitas und Schulen schließen auf die Kinder der Kollegen aufpassen. So wurde es mir zugewiesen! Ist das überhaupt erlaubt und wer wird dafür haftbar gemacht, wenn einem Kind was passiert?

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    Heidi 13. März 2020 13:11

    Mein Arbeitgeber hat mich von der Arbeit beurlaubt, weil mein Mann in den letzten Tagen öfter beruflich mal im Elsass war. Der Arbeitgeber meines Mannes findet das völlig überzogen und mein Mann muss weiter arbeiten. Er wollte ihn jetzt sogar wieder ins Elsass schicken, was mein Mann aber abgelehnt hat. Darf der Arbeitgeber seine Mitarbeiter in ein Risikogebiet schicken? Oder andersrum gefragt: muss mein Mann mit Konsequenzen rechnen, wenn der Arbeitgeber darauf besteht, dass mein Mann weiter in das Risikogebiet fährt? Zur Erklärung: mein Mann ist LKW Fahrer.

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    Jasmin 13. März 2020 13:09

    @Horst, hab es überlesen. In Einzelfällen können sie keine Antwort geben.
    Aber sowas ist ja kein Einzelfall. Das betrifft sehr viele Bereiche in der Pflege, daher wäre eine Antwort schon interessant. Habe bisher nirgends etwas dazu finden können.
    Liebe Reaktion, ist es möglich, darüber etwas heraus zu finden?
    Lg Jasmin

  • Avatar
    Jasmin 13. März 2020 13:06

    Hallo @Horst!
    Nein, ich habe leider noch keine Antwort bekommen.

  • Avatar
    Yvae 13. März 2020 12:50

    Was ist wenn man alleinerziehend ist, die Kita ab Montag zu ist und man sich unbezahlten Urlaub nicht leisten kann??

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    Horst 12. März 2020 20:17

    Hallo Jasmin,
    ich stelle mir genau die gleiche Frage, bin in der gleichen Situation
    Hast du schon von irgendjemandem eine Antwort bekommen?

  • Avatar
    Verena 12. März 2020 16:20

    Bei meinem AG ebenfalls.. oder Home-Office für die, die es dürfen.

  • Avatar
    Jasmin 12. März 2020 11:56

    Hallo!

    Ich arbeite in der Pflege auf einer Wohngruppe.
    Wie sieht es aus, sollte sich einer meiner Bewohner mit dem Virus anstecken und es kommt zum Isolationsfall der Wohngruppe? Darf mein Arbeitgeber mich dann dort unter Quarantäne stellen? Die Pflege muss ja gewährleistet sein. Und wenn ja: Wie sieht es denn dann mit Arbeitszeiten und Versorgung aus, wenn ich nicht nach Hause darf?

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 12. März 2020 15:47

      Hallo Jasmin,

      Beratung in Einzelfällen können wir als Redaktion nicht geben.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    Wolschker 11. März 2020 20:23

    Sie haben auf jeden Fall das Recht, die Arbeitnehmerin freizustellen. Dies würde ich in dem geschilderten Fall definitiv auch tun, solange die AN nicht in einem eigen Büro arbeitet

  • Avatar
    Adrian 11. März 2020 16:19

    Guten Tag,
    heute wurde vom RKI das Gebiet „Grand Est“ in Frankreich (Elsass, Lothringen usw.) als Risikogebiet eingestuft. Wie sieht es aus, wenn ein Arbeitnehmer in diesem Gebiet wohnt und seinen Arbeitsplatz im deutschen Grenzgebiet hat, muss er dann in Quarantäne bleiben? Wenn ja, bekomme ich den Ausfall ebenfalls vom Gesundheitsamt erstattet (er ist deutscher Staatsbürger)?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Vielen Dank.

  • Avatar
    KARLDERPHRIEK 11. März 2020 12:00

    Im Beitrag steht, der Arbeitgeber habe kein Recht den Arbeitnehmer zum Arzt zu schicken.

    Beispielfall:
    Eine Mitarbeiterin kommt aus ihrem Urlaub aus einem RKI-Risikogebiet z. B. Südtirol. Sie geht einen Tag arbeiten und meldet sich den Tag darauf krank (3 Karenztage). Es ist auch bekannt, dass der Ehemann dieser Person schon im Urlaub in Südtirol erkrankt ist und auch noch krank zu hause ist.

    Darf ich nun als AG einen Negativattest bezüglich Corona verlangen? Immerhin habe ich eine Fürsorgepflicht meinen anderen Mitarbeitern gegenüber.

    Für eine Antwort wäre ich dankbar.

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 11. März 2020 12:17

      Hallo KARLDERPHRIEK,

      Einzelfällen können wir als Redaktion nicht beantworten.

      Viele Grüße vom impulse-Team

  • Avatar
    MATSCHOLLEK 9. März 2020 12:28

    Vielen Dank für Ihre konstruktive Kritik. Ich räume ein, dass solche „Szenarien“ durchaus als Panikmultiplikator taugen, was nicht meine Absicht ist.

    Vielmehr geht es mir darum, dass das permanente Herunterspielen des Potenzials dieser Krankheit dafür sorgt, dass sehr große Teile der Bevölkerung sich selbst gefährden oder, noch viel schlimmer, andere einem Risiko aussetzen. Ich beobachte das täglich in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin, wo die Rücksichtslosigkeit offensichtlich erkrankter Personen keine Grenzen kennt. Es wird geniest, gerotzt und gehustet, was das Zeug hält. Das Bewusstsein für Infektionskrankheiten ist hier kein Stück besser als in der 3. Welt. Und ich rede aus Erfahrungen.

    Wenn dann durch dieses Verhalten die Zahlen der Infektionen und Toten von C19 durch die Decke gehen, dann kommt die Panik schon von ganz allein. Die Folgen halte ich für weitaus gravierender als den Menschen einfach mal vor Augen zu führen, was uns hier bevorsteht, wenn wir unsere Art des Miteinanders und der Rücksichtnahme nicht radikal ändern.

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    Berti 8. März 2020 16:10

    *kopfschüttel* und ohne Worte!

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    @Matschollek 6. März 2020 13:28

    Vielen Dank für Ihre „Berechnungen“. Bitte bedenken Sie nun aber auch Folgendes:
    meine bescheidene subjektive Einschätzung zu 99,99% der Leser, die Ihre „Meinung“ dazu gelesen haben (zum Glück werden sie sie nur 1x in Kommentarbereichen wie diesem verfassen!!!): sie werden weder an dem Fakt des Virusdaseins noch an der politischen Herangehensweise unserer Staatsoberhäupter etwas ändern können. Was Sie damit aber erreichen: mehr Angst schüren, mehr Hamsterkäufe, panische Reaktionen. Das finde ich persönlich sehr kontraproduktiv in unserer Lage, auch wenn Sie damit vor allen beweisen können, dass Sie in der theoretischen Mathematik gut aufgepasst haben und Ihre Rhetorik den durchaus nicht wegredbaren dramatischen Effekt schön pointieren kann. Sie hilft uns gerade nicht. Und falls Sie sich mal Luft verschaffen möchten, reden Sie persönlich mit jemandem darüber oder – noch besser – schreiben Sie Ihren wirklich gut auf den Punkt gebrachten Beitrag an die Adressaten, die daran wirklich etwas ändern können oder gar müssen. Bitte nicht persönlich nehmen, aber wir alle haben auch Verantwortung bei dem, was wir im medialen Betrieb von uns geben und sollten uns ab und zu auch hinterfragen, was wir eigentlich mit dem bewirken wollen, was wir öffentlich verfassen. Und bitte nicht falsch verstehen, Demokratie und Meinungsfreiheit finde ich auch gut – ich mache in diesem Moment ja auch davon Gebrauch. Aber wäre gut an richtiger Stelle und zum richtigen Zeitpunkt. Und was Ihre Zahlen angeht – keiner kann Ihnen dafür 100% geben weil es noch keiner weiß.

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    - 5. März 2020 18:55

    Ein richtiger Fall:
    Ein Abteilungsleiter hat einem AN (einer anderen Abteilung) die Teilnahme an einer Videokonferenz untersagt, weil dieser „in der Gegend Heinsberg war“ und er sene Mitarbeiter schützen müsse.
    Der betroffene Mitarbeiter wurde ohne weitere sachliche Erklärung (erst leise, dann lautstark) des Raumes verwiesen. Als sich dieser weigerte, wurde die GF vom Abteilungsleiter informiert. Diese legt fest, das der AN tatsächlich die Konferenz verlassen müsse.
    Anschließend teilt der GF dem betroffenen AN folgende Dinge mit:
    1.) Der betroffene Mitarbeiter hat völlig legal die Dienstreise nach H. unternommen.
    2.) Von dem betroffenen AN geht kein größeres Risiko aus als von jedem Anderen.
    3.) Man missbilligt das Verhalten des Abteilungsleiter und entschuldigt sich bei dem AN
    4.) Der AN wurde aus der Besprechung geholt, weil man deeskalieren wollte.
    5.) Der GF schreibt eine Mail an die Führungskräfte, in der er vor „Überreaktionen“ warnt.
    6.) Der GF will mit dem dem Abteilungsleiter nochmals reden. (Man hatte auch schon vorher mit dem Abteilungsleiter über den Fall geredet.)
    Nach 48 Stunden sind keine weiteren für den AN sichtbaren Aktionen erfolgt. Auch wurden die anderen Mitarbeiter nicht offiziell informiert, dass der AN nicht auszugrenzen sei.
    Eine Stellungnahme eines Profis würde mich interessieren.

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    ramsis 5. März 2020 17:45

    All die jenigen die über Coronavirus Nachrichten schreiben ,sollen sich zügig auf die Geistige fächigkeiten untersuchen lassen.

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    Sebastiano 5. März 2020 16:41

    Unglaublich wie das hier teilweise abgeht , die wirklich Betroffenen sind inzwischen schon viel abgebrühter
    Im gesamten Großraum Heinsberg gibt es wahrscheinlich schon die 10 fache Zahl an infizierten .
    Die Menschen die Symptome einer Grippe haben gehen doch garnicht mehr zum Arzt,
    bleiben teilweise krank zu Hause bis es ihnen besser geht . Die Firmen zahlen lieber die
    paar Tage das Gehalt weiter als einen festgestellten Virus in der Firma zu haben und die Leute wollen nicht in Qurantäne oder irgendwelche Massnahmen über sich ergehen lassen . Wem es wirklich schlecht geht der geht dann schon zum Arzt . Da Kinder und gesunde Menschen aber kaum gefährdet sind , ist doch das Risiko nichts zu unternehmen relativ gering . Darum wird sich über kurz oder lang die Zahl derjenigen erhöhen denen es schlecht geht , aber die wirklich vom Corona-Virus infizierten wird man garnicht mehr feststellen können .Wenn die Menschen dann noch so vernünftig sind und bleiben wirklich möglichst im Haus ist doch die Welt i. O. und der Virus bald vergessen . Übrigens sagen Hongkong Chinesen das die Zahl der infizierten in China min. schon lange über einer Million läge .

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    Matschollek 5. März 2020 14:17

    Mir platzt gerade der Kragen. Und obwohl ich eigentlich keine Zeit habe, versuche ich mal mit meinen bescheidenen Mitteln zu erklären, was hier gerade vor sich geht:

    Am 04.03. gab es in Deutschland 250 vom RKI bestätigte Fälle. Die Dunkelziffer lassen wir außen vor. Bei einer von den offiziellen Stellen angenommenen Infektionsrate (R0) von 2,5 Menschen, einer Inkubationszeit von im Schnitt 7 Tagen (offiziell 2 bis 14 Tage) und einer Aushungerrate des Virus (Bournout Rate) von 5% (durch Quarantänemaßnahmen etc.) liegen wir dann am 25.03.2020 bei exakt 5.775 Infektionen. Nimmt man die gleichen Parameter und schaut noch einmal zwei Wochen später nach (08.04.2020) sind wir dann schon bei 31.541 infizierten. Am 13.05.2020 bei 1.421.656 Infizierten. Bei einer Mortalitätsrate von 0,5% (offizielle Angaben zwischen 0,3 und 0,7%) sind wir am gleichen Tag bei 7.126 Toten. „Alles halb so schlimm“, denken Sie, „bei der Influenza 2017/2018 gab es ja 25.000 Tote“.

    Gut, bringen wir mal etwas Schwung in die Sache: Da die offiziellen Stellen praktisch überhaupt nichts unternehmen wie z.B. Absage von Fußballspielen, Schließung der Schulen, Absage aller Großveranstaltungen, Unterbrechung des ÖPNV usw. nehme ich nun eine immer noch optimistische Infektionsrate (R0) von 8 Personen an. Dann sind wir bereits am 06.05.2020 bei 82.551.459 Infizierten. Das ist der Rest der noch lebenden Einwohner Deutschlands. Wenn man von 83.000.000 Einwohnern am 04.03.2020 ausgegangen ist, sind an diesem Tag bei einer Mortalität von 0,5% nämlich bereits 414.828 Menschen verstorben.

    Und jetzt gießen wir noch Öl ins Feuer: Da ca. 15% der Infizierten dringend medizinische Hilfe benötigen, diese aber schon im Frühstadium der Epidemie nicht mehr geleistet werden kann, weil das Gesundheitssystem in kürzester Zeit an seine Grenzen stößt, nehme ich eine Mortalitätsrate von 3% an (z.Zt. in China und Italien). So liegen wir dann am 06.05.2020 bei 2.487.866 Toten. Das ist das Worsed-Case-Scenario. Irgendwo dazwischen werden wir landen.

    Es betrifft ja nur die Alten und Vorerkrankten? In China liegt das Durchschnittsalter der Verstorbenen bei 47 Jahren. Also zwischen 0 und 94.

    Deswegen befinden sich in China hunderte Millionen Menschen in häuslicher Quarantäne. Deswegen legt Italien nach und nach das öffentliche Leben lahm. Deswegen rennen Menschen, die das wissen oder erahnen, in die Supermärkte und bereiten sich auf das Schlimmste vor. Deswegen schmiert weltweit die Wirtschaft ab.

    Was unsere Regierung hier verzapft ist komplett unter aller Sau. Entschuldigen Sie den Kraftausdruck.

    Sollten Sie den Post woanders auch noch finden: Ich werde das nicht zweimal schreiben.

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    BWO 5. März 2020 13:56

    normales Hände waschen vernichtet nicht 99% aller Viren! Die werden nur weggewaschen. Das ist ein großer Unterschied.

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    Matti Illoinen 5. März 2020 13:50

    Bis zu 20.000 Grippe-Tote pro Jahr in Deutschland

    15000 Tote alleine in Deutschland Bis zu 15.000 Menschen sterben jährlich in deutschen Krankenhäusern, weil sie sich mit einem Keim infizieren. In deutschen Krankenhäusern sterben Medienberichten zufolge mehr Menschen an Infektionen durch multiresistente Erreger als bisher bekannt. Das berichteten die „Zeit“, die Funke-Mediengruppe und das Recherchebüro „Correctiv“. Statt bisher angenommenen 7500 bis 15.000 könnten jährlich 40.000 Menschen an Krankenhauskeimen sterben.
    Allein in Europa wird ein Anstieg von jetzt 23.000 auf 400.000 Tote prognostiziert
    Viel Aufmerksamkeit für ein neues Virus. Kaum Berichterstattung über bekannte, aber viel tödlichere Erreger. Allein die Masern forderten 2018 mehr als 140.000 Tote weltweit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO beklagt „Geber-Müdigkeit“ bei ihrer Bekämpfung. Im Kongo haben die Masern im letzten Jahr mehr als 6.000 Menschen getötet, über 300.000 Verdachtsfälle registrierte die WHO. Es fehle an Geld, Koordination und Logistik gegen die

    Die Malaria: 405.000 Menschen starben 2018 an der Krankheit. Auch weil viele zu spät an Medikamente kommen. Es fehlt an Diagnostik und Finanzierung.
    Die Tuberkulose: 1,5 Millionen Tote in nur einem Jahr. Kranke werden nicht konsequent erfasst und nicht lange genug therapiert. Auch hier fehlt es an Geld. Die ärmsten Länder leiden am meisten. Die Folge: Instabilität und Migration.

    Wenn diese Zahlen stimmen sollten und die offiziellen Zahlen zu den Todesopfern, wo der Graubereich viel geringer sein sollte, ebenfalls stimmen, liegt die Sterblichkeitsrate im Bereich der Grippe, an der jedes Jahr nach WHO-Angaben zwischen 290.000 und 650.00 Menschen sterben. Da stellt sich die Frage, ob die harschen internationalen Reaktionen, wie beispielsweise die mittlerweile fast komplette Einstellung des Flugverkehrs, eine angemessene Reaktion sind?

    Die Frage, ob Chinesen besonders ansteckend sind, werden derzeit weltweit vermutlich ein paar Millionen Menschen bejahen. Ein paar Millionen Menschen – das klingt viel. Das ist aber nur ein sehr kleiner Teil der Weltbevölkerung von mehr als sieben Milliarden Menschen, womit wir beim Thema „Mathematik-Kenntnisse“ sind.

    Schon das Beherrschen der Grundrechenarten schützt vor gefährlichen und peinlichen Vorurteilen. Derzeit gibt es rund 20.000 bestätigte Infektionen mit dem neuen Corona-Virus in China. Für Deutsche oder auch US-Amerikaner, die schlimme Grippewellen erlebt haben, dürfte das keine Horrorzahl sein. Selbst, wenn 20.000 Deutsche mit dem Corona-Virus infiziert wären, entspräche das nur 0,024 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung von 82 Millionen. Nun gibt es aber etwa 17 mal so viele Chinesen wie Deutsche. Also muss man 0,024 durch 17 teilen. Dann steht eine weitere Null hinter dem Komma und es sind nur noch 0,0014 Prozent. Diese Infektionsrate gilt übrigens für alle Menschen, die aus China kommen. Franzosen, Inder und US-Amerikaner aus China sind also genauso gefährlich oder ungefährlich wie Chinesen aus China.

    Apropos gefährlich: Wenn schon die Infektionsrate in China nicht hoch ist, ist es dann die Sterblichkeitsrate? Diese liegt laut aktuellen Berichten bei etwa zwei Prozent. Sie ist damit um ein Vielfaches niedriger als bei den auch durch Coronaviren ausgelösten Krankheiten Sars und Mers.

    Bei der Sterblichkeitsrate von zwei Prozent handelt es sich um einen Durchschnittswert. Das bedeutet, dass die meisten Menschen, die sich infizieren, ein geringeres Sterbe-Risiko als zwei Prozent haben. Jedoch Menschen, die durch andere Krankheiten geschwächt sind, oder generell Ältere, haben ein höheres Risiko als zwei Prozent. Babys oder Kleinkinder mit noch nicht so starkem Immunsystem sind potentiell auch gefährdeter.

    Wenn derzeit Chinesen bzw. asiatisch aussehende Menschen gemieden, beschimpft oder sogar angegriffen werden und man sich schon an die Warnungen vor der „Gelben Gefahr“ unter Kaiser Wilhelm II erinnert fühlt, hat das neben mangelnden Mathematik-Kenntnissen auch mit fehlender Reflexion psychologischer Prozesse zu tun oder, kurz gesagt, mit Denkfaulheit.

    Eine gewöhnliche Grippe wirkt kaum bedrohlich. Auf eine normale Grippe wird auch selten jemand getestet und sie findet sich als Ursache selten auf einem Totenschein.

    Aber alles, was einen eigenen Namen bekommt, erhält sofort größere Aufmerksamkeit und wirkt bedrohlicher. Ob es die Schweinegrippe in Deutschland war oder jetzt das Corona-Virus „2019-nCoV“ ist, das auch Wuhan-Virus genannt wurde.

    In den USA gab es im vergangenen Jahr eine extreme Grippewelle. Hätte man diese Epidemie als Amerikanische Grippe bezeichnet und in dem gleichen Umfang wie jetzt darüber weltweit berichtet, wären vielleicht US-Amerikaner Opfer von Ausgrenzung und Beschimpfung geworden. Glücklicherweise passierte das nicht.

    Ein neues Virus kann überall „ausbrechen“ und in unserer vernetzten Welt schnell andere Länder erreichen. Corona-Viren hat man in Fischen, Vögeln und Säugetieren gefunden. Man fand sie auch in Insekten, die eine Fledermaus gefressen hatte. Den Weg des Virus über all diese Wirte zurück zu einem Ort in einem Land zu finden, ist wohl unmöglich. Und selbst, wenn es gelänge, wäre es sehr dumm, die Schuldfrage zu stellen. Denn niemand, egal ob Heuschrecke oder Mensch, wusste anfangs, dass er sich ansteckt und womit. Erst, wenn Viren bewusst als Biowaffen eingesetzt werden, gibt es Schuldige.

    Wer seinen diffusen Ängsten vor Krankheiten und anderen Bedrohungen gerne ein Gesicht geben will, hat Pech, ein chinesisches bzw. asiatisches Gesicht eignet sich dafür definitiv nicht.

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    Matti Illoinen 5. März 2020 13:45

    Ich habe da Mal eine Frage, dieser Medien Hype, ist beim sog. „Corona Virus“ nicht nachvollziehbar. Denn es weit mehr Grippe Tote jedes Jahr in Deutschland, und das trotz Grippe Schutz Impfung? als uns Fälle in Deutschland bekannt sind. Nicht ein Toter „gottseidank“ bisher, dagegen Tausende Jedes Jahr in Deutschland die an einer Grippe in Deutschland sterben, auf den Tag umgerechnet, zwischen 10 und 20 Menschen täglich.
    Gemessen an den Todeszahlen, müssten Grippe Opfer medial in ganz Deutschland die oberste Priorität haben, und im Minuten Takt , incl. Quarantäne, Schließen von Schulen, stornieren von Großveranstaltungen, usw.

    All das wird in Deutschland, trotz der hohen Grippe Opferzahlen jedes Jahr aber nicht gemacht. Da frage ich mich, wieso nicht? Auch Grippe Opfer sind mehrheitlich Ältere, und Menschen mit Vorerkrankungen. Aber darüber lese ich das ganze Jahr über recht wenig, man geht also unaufgeregt heran, so sollte man auch das mit dem Corona Virus handhaben. Die Opferzahlen, geben diese Aufmerksamkeit rational nicht her?

    Ganz zu schweigen die Toten durch Multi Resistenten Keimen in Krankenhäuser, soll auch in die Tausende gehen? Oder Masern weltweit über einhunderttausend Todes Fälle jedes Jahr, oder Malaria, weit über viehrhundertausend Todesfälle jedes Jahr, Ganz zu schweigen von den ca. 1,5 Mio. Tuberkulose Oper weltweit jedes Jahr? Und vieles mehr, hat aber zusammen nicht die Aufmersamkeit, wie ein paar Corona Infizierte?

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    Anonymous 5. März 2020 12:04

    Augen auf bei der Berufswahl…jammern hilft eben nicht.

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    Anonym 5. März 2020 11:47

    Was ist wenn der Arbeitgeber selber so unvernünftig ist und nach Norditalien reist und somit alle seine Mitarbeiter & Familien gefährdet?
    Man ist machtlos.

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    Freiberufler 5. März 2020 11:39

    Davon abgesehen, dass Vieles nur Panikmache ist, könnte genau diese bald ein Problem für meinen Berufsstand darstellen: als Nachhilfelehrer (für ein Nachhilfeinstitut) arbeitet man freiberuflich. Was macht man aber, wenn (ggf. auch panikbedingt) ringsherum die Schulen schließen und uns am Ende ebenfalls die Schüler (evtl. wochenlang) ausbleiben ? Da ich das hauptberuflich mache, stellt sich natürlich die Frage: wie steht es da mit Entschädigungen ? Die Gesundheitsämter in unserer Gegend sind bei der Beantwortung dieser Frage jedenfalls alles andere als hilfreich…..

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    -no name- 5. März 2020 11:39

    da muss ich Tom zustimmen..Grossveranstaltungen werden sogut wie
    untersagt..

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    Holger 5. März 2020 11:31

    Was soll diese ganze Panikmache?

    2017/18 sind allein in Deutschland schätzungsweise 25.000 Menschen an der Grippe verstorben (ob als Folge oder ursächlich am Virus ist schwer zu ermitteln). Bis heute (4.3.) sind weltweit 3198 Menschen an COVID-19 verstorben bei 80.380 bestätigten Infektionen (lt WHO Bericht). Das sind 3,4%.

    Besonders gefährdet ist die Altersgruppe von 60 (3,6%) bis 80 Jahre (14,8%). Hierbei sind aber vor allem die Personen gefährdet, die bereits an anderen Krankheiten leiden. Was nun aber ursächlich zum Tode führt, ist schwer zu ermitteln. Sekundärinfektionen sind generell schwierig als Todesursache zu ermitteln. Sie können also zum Tode beitragen, aber ob die Ursache sind, ist nicht immer klar.

    Ich habe in meinem Bekanntenkreis zwei, die sich angesteckt haben, einer hatte gar keine Symptome, der andere lediglich leichtes Fieber und Husten.

    Also: Ball flach halten und ruhig bleiben.

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    Sophie 5. März 2020 10:16

    „Verweigert ein Mitarbeiter aus Angst vor einer Ansteckung die Arbeit, obwohl kein Verdacht auf eine Infektion besteht, dürfen Chefs ihn Görzel zufolge abmahnen“

    Was ist wenn aber ein Verdacht besteht? Wenn ein Mitarbeiter zB einen Abstrich von einem Verdachtspatentien nehmen soll? Obwohl es eigentlich nicht zum Aufgabenbereich gehört?

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    Malte 5. März 2020 09:29

    Um hier mal einige Kommentare aufzugreifen:

    – Ein Mundschutz (sofern ein herkömmlicher und keine Atemmaske) bringt rein gar nicht da die Seiten meist offen stehen und somit genug Luft an einen herankommt. Meist dient der Mundschutz davor andere vor sich selbst zu schützen und nicht umgedreht!

    – Ich sehe die Medien in diesem Fall auch als absolute Panikmaschinerie an… leider wie so oft, wird der Sensationsgeilheit hingegeben, andere Themen rücken in den Hintergrund und die Bevölkerung ist „glücklich“ wenn sie über Corona rumpaniken kann.

    @Heike : Wenn man keinen Plan von einem Thema hat und nur nach dem geht was man sieht: „Medizinisches Personal trägt die ja auch“ sollte man mit dem Wort Verdummung ganz vorsichtig umgehen. Der Bumerang kommt gerne zurückgeflogen^^. Medizinisches Personal trägt einen Mundschutz bei z.B. OP´s damit dieses keine Atemluft in die OP-Wunde trägt. Denn diese ist mit Keimen belastet. Warum sie selbt einen Mundschutz tragen? Der hilft in einem kleinen Prozentsatz schon. Aber man bedenke; die desinfizieren sich ja auch die Hände nach jedem Patientenkontakt und jedem Zimmerbesuch ;).

    Ich denke meine persönliche Meinung zu dem ganzen wird hier sehr deutlich, zumal die Sterberaten etc. oft einfach verfälscht und in unsinnig hoch klingenden absoluten Zahlen geäussert werden. Das ist das Größte Problem das ich mit der ganzen Thematik habe… Dieses bewusste Panik machen.

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    Peter 5. März 2020 09:16

    Virologen halten einen Mundschutz deshalb für normal Bürger für völlig überflüssig, weil:
    * Mundschutz völlig ausverkauft ist
    * Medizinisches Personal dringend Mundschutz braucht

    * Mundschutz nur tauglich ist, wenn es Mundschutz N95 ist, Mundschutz FFP2 eingeschränkt, Mundschutz FFP3 am besten. Es ist derjenige Mundschutz, der mindestens gegen 2.5 ppm Feinstaub benutzt wird; der muss auch ein Ausatemventil haben.

    * Wenn es richtig helfen soll, MUSS z.B. im ÖPNV der Mundschutz mit einer eng abschliessenden Schutzbrille getragen werden + Handschuhe. Besser dann noch ein Overgarment/Regenmantel.

    Deshalb sind in Asien jetzt Arbeitsschutzbrillen/Sportbrillen/Skibrillen gänzlich ausverkauft. Der Arzt in der deutschen Praxis muss bei Behandlung eines Corona-Falles also mindestens Mundschutz N95 + Augenschutz + handschutz + Plastiküberjacke/Hose tragen. Leider sind die auch alle ausverkauft. Wenn der Arzt dies nicht macht, gefährdet er alle seine anderen Patienten, wie in Italien geschehen.

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    Roland 5. März 2020 07:43

    Wenn wegen Corona Betriebe schließen, daraus bei anderen Betrieben Lieferengpässe entstehen, andere Betriebe, die sowieso schon existenzgefährdet sind, pleite gehen, kann das eine Kettenreaktion auslösen, welche zur sowieso wegen der weltweiten horrenden Überschuldung drohenden Weltwirtschaftskrise führt. Meine Empfehlung ist, die eigene Immun-Abwehr zu stärken, z.B. durch gesunde Ernährung, viel Bewegung, den Körper nicht zu verweichlichen (z.B. niedrigere Raumtemperatur, kaltes Waschen, Aufenthalt im Freien, Training der Immunkräfte an normalen Grippen und anderen harmloseren Infekten, Vermeiden von Grippe-Impfungen etc.), wenig Alkohol, Nikotin, Koffein, kein Rauschgift etc.

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    Theresa 5. März 2020 00:25

    @Carola
    Es gibt Schutzimpfungen gegen Grippe, gegen Corona Virus gibt es noch nichts. Auch nicht einmal wirksame Schutzmasken für die Bürger. Die Wirtschaft bzw. die Wirtschaftskrise ist nicht wichtiger als die Gesundheit bzw. das Leben von den Menschen. . Es ist 5 nach 12:00 Uhr. Das haben Sie anscheinend nicht begriffen… Bevor in Deutschland Infizierte gab, hätte man Reisen nach China, bzw Italien verbieten müssen, jetzt hätten wir diese Epidemie nicht. Man hat gedacht zu uns kommt das nicht. Zumindest so schnell nicht. Aber selbst jetzt wacht der Minister Spahn aus dem Dornröschenschlaf nicht auf. Es bringt nichts die Augen zu schließen vor der Notlage. Verbote für Reisen nach Italien bzw. China und von Italien/ China wäre schon längst angesagt. Die Menschen sind viel zu leichtsinnig. “ Mir wird nichts passieren denkt der Dummkopf und macht seine Schiurlaub in Italien… Bloß nichts verpassen. Auch den Corona Virus nicht. Dann noch schnell auf dem Karneval. Salute!

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    Theresa 5. März 2020 00:16

    Ich glaube der Arbeitgeber muss… wenn ein Mitarbeiter so unvernünftig ist und nach Norditalien reisen muss und seine Gesundheit(aber auch von den anderen) auf Spiel setzt.

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    Misophist 5. März 2020 00:00

    Das ist ein Mißverständnis im Zusammenhang mit dem Mundschutz: Ärzte tragen ihn in erster Linie nicht zum Eigenschutz, sondern zum Schutz des Patienten – genauer: Um beim Sprechen während der Behandlung (mit dem Patienten oder mit der Assistenz) die Operationswunden nicht zu kontaminieren. Die gewöhnlichen OP-Masken sind gar nicht dicht genug, um den Träger effektiv vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen: nicht nur wirbeln die Aerosole an den Seiten der Maske hinter die Maske, auch sind die Poren der Maske zu groß für die Viren.
    Für den Passiven Schutz der eigenen Person müsste man die erheblich teureren N95 Masken + Schutzbrille tragen, wobei darauf zu achten ist, dass die eng anliegen.

    Sparen sie sich das Geld, waschen Sie sich regelmäßig die Hände, und vor allem: fassen Sie sich nicht ins Gesicht.

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    Jens 4. März 2020 23:44

    @Carola. Doch ich würde auch bei der normalen Grippe einen Mundschutz usw. tragen. Damit ich dieses, wenn natürlich mit kleinem Restrisiko, nicht jährlich benötige lasse ich mich impfen. Das geht beim Coronavirus eben nicht. ich muss zur Arbeit mit intensivem Kundenkontakt. Jeder Kollege hustet mich an, Zu Besprechungen, Betriebs und Abt.versammlungen zusammenhocken. Blöde Sache, wenn 15-25 % der Infizierten versterben!. Was??? Stimmt nicht?. Oh, doch, laut 2 meiner Ärzte trifft dieses für MEINE Personengruppe zu. Ich bin Herz- und Lungenkrank ( Blählunge ), Chronisch ausgemergelt aufgrund völlig defekter Bauchspeicheldrüse (Verdauungsenzyme) mit 58kg bei 1,85 als Mann. Ist ein richtig tolles Gefühl schon zu normalen Zeiten zur Arbeit zu müssen und Akordleistung zu bringen und nun erst recht. Ich versuche dennoch zu überleben. Thema Händewaschen. Einfach mal Hände mit Senf einschmieren, damit den Wasserhahn öffnen, waschen, dann den inzw mit Senf verschmierten Wasserhahn zudrehen. Dann Käsepackung öffen, Käse essen. Wetten, der schmeckt zumindest leicht nach Senf? Packungen eh kontaminiert vom Einkaufen, Wagen, Kasse. Händewaschen Blödsinn, wenn ich dann die Packung aufreiße, Brot belege und dieses genüßlich meiner Mundschleimhaut zuführe. Man kommt nicht drum herum. Echte Sicherheit wäre zu aufwendig. Und wenn viele Vorerkrankte wie ich verrecken, sinken für den Rest die Beiträge. Denn wir sind Schuld, dass Die Gesunden so viel bezahlen müssen. Hetze gegen Hartz4 war gestern, nun kommen falls Kritik aufkommt die Kranken nach den Alten. P.S. Falls jemand fragt warum ich keine Erwerbsminderungrente erhalte, sollte sich mal mit den Begriffen, Theorie und Wirklichkeit befassen. Ja, ich habe Angst. Mein Arbeitgeber lehnt trotz Nebensaison und genug Personal eine Freistellung auch OHNE! Lohnfortzahlung ab. Vllt hofft er ja auf eine biologische Lösung einen kranken Arbeitnehmer loszuwerden oder dass ich nunmehr nach 36 Jahren kündige. Sorry, wenn ich es etwas arg emotional dargestellt habe, aber andere speziell Betroffene und Nichtbetroffene mit Vorstellungskraft werden die Anspannung nachvollziehen können. Dieser Virus ist wie offiziell!!! genannt nicht allzu gefährlich, WENN MAN NICHT UNTER VORERKRANKUNGEN LEIDET. Für mich ist er das also und ich habe kein Recht mich speziell zu schützen.

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    Anonymous 4. März 2020 23:44

    du solltest den Beitrag noch einmal Lesen

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    Silke 4. März 2020 22:36

    Für zwei Monate eine Grippe so derartig Länderübergreifend ist schon heftig. Stetig steigende Zahlen. Panik machen bringt nichts, aber Vorsichtsmaßnahmen sind hierbei auch nicht verkehrt. Die Unsicherheit ist eben, das man es keinem vorher ansieht. Die Asymptomatik ist dabei das Problem, das erschwert alles.
    Ich betreue ältere Menschen und als ich im Sanitätshaus, wie jedem Monat die Desinfektionsmittel wie Handschuhe holen wollte, war nichts mehr da. Also für die Menschen die das regelmäßig brauchen, ist nun nichts mehr da. Somit ist der Risikofaktor auch für diese Menschen gerade gestiegen.
    Ich glaube die Regierung kann hier keinen Guten Rat geben. Ein Gegenimpfstoff wird es höchstens erst nächstes Jahr geben. Somit ist sich jeder selbst überlassen, in der Ungewissheit und wie er damit umgehen sollte. Ob als Panikmacher, oder als Vorsichtsmaßnahme. Herr Spahn hat auf jedenfall schon mal bemerkt, das dass Virus nicht um Deutschland herum zieht. Aber die Deutschen sind ja, mit allem vorbereitet. Und deshalb sollen wir keine Panik machen und ruhig weiter machen wie bis her. Nur öfter Hände waschen. Na, dann geh ich jetzt mal Hände waschen…. und hoffe der Corona Virus sieht das und flüchtet.

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    Bubble gum 4. März 2020 22:24

    Die Masken sind nicht dazu da um die tragende Person vor Krankheiten zu schützen, sondern seine Umwelt. Deswegen tragen im Krankenhaus die Ärtze Masken um die Patienten vor Viren und Bakterien die sie in sich tragen zu schützen. So sollen Doppelerkrankungen vermieden werden, während das Immunsystem der Patienten in der Regel eh schon geschwächt ist.

    Wer sich effektiv mit Masken schützen möchte braucht schon eine Spezialmaske. Diese Papiermasken für den OP sind dafür völlig ungeeignet. Einfach nicht kaufen, damit für medizinische Einrichtungen genügend vorhanden sind.

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    John Virus 4. März 2020 21:37

    Lass Euch bloss niemals Angst machen von den Berichten des Coronavirus . Stets selbst die Wissenschaft ist hier unerforscht und alles unreif . Es geht einfach nicht an das man unssinnige Nachrichten verbreitet die faktenlos sind wei Unsicherheiten überall vorhanden sind. Mein Opa sagte teile nie ein Urteil aus wenn es nicht sicher ist. Ich denke mir wie Sars Virus und Mers Virus- Hände waschen und desinfiziren-Hier keine dierkte Empfelung des Rki Institut? Sehe hier sehr hohe Unsicherheiten. Gesund sollen wir bleiben-Bei Welchen Schutz aller- Unsicher.?????? Hier wird die gesamte Bevölkerung belogen aus Unwissen!!!
    Gesundheit ade. Bitte um bessere und sicheren Umgang der Bevölkerung. Schnellere Viralogie ist dringenst erforderlich-Lebensmittel Kontrollen dringenst erhöhen. Alles andere geht auf Kosten der Bevölkerung. Ursache?????? Die Wissenschaft fragt danach? Was darf man menschlich Vertrauen!!!! Staat kann durch Sparpolitik gar nicht vertrauen!!
    Wo bleibt der Mensch an sich???

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    ekaf 4. März 2020 21:29

    Steht doch im Text:

    „Chefs dürfen Mitarbeiter anweisen, zu Hause zu bleiben. Achtung: „Wenn ich als Arbeitgeber einen Mitarbeiter aus Vorsichtsgründen nicht im Betrieb haben will, dann muss ich ihn bezahlt freistellen“, sagt der Görzel.

    Auch Home-Office dürfen Arbeitgeber nicht einseitig anordnen. „Das muss immer von beiden Seiten akzeptiert werden.“ Weigert sich ein Mitarbeiter, im Home-Office zu arbeiten, muss der Arbeitgeber ihn von seiner Arbeitspflicht entbinden und bezahlt freistellen.“

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    Nia 4. März 2020 21:23

    Liebe Carola,
    das Gefährlichste am Corona-Virus ist keine sogenannte Panikmache, es sind Menschen wie du. Menschen, die alles verharmlosen und leugnen. Menschen, die sich trotz offensichtlicher Symptome nicht testen lassen, weil das ja eh nur „unnötige Panikmache“ ist.
    Offensichtlich arbeitest du in einem Beruf, in dem du nicht direkt Kontakt zu aller Art Menschen hast. Aber überlege doch bitte einmal, wie z.B. für Angestellte eines Amtes aussieht. Oder Menschen in sozialen Berufen.
    Schön, dass du das Risiko krank zu werden für dich als sehr gering einschätzt und alles für Panikmache hälst. Aber dann belästige doch bitte keine anderen Menschen mit deiner Negativität.

    Und was bitteschön sollen die Medien denn anders machen? Ich finde die Berichterstattung sehr objektiv. Anstatt zu übertreiben und von Weltuntergang zu schreiben, wird aufgeklärt und beratschlagt, was zu tun ist.

    Die Stimmung in Deutschland ist zudem auch nicht panisch oder übertrieben, ich persönlich bin noch keinem Menschen begegnet, der vor Angst nicht mehr rausgeht oder halb durchdreht. Vielmehr begegne ich Menschen, die so sind wie du: alles schlecht reden, Behauptungen machen wie „Das ist doch eh alles nur Panikmache!“ und ständig nur kritisieren. Das zieht die Stimmung runter.
    Und selbst wenn viele Menschen überbesorgt wären, dann 1. geht dich das einen Feuchten an, egal wie genervt du davon bist und 2. erreichst du absolut überhaupt nichts, indem du diesen Menschen gegenüber negativ auftrittst und sie für ihre Angst kritisierst. Denn – oh wer hätte das gedacht – davon geht Angst nicht weg. Viel eher würdest du dein Ziel erreichen, wenn du selbst „objektive“ Fakten nennen und Verständnis aufbringen würdest.

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    Thomas 4. März 2020 21:18

    Hey Tom, geh mal vom Gas runter und informier dich

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    azi 4. März 2020 21:10

    Das Gesundheitsamt zahlt nicht im Quarantänefall. In Berlin muss man die Zahlung über die Senatsverwaltung für Finanzen beantragen.

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    Alex 4. März 2020 20:24

    Ich habe Rücken und Juckreiz, linke Gesichtshälfte…

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    Ein User 4. März 2020 19:51

    @Tom
    Ja, kann man durchaus vergleichen. Das Absagen von Veranstaltungen ist Teil der Panikmache.

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    Karl 4. März 2020 19:47

    Der Arbeitgeber meiner Frau möchte nächste Woche drei Tage nach Meran einen Betriebsausflug machen, bei welchen alle Mitarbeiter freiwillig teilnehmen können.
    Was passiert, wenn sich ein MA ansteckt und welche Folgen hat das für jeden teilnehmenden MA? Die MA, die nicht beim Betriebsausflug teilgenommen haben, könnten nun angesteckt werden. Haben diese einen Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber?

    • Lisa Büntemeyer
      Lisa Büntemeyer 5. März 2020 09:30

      Hallo Karl,

      als Redaktion können wir keine Beratung in Einzelfällen geben.

      Viele Grüße vom impulse-Team

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    Gerry 4. März 2020 06:10

    Mein Arbeitgeber möchte Auskunft über die Urlaubsgebiete der letzten 2 Wochen.
    Es wurden bereits 2 Mitarbeiter die in Norditalien waren vorsorglich nach Hause geschickt….
    (Urlaub oder Überstunden) also ohne Lohn/Gehaltszahlung.
    Darf der Arbeitgeber dies?

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    Christian 3. März 2020 09:31

    Jede Firma und Unternehmen ist gut beraten einen kühlen Kopf zu bewahren und sich selber ein BCM (Business Continue Management) einzurichten. Das um in verschiedensten Fällen gewappnet zu sein. Es muss dann nicht zwingend um eine Epidemie oder Pandemie handeln, es reicht schon bei Feueralarm oder Hackerangriffe. Und diese Maßnahmen müssen auf die eigene Firma zugeschnitten sein. Wenn es eine Arbeitnehmervertretung geben sollte, ist man gut beraten im Falle einer Epidemie/Pandemie eine Vereinbarung zu treffen. Wichtig noch zu wissen, eine Arbeitsunfähgikeitsbescheinigung kann der Arbeitgeber mit dem 1sten Tag verlangen ohne Angabe von Gründen. Das kann nützlich sein, um sich in solch einer Situation wie hier abzusichern. ABER, spricht der Arbeitgeber sie über die ganze Firma oder Unternehmensgruppe aus, so besteht eine Mitbestimmungspflicht/-recht der Arbeitnehmervertretung.

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    TOM 3. März 2020 09:25

    @Carola…
    Du vergleichst den Corvid-19 mit einer Grippe? – Ok, dann sag mir mal wann in den letzten Jahren wegen einer Grippe Veranstaltungen und Messen abgesagt wurden, wann Großveranstaltungen verboten wurden, etc…

    Du schreibst von objektiver Berichterstattung? – Wir wissen lange nicht alles…

    Denk mal drüber nach…

  • Avatar
    Heike 28. Februar 2020 21:37

    Mundschutz bringt nichts für den Mop….Ja nee, ist klar. Deswegen wird er ja für medizinisches Personal schon in Gegenwart von bloßen Verdachtsfällen angeordnet. Nur der doofe Nutzer des ÖPNV, der theoretisch jeden Tag mind. zweimal jede Menge „Verdachtsfälle“ um sich hat, die gar nicht daran denken, Nase und Mund zu bedecken, wenn sie husten und Niesen, was das Zeug herhält…, dem schadet es nichts, wenn er die ihm entgegengeschleuderten Viren einatmet, denn er hat sich ja brav die Hände gewaschen. Was für eine Verdummung. Es geht einzig und allein darum, dass sich eben nicht jeder geeignete Schutzmasken kauft, weil die nämlich zum Großteil in China produziert werden und jetzt knapp werden. Also steckt sich der brave Bürger an, um dann von Personen, die Schutzmasken tragen sollen, verarztet zu werden. Verrückt.

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    Carola 28. Februar 2020 10:14

    Dieser Panikmache ist das Gefährlichste an dem Coronavirus!
    Herr Görzel weist mit seiner medizinischen Expertise als Anwalt darauf hin, dass ein Mundschutz empfehlenswert ist. Virologen dagegen Halten ihn für normal Bürger für völlig überflüssig: 1. Er ist viel weniger effektiv als regelmäßiges Hände waschen. Normale Seife vernichtet 99 % aller Viren. 2. die unnötigen Hamsterkäufe von Mundschutz and verursachen einen Engpass in Krankenhäusern für wichtige OPs. @Impulse: Bitte blast nicht in das gleiche Horn und treibt die Panikmache nicht weiter voran! Letztlich ist das Coronavirus ähnlich anzusehen wie eine Grippe – bislang gibt es übrigens in dieser Grippe Saison über 80.000 Erkrankungen und 130 Todesfälle in Deutschland… Wer trägt dagegen einen Mundschutz?
    Das Gefährlichste am Coronavirus ist die Panikmache, die uns in eine Wirtschaftskrise treiben könnte! Siehe China…!
    Die Medien sollten, statt ständig neue Sensationsmeldungen veröffentlichen zu wollen, objektiv Bericht erstatten und ihre Verantwortung für die Stimmung in Deutschland wahr- und ernst nehmen!

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